Axel Müller

Der Trading-Meister
Der Lehrgang zum Certified International Investment Analyst war das Schwierigste, was ich je in meinem Leben gemacht habe.
 

Deutsche und internationale Aktien, manchmal sogar Orangen, Kaffee oder Weizen: Wo immer er einen Trading-Gewinn wittert, ist Axel Müller dabei. Arbeiten müsste er nicht mehr, wenn er das nicht wollte. Aber er will! Denn dem 46-Jährigen macht es Riesenspaß, die Früchte seiner langjährigen Bemühungen zu ernten und seine Expertise erfolgreich beim Traden an der Börse einzusetzen. Mittlerweile begeistert er mit seinem Wissen auch viele, die von ihm lernen wollen.

In Kriegszeiten wäre Axel Müller wohl ein guter U-Boot-Kommandant geworden. Immer wieder erstaunt er seine Anhänger damit, wie zielsicher er seine Trading-Torpedos abschießt. Signal im Chart – Feuer frei! Das geschieht mit einem extrem ausgeklügelten System, bei dem das Risiko von vornherein strikt begrenzt wird.

Zeitschriften über technische Analyse verschlungen

Um so erfolgreich zu sein, hat der gebürtige Nordenhamer sehr viel Zeit und einiges an Geld investiert. Einst hat der Telekom-Börsengang seine Leidenschaft für die Börse geweckt, damals war er noch Schüler. Als Student in Hannover (BWL und Verwaltungsrecht) stieß Axel Müller dann auf eine Info-Zeitschrift über technische Analyse, die er so faszinierend fand, dass er sich Woche für Woche darin vertiefte.

Aber nicht nur das. „Ich bin einem Aktienclub beigetreten, wir haben mit Optionsscheinen gezockt“, erinnert er sich. Während der Vorlesungen saß der Trading-Profi, der mit Partnerin, Sohn und Tochter in Bremen lebt, mit einem Pager in der Hand im Saal, der ihm Aktienkurse anzeigte. Schnelligkeit war damals Trumpf – ein Spiel, das allerdings nicht immer gut ausging.

Ausbildung zum Vermögensberater

Während Müller mit einem Optionsschein auf Yahoo das eingesetzte Kapital in zwei Wochen vervierfachte, erlebte er mit einem Griechenland-Bonds ein Desaster. „Ich habe den stur gehalten und komme noch mit einem blauen Auge davon“, sagt er lächelnd.

Nach dem Studium absolvierte Axel Müller eine professionelle Ausbildung zum Vermögensberater bei der Deutschen Bank, wo er im Wertpapierbereich aktiv war. Er handelte mit Futures, Derivaten, Optionsscheinen und sehr viel mit Anleihen. Sein Kapital wuchs, und so beschloss der Mann von der Nordseeküste, sich selbstständig zu machen.

Der begeisterte Rennradfahrer strampelte sich mächtig ab, um beruflich den Gipfel zu erklimmen: 2017 absolvierte er in Frankfurt einen Lehrgang zum „Certified International Investment Analyst“ (CIIA). Rückblickend bewertet er seinen Aufstieg in die „Königsklasse“ des Investments so: „Das war das Schwierigste, was ich je in meinem Leben gemacht habe.“

Trading-Lehrgang bei einer Koryphäe

Eigentlich wollte der Trading-Experte danach ins Fondsmanagement, aber er entschied sich, weiterhin auf eigene Rechnung zu arbeiten. Seine Kenntnisse über das Trading vertiefte er zwischenzeitlich mit einem Lehrgang bei der Koryphäe Oliver Najjar über den markttechnischen Handelsansatz.

Kürzlich hat Axel Müller ein Mastermind-Seminar über das CoT-Trading absolviert. Dabei geht es um legale Insiderinfos aus einem regelmäßigen Bericht der Commodity Futures Trading Commission, welche als Regulierungsstelle der amerikanischen Rohstoffbörsen dient.

Schauen, wie sich die Großen positionieren

Mit seiner Expertise darüber beglückt er neuerdings die begeisterten Mitglieder des Premium Trading Club, den er unter dem Dach der bull markets media GmbH leitet. „Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Großen positionieren“, sagt er dazu. Dieses Wissen mit saisonalen Mustern und der Markttechnik zu kombinieren, sei „sehr vielversprechend“.

Im hohen Norden vermisst der Mann mit dem sonnigen Gemüt oft die Sonne, und so plant er einen Umzug nach Spanien. Er hat dort schon einmal gelebt, seine Tochter ist auf Mallorca geboren. Axel Müller hat ein Mehrfamilienhaus in Bremen bereits verkauft, „der Ortswechsel steht bevor“, erzählt er.

Aber egal, wo er wohnt: Seine Trading-Torpedos schießt Müller bei entsprechenden Signalen im Chart von jedem Ort der Welt ab.

Nur U-Boote wären nichts für ihn. Er segelt lieber.

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