Palatin: Der Zulassungsantrag ist da – und jetzt?

von Redaktion  /   26. März 2018, 15:47  /   unter Aktien, Technologie, Top-Stories  /   Keine Kommentare

+300% Kursgewinn stehen für SD-Leser seit unserer Erstvorstellung von Palatin Technologies (WKN: A1C538) vor knapp einem Jahr zu Buche. Der heute vermeldete US-Zulassungsantrag für Palatins Lustmittel Bremelanotide stellt den wohl größten Meilenstein der Unternehmensgeschichte dar.

Eingereicht wurde die „New Drug Application“ (NDA) durch Palatins Nordamerika-Lizenznehmer AMAG Pharmaceutcials. Voraussichtlich innerhalb der nächsten 60 Tage wird die FDA über die Vollständigkeit des Antrages, der unter anderem die Daten von zwei erfolgreichen Phase-3-Studien enthält, entscheiden. Einer Annahme sollte erfahrungsgemäß nichts im Wege stehen und so winkt eine weitere Zahlung an Palatin über 20 Millionen USD, bevor der nächste Batzen in Höhe von 60 Millionen USD mit der Zulassung Bremelanotides Anfang 2019 fällig würde. Mit Verkaufsstart bestünde dann die Aussicht auf Royalties bis in den niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie signfikante verkaufsbasierte Meilensteinzahlungen.

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Weltweite Lizenzdeals als weitere Kurstreiber

Neben der Entwicklung der restlichen Entwicklungs-Pipeline dürfte Palatins Aktienkurs in diesem Jahr insbesondere von weiteren Lizenzdeals für Bremelanotide getrieben werden. So wolle man den Produktkandidaten bis Jahresende in den wichtigsten Regionen verpartnert haben, heiß es zuletzt. Insbesondere ein Bieterwettstreit in aussichtsreichen Märkten wie Europa, Japan oder auch Südamerika könnten hier nochmals ungeahnte Werte heben.

Quelle: ariva.de

Wir glauben, dass unsere Lizenzvereinbarung mit AMAG für Bremelanotide das Potenzial hat, einen signifikanten langfristigen Aktionärswert zu schaffen und sind stolz auf die Arbeit von Palatin und AMAG, um diese NDA vorzubereiten und einzureichen. Wichtig ist, dass wir zusätzliche Lizenznehmer für Bremelanotide in Südkorea und China haben und wir freuen uns auf ähnliche Abkommen in anderen Ländern und Regionen. (Palatin-CEO Carl Spana)

Wohin mit den Gewinnen?

Wer seine Gewinne oder gar seinen kompletten Einsatz aus der Palatin-Aktie schon jetzt rausziehen möchte, findet weitere spannende Biotech-Alternativen am Markt, bei denen eine Positionierung äußerst verlockend erscheint.

Allen voran ist die Aktie von Trevena (WKN: A1XDSL) nach der jüngsten Konsolidierung wieder enorm attraktiv für einen Einstieg oder den Positionsausbau. Nach unserem Tipp war die Aktie in den folgenden Wochen bereits +50% in die Höhe geschossen.

Nach der letzten Analystenkonferenz wurde das Kursziel für Trevena durch die Experten von H.C. Wainwright von 5 auf 7 USD angehoben. Damit würden die +300% Kurssteigerung, die Palatin bereits gesehen, der Trevena-Aktie erst noch bevorstehen.

Trevena bringt aktuell nicht mal die Hälfte der verwässerten Marktkapitalisierung Palatins auf die Waage und hält zudem noch sämtliche weltweiten Rechte an seinem Hauptwirkstoff Oliceridine – Markenname Olinvo – in der Hand. Potenzielle Lizenzdeals sowie die Aussicht auf die Zulassung des hochinnovativen Schmerzmittels, das gegenüber der Standard-Therapie mit Morphin überlegen ist, am 2. November dieses Jahres, könnten dem Wert alsbald Flügel verleihen.

Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation und Mitarbeiter des Herausgebers halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien der hier besprochenen Unternehmen Palatin Technologies und Trevena und haben eventuell die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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