Range-Trading – was ist das?

Es gibt an der Börse fast so viele unterschiedliche Strategien wie Wertanlagen, die sich allerdings in eine überschaubare Zahl von übergeordneten Kategorien zuordnen lassen. Eine wichtige Kategorie ist das Range-Trading. Was es damit auf sich hat und wie es genau funktioniert, erfährst du in diesem Wissensbeitrag.

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Im Trading gibt es zahlreiche Indikatoren und Chart-Formationen, um eine Trendfolge zu identifizieren und diese gewinnbringend zu nutzen. Allerdings gibt es ein grundsätzliches Problem: Märkte tendieren nur selten dazu, sich über längere Zeit in eine Richtung zu entwickeln. Stattdessen oszillieren sie und bewegen sie sich in einer Bandbreite. Ein Phänomen, das Trader mit dem Range-Trading spielen können.

Definition Trading-Range

Eine Trading-Range (zu Deutsch: „Handelsbandbreite“) liegt immer dann vor, wenn sich eine Aktie, ein Rohstoff oder ein Index für einen bestimmten Zeitraum verlässlich zwischen zwei Preisen einpendelt. Das heißt, die Aktie prallt wiederholt an denselben Hochs und Tiefs ab. Die Festlegung des Zeitraums erfolgt individuell. Die Dauer des gewählten Intervalls kann von kurzfristigen Fünf-Minuten-Charts bis hin zu langfristigen Monats-Analysen reichen.

Wie funktioniert Range-Trading?

In einem ersten Schritt müssen Trader eine Handelsbandbreite eindeutig feststellen. Als Faustregel gilt: Um von einer Bandbreite zu sprechen, muss sich eine Aktie mindestens zweimal von einem Unterstützungsbereich erholen und mindestens zweimal an einem Widerstandsbereich abprallen.

Hat ein Trader eine solche Bandbreite gefunden, kann er eine Position eröffnen und von ihr profitieren. Normalerweise wird versucht, einen günstigen Einstiegszeitpunkt um den Unterstützungsbereich zu finden und den Ausstieg am oberen Ende des Widerstandsbereichs zu vollziehen.

Risikomanagement beim Range-Trading

Range-Trading ist eine populäre und viel verwendete Handelsstrategie. Das Problem: Um die Schlüsselmarken in der Unterstützungszone eines Wertpapiers platzieren viele Marktteilnehmer ihre Stop Losses. Mit dieser Konzentration von Stoppmarken wächst die Volatilität im Ernstfall. Positionen mit zu eng gesetzten Stopp-Losses verwandeln sich schnell in schmerzhafte, aber vermeidbare Verluste. Daher ist es ratsam, das Risikomanagement anzupassen und breite Stopps als Absicherung zu ziehen.

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