CapTrader ist mehr als nur ein gewöhnlicher Broker – er bietet Zugang zu einer beeindruckenden Vielfalt an Wertpapieren und Handelsplätzen weltweit. Doch ist er auch der richtige Broker für Dich? In unserem Artikel erfährst Du alles über die Vorteile, die Gebührenstruktur und die Sicherheitsvorkehrungen. Wir beleuchten, für wen CapTrader ideal ist und wo es möglicherweise Stolpersteine gibt. Lies weiter, um herauszufinden, ob CapTrader Dein perfekter Handelspartner ist.
☝️ Das Wichtigste in aller Kürze
- Breite Produktpalette: CapTrader bietet Zugang zu über 1,2 Millionen Wertpapieren und mehr als 150 Börsen weltweit.
- Gebühren: Günstige Transaktionskosten, aber Echtzeit-Kurse sind kostenpflichtig; Mindesteinlage von 2.000 €.
- Handelsplattformen: Professionelle Tools wie die Trader Workstation (TWS) und AgenaTrader, ideal für erfahrene Trader.
- Sicherheit: Einlagen sind als Sondervermögen geschützt, strikte Trennung von Kundengeldern und Unternehmensvermögen.
- Komplexität: Plattform ist leistungsstark, aber für Einsteiger nicht einfach; nicht steuereinfach.
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Was ist CapTrader?
CapTrader ist ein deutscher Online-Broker, der bereits seit 2011 aktiv ist. Das Unternehmen aus Düsseldorf richtet sich gezielt an fortgeschrittene Investoren, aber auch Einsteiger können grundsätzlich von CapTrader profitieren. So sind die riesige Produkt-Auswahl und die fairen Konditionen des Branchen-Pioniers Konkurrenten wie Trade Republic, Smartbroker oder Scalable Capital in vielerlei Hinsicht überlegen.
In Zahlen ausgedrückt: CapTrader bietet Anlegern direkten Zugang zu über 1,2 Millionen Wertpapieren und über 150 Börsen in 33 Ländern in 25 Währungen. Details dazu in den folgenden Abschnitten.
Diese einzigartige Auswahl kann der Online-Broker anbieten, weil er ein sogenannter Wiederverkäufer (engl: Introducing Broker) von Interactive Brokers ist, und damit die Handelsplattform und die Wertpapierverwaltung des US-Branchengiganten nutzt – eine der beliebtesten und etabliertesten Software-Lösungen weltweit.
Bei Durchschnitts-Anlegern ist der deutsche Broker nicht so bekannt wie die jüngeren, bereits genannten Konkurrenten, die viel Geld für Marketing-Kampagnen ausgeben. Erfahrenen Börsianern ist CapTrader jedoch meist ein Begriff, Nutzer-Erfahrungen fallen in der Regel positiv aus. Kein Wunder: Das umfangreiche Angebot ist für erfahrene Investoren ein klares Qualitätsmerkmal.
Börsenanfänger können angesichts der vielen Möglichkeiten hingegen etwas überfordert sein – auch wenn die Betreiber von CapTrader in ihrem Wissensportal mit informativen Videos und regelmäßigen Webinaren Abhilfe schaffen.
Das heißt nicht, dass CapTrader für totale Neulinge ungeeignet ist. Wer jedoch seine erste Aktie kaufen will oder erstmal ETFs besparen will, der sollte sich vielleicht lieber erstmal bei einem der besonders anfängerfreudlichen Konkurrenten wie Trade Republic anmelden. Wer darüber schon hinaus ist und nun so richtig ins Börsen-Geschehen einsteigen will, für den könnte CapTrader eine ausgezeichnete Wahl für ein Zweit-Depot sein.
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Die Vorteile und Nachteile von CapTrader
CapTrader bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die besonders für erfahrene Anleger attraktiv sind, aber auch einige Aspekte, die für bestimmte Nutzer eine Herausforderung darstellen können. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Stärken und Schwächen des Brokers zusammen, um Dir einen schnellen Überblick zu geben.
Vorteile von CapTrader:
- Umfangreiche Produktpalette: Zugang zu über 1,2 Millionen Wertpapieren und mehr als 150 Börsen weltweit.
- Breite Auswahl an Handelsplätzen: 75 Handelsplätze in Deutschland und weltweit, inklusive außerbörslichem Handel.
- Professionelle Handelsplattformen: Nutzung der Trader Workstation (TWS), WebTrader, AgenaTrader, Client-Portal und Mobile App.
- Niedrige Gebühren: Transparente und wettbewerbsfähige Gebührenstruktur, insbesondere für internationale Märkte.
- Aktienrendite-Optimierungsprogramm: Möglichkeit, Aktien zu verleihen und an Zinseinnahmen zu verdienen.
- Impact Dashboard: ESG-Kriterien zur Auswahl nachhaltiger Investments.
- Großes Weiterbildungsangebot: Webinare, Videos und ein verlässlicher deutschsprachiger Kundensupport.
- Flexibilität bei Konten: Verschiedene Kontoarten (Einzel-, Gemeinschafts-, Family & Friends-Konto).
- Kostenloses Demokonto: Zum Üben und Testen der Plattformen.
- Starke Sicherheitsvorkehrungen: Trennung von Kundeneinlagen und Unternehmensvermögen, Schutz als Sondervermögen.
Nachteile von CapTrader:
- Hohe Komplexität: Plattform und Funktionen können für Einsteiger überwältigend sein.
- Nicht steuereinfach: Anleger müssen ihre steuerlichen Verpflichtungen selbst managen.
- Mindesteinlage: Mindesteinlage von 2.000 €, was für kleinere Anleger eine Hürde darstellen kann.
- Gebühren für Echtzeit-Kurse: Zusätzliche Kosten für den Zugang zu Echtzeit-Kursen.
- Umständliche Einzahlungen: Keine eigene IBAN, umständlicher Überweisungsprozess.
- Nicht der günstigste für deutsche Handelsplätze: Kosten für deutsche Börsen nicht die niedrigsten im Vergleich zu anderen Brokern.
- Verwaltung von Sparplänen über Partnerbank: Keine direkte Verwaltung von Sparplänen, sondern über Ebase.
- Begrenzter Bekanntheitsgrad: Weniger bekannt bei Durchschnittsanlegern im Vergleich zu jüngeren Konkurrenten.
Diese Vor- und Nachteile bieten eine klare Übersicht über die Stärken und Schwächen von CapTrader und helfen Dir dabei, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Produkte und Handelsplätze bei CapTrader
Trader können bei CapTrader zwischen nahezu allen Ordertypen und Anlageklassen sowie Trading-Plattformen wählen. Zur Produktpalette gehören neben Aktien auch Futures, Optionen, Devisen und CFDs.
Das macht den deutschen Ableger von Interactive Brokers zu einem idealen Tool für erfahrene und aktive Trader, die national und international ein vielfältiges Angebot suchen.
Regelmäßiges passives Investieren mit Sparplänen für ETFs und Aktien ist ebenfalls möglich – auch wenn das nicht zu den Stärken des CapTraders gehört. So verwalten die Düsseldorfer selbst keine Sparpläne, sondern leiten Interessenten weiter zur European Bank for Financial Services (Ebase) – eine Comdirect-Tochter, die damit ebenfalls zur Commerzbank gehört. Bei dem Partner-Unternehmen muss kostenpflichtig ein separates Konto eröffnet werden. Zur Verfügung stehen Dir dort mehr als 6.800 Fonds von über 230 Anbietern sowie 400 ETFs von fünf Anbietern.
Was die Optionen der Ordererteilungen angeht: Während Du Positionen bei CapTrader nur online öffnen kannst, ist die Schließung auch telefonisch möglich.
Kurse der Wertpapiere kannst Du als Kunde von CapTrader auf der Webseite einsehen. Allerdings haben sie dort eine Verzögerung von etwa zehn bis zwanzig Minuten. Wenn Du Echtzeit-Kurse möchtest, kannst Du diese kostenpflichtig abonnieren. Die Gebühren für die Live-Kurse, die von den Börsen erhoben werden, gibt CapTrader direkt an Dich weiter.
Die riesige Auswahl an Handelsplätzen ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von CapTrader. Mit einem Kundenkonto des Online-Brokers kannst Du an 75 unterschiedlichen Börsen aus allen Herrenländern handeln. In Deutschland werden 5 Handelsplätze angeboten, darunter die Frankfurter Börse, Xetra und Tradegrate.
Es stehen zudem 25 Handelsplätze in europäischen Ländern zur Verfügung, unter anderem London, Paris und Zürich. Weitere 18 in den USA (u.a. NYSE, Nasdaq) und 22 im Rest der Welt (u.a. Toronto, Tokio, Hongkong).
Erweiterte Handels- und Zusatzfunktionen
CapTrader ermöglicht neben dem klassischen Börsenhandel auch außerbörslichen Handel (OTC) über fünf Märkte, darunter OTC Market Group, Chi-X und BATS. Diese Plattformen bieten Zugang zu einer besonders großen Auswahl an Wertpapieren. Allerdings sind die Risiken höher, da der Direkthandel – anders als reguläre Börsen – keiner zentralen Aufsicht unterliegt.
Auch die Kontoverwaltung ist äußerst umfangreich. Nutzer können zahlreiche Einstellungen selbst vornehmen, darunter Funktionen, die bei vielen deutschen Brokern fehlen. Ein Beispiel ist das Aktienrendite-Optimierungsprogramm: Dabei kannst Du Deine Aktien zum Verleihen freigeben und erhältst etwa die Hälfte der daraus entstehenden Zinseinnahmen. Wie hoch diese ausfallen, hängt von der jeweiligen Aktie ab.
Ein weiteres Feature ist das Impact Dashboard. Hier legst Du fest, welche Werte Dir wichtig sind – etwa „sauberes Wasser“ oder „Transparenz“ – und welche Praktiken Du ablehnst, zum Beispiel „Tierversuche“ oder „Atomenergie“. Das System prüft anschließend einzelne Aktien sowie Dein gesamtes Depot anhand von ESG-Daten und zeigt Dir, ob sie Deinen Kriterien entsprechen.
Auch beim Lernangebot punktet CapTrader: Es gibt zahlreiche Webinare, Videos und einen deutschsprachigen Kundensupport. Zusätzlich nutzen viele deutsche YouTuber und Podcaster CapTrader bzw. die Muttergesellschaft Interactive Brokers, wodurch Du online schnell Antworten auf viele Fragen findest.
Gebühren und Kosten bei CapTrader
Die Leistungen von CapTrader sind in den meisten Bereichen besser sind als bei der Konkurrenz. Müssen Anleger deshalb im Gegensatz zu Neobrokern bei dem Branchen-Pionier hohe Kosten fürchten, die Renditen jeder Transaktion schmälern? Davon kann nicht die Rede sein. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Gebühren und Kosten:
Die Führung eines regulären Depots ist bei CapTrader kostenlos, wenn Du Dein Depotvolumen zum Ende des Monats über 1.000 US$ hältst. Andererseits wird monatlich eine Gebühr von 1 US$ erhoben. Der Wegfall von Depotführungsgebühren ist bei Neobrokern mittlerweile Usus, doch bei der Fülle von Leistungen, die CapTrader bietet, ist das durchaus beachtlich. Wenn du ein Konto eröffnen willst, beträgt die Mindesteinlage 2.000 €.
Für den Handel mit Aktien und Co. erhebt der Broker Kosten die vom Handelsplatz und Volumen deiner Order abhängen.
Die Kosten für eine Einmalanlage belaufen sich auf 0,1% des Ordervolumens. Es gibt je nach Handelsplatz eine Mindest-Gebühr, die in Deutschland zwischen 2 und 5,90 € liegt. An einigen Handelsplätzen kommen können Spezialistengebühren und ein Handelsplatzentgelt hinzukommen.
Für den Handel in Deutschland ist CapTrader damit gewiss nicht der günstigste Online-Broker, aber bei weitem auch nicht der teuerste.
Anleger, die es auf ausländische Aktien und Handelsplätze abgesehen haben, kommen bei dem Düsseldorfer Anbieter hingegen voll auf ihre Kosten. So beträgt die Mindestgebühr für andere europäische Nationen nur 4 €. Ähnlich ist das Kostenmodell in Asien sowie Nordamerika – mit Ausnahme der USA.
Wer eine Order ändern oder stornieren oder das Limit einer Order ändern will, kann das mit dem CapTrader-Depot kostenlos tun. Ohne zusätzliche Gebühren können Händler auch taggleiche Teilausführungen tätigen.
Sicherheit & Regulierung: Ist CapTrader sicher?
Mit dem Brexit wurden die Kundenkonten von EU-Bewohnern vom Vereinigten Königreich nach Irland transferiert, damit unterliegt CapTrader der irischen Börsenaufsicht. Im Fall einer Insolvenz des Brokers sind die Entschädigungsansprüche für Barmittel dieser Kunden damit gesunken: von einst 250.000 € auf nur noch 20.000 €. Schweizer Kunden hat das nicht betroffen. Ihre Konten werden weiterhin in Großbritannien (bei IBUK) gehalten.
Die Wertpapiere, die in Deinem CapTrader-Depot stecken, zählen hingegen als Sondervermögen und gehören nicht zur Insolvenzmasse. Das heißt: Im Falle einer Firmenpleite erhältst Du Deine Wertpapiere zurück. Um sicherzustellen, dass es dabei keine Probleme gibt, trennt Interactive Broker strikt zwischen Kundeneinlagen und dem Unternehmensvermögen.
Konto eröffnen bei CapTrader
CapTrader hebt sich von vielen Online-Brokern durch eine große Auswahl an Konto-Typen ab. Privatanleger können ein Einzelkonto oder ein Gemeinschaftskonto eröffnen. Mit dem Family & Friends Konto lassen sich sogar bis zu 15 Accounts bündeln und über einen einzigen Login verwalten.
Bei privaten Konten kannst Du zwischen Cash- und Margin-Konto wählen. Ein Cash-Konto ist ab 18 Jahren möglich, erlaubt jedoch keinen Handel auf Kredit oder mit Derivaten. Wenn Du beispielsweise 5.000 € einzahlst, kannst Du auch nur Wertpapiere im Wert von maximal 5.000 € kaufen – für langfristige Buy-and-Hold-Anleger reicht das meist aus.
Für den Handel mit Futures, Optionen, CFDs oder Leerverkäufen sowie für gehebelte Trades benötigst Du ein Margin-Konto, das erst ab 21 Jahren verfügbar ist. Für beide Kontoarten gilt eine Mindesteinlage von 2.000 €.
Einzahlungen sind bei CapTrader etwas umständlicher, da Du keine eigene IBAN erhältst. Stattdessen musst Du vor jeder Überweisung eine Einzahlungsbenachrichtigung im Kontobereich erstellen und dort Bankdaten, Währung und Betrag angeben. Anschließend erhältst Du die Überweisungsinformationen für Dein Online-Banking. Dieser Vorgang muss bei jeder Einzahlung wiederholt werden, es sei denn, Du richtest eine Vorlage für einen Dauerauftrag ein. Je nach Währung, Kontoart und Überweisungsmethode kann das Guthaben zudem bis zu drei Tage für Handel oder Auszahlungen gesperrt sein.
Für die Kontoeröffnung verlangt CapTrader persönliche Daten sowie einen Identitätsnachweis (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) und einen Adressnachweis wie eine aktuelle Meldebescheinigung (max. 6 Monate alt). Außerdem musst Du Deine Steueridentifikationsnummer angeben.
Der gesamte Prozess läuft papierlos ab, ist jedoch relativ umfangreich: Mehrere Fragebögen müssen ausgefüllt und digitale Dokumente unterschrieben werden. Die Formulierungen können für Einsteiger teilweise schwer verständlich sein. Bei Fragen hilft der deutschsprachige Kundenservice telefonisch (0800-8723370, Mo–Fr 8:30–20:00 Uhr) oder per E-Mail an [email protected]
.
Welche Kontoart Du wählst, ist allerdings nicht endgültig: Über die Kontoverwaltung kannst Du sie jederzeit ändern.
Außerdem kannst Du eine Kontowährung festlegen, in der Deine Abrechnungen und Übersichten angezeigt werden, etwa Euro oder Schweizer Franken.
Wie viele Online-Broker bietet auch CapTrader ein kostenloses Demokonto. Damit kannst Du den Wertpapierhandel mit virtuellem Geld testen und die Plattform kennenlernen, bevor Du echtes Kapital einsetzt. Gerade für Einsteiger ist das hilfreich, um Abläufe zu verstehen und erste Erfahrungen ohne Risiko zu sammeln.
Trading- und Handelsplattformen bei CapTrader
Ein außergewöhnliches Feature von CapTrader ist, dass Kunden zwischen unterschiedlichen Handels- und Trading-Plattformen wählen können. Somit kannst Du bei dem Online-Broker die Software nutzen, die am besten zu Dir passt. Optionen sind der Browser-basierte WebTrader, die Trader Workstation (TWS), der AgenaTrader, das Client-Portal, der Handel via APIs und das Trading über die App. Die Tools sind für Kunden alle kostenlos und synchronisieren sich untereinander.
TWS und AgenaTrader gehören zu den mächtigsten Plattformen für professionelles Trading. Die mehrfach ausgezeichnete Trading Workstation ermöglicht Dir durch zahlreiche Tools und Algorithmen sowie Echtzeit-Marktüberwachung schnelles und effizientes Handeln verschiedenster Finanzinstrumente.
Der AgenaTrader hingegen kann parallel bis zu 2.000 Charts analysieren und ermöglicht es, komplexe Handelsstrategien zu erstellen und zu automatisieren – ganz ohne Programmierkenntnisse. Beide Anwendungen verfügen über Multi-Broker-Konnektivität und professionelle Analysemöglichkeit für aktive und technisch orientierte Trader.
Für Börsenneulinge und einfache Buy-and-Hold-Investoren dürften die Benutzeroberflächen von WebTrader, TWS und AgenaTrader ziemlich überladen wirken. Wenn Du zu einer dieser Gruppen gehörst, sind das Client-Portal und die Mobile App die geeigneteren Anwendungen. Doch selbst da sind die Einstellungsmöglichkeiten überaus großzügig.
Erfahrungen, Bewertungen, Tests zu CapTrader
CapTrader wird auf führenden Vergleichsportalen überwiegend positiv bewertet und belegt oft Spitzenplätze in den Rankings. Auf Brokervergleich.de erzielte CapTrader beispielsweise eine Bewertung von 4,6 von 5 Sternen und rangiert unter den Top 3 von insgesamt über 15 getesteten Brokern. Nutzer loben hier besonders die breite Produktpalette und die niedrigen Handelsgebühren.
Auf Finanztip.de wird CapTrader ebenfalls positiv hervorgehoben und erhält eine Bewertung von 4,5 von 5 Sternen. Der Broker punktet mit einer professionellen Handelsplattform und dem Zugang zu mehr als 100 internationalen Börsen. Gleichzeitig weisen einige Nutzer auf die komplexe Benutzeroberfläche hin, die insbesondere für Einsteiger anspruchsvoll sein kann.
Auf Trustpilot erreicht CapTrader eine Bewertung von 4,3 von 5 Sternen, basierend auf über 1.200 Bewertungen. Hier loben die meisten Nutzer die Seriosität und die transparente Gebührenstruktur des Brokers. Allerdings äußern einige Kunden Kritik an der fehlenden Steuereinfachheit, was für deutsche Anleger zusätzlichen Aufwand bedeutet.
Im direkten Vergleich mit anderen Brokern schneidet CapTrader besonders bei erfahrenen Anlegern und aktiven Tradern gut ab. Während er in puncto Professionalität und Angebot überzeugt, zeigen die Bewertungen, dass Einsteiger sich auf eine steile Lernkurve einstellen müssen. Insgesamt belegt CapTrader in den meisten Rankings einen Platz unter den besten Brokern und wird als verlässlicher und vielseitiger Anbieter angesehen.
CapTrader im Überblick
| Kerndaten | Details |
| Sitz | Düsseldorf, Deutschland |
| Gründung | 1997 |
| Muttergesellschaft | FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH |
| Regulierung | BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) |
| Mindesteinlage | 2.000 Euro |
| Handelsplattformen | Trader Workstation (TWS), WebTrader, Mobile App |
| Zugängliche Börsen | Über 100 Börsen weltweit |
| Handelsprodukte | Aktien, ETFs, Optionen, Futures, CFDs, Devisen, Anleihen |
| Einlagensicherung | Bis zu 100.000 Euro durch deutsche Einlagensicherung |
| Sprachen | Deutsch, Englisch |
| Ordertypen | Market, Limit, Stop, Trailing Stop, OCO, Iceberg u.v.m. |
| Gebührenstruktur | 0,1% des Handelsvolumens, Mindestgebühr 4 Euro pro Order |
| Kontoführungsgebühren | Keine |
| Inaktivitätsgebühr | 1 Euro pro Monat (bei geringem Handelsvolumen) |
| Währungsumrechnung | Währungsumrechnungsgebühren fallen an |
| Kundensupport | Telefon, E-Mail, Live-Chat (deutschsprachig) |
| Bildungsangebote | Webinare, Videos, Tutorials |
| Echtzeit-Kurse | Gegen Gebühr abonnierbar |
| Mobile App | Verfügbar für iOS und Android |
| Steuereinfachheit | Nicht steuereinfach für deutsche Anleger |
Fazit: Ist CapTrader für Dich geeignet?
CapTrader ist ein ausgezeichneter Broker für erfahrene Anleger und aktive Händler, die Zugang zu einer breiten Palette von Märkten und Produkten suchen. Die niedrigen Gebühren und die professionelle Plattform machen CapTrader besonders attraktiv für diejenigen, die regelmäßig handeln
Einsteiger sollten jedoch beachten, dass die Plattform eine gewisse Einarbeitungszeit erfordert. Zudem ist CapTrader nicht steuereinfach, was bedeutet, dass Anleger ihre steuerlichen Verpflichtungen selbst managen müssen.
Insgesamt ist CapTrader eine empfehlenswerte Wahl für alle, die eine umfassende und flexible Handelsumgebung suchen. Das leistungsstarke Tool taugt auch sehr gut als Zweitdepot für Anleger, die ihre ersten Gehversuche mit einem Neobroker bereits hinter sich haben und jetzt voll ins Börsengeschehen einsteigen wollen.
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