Porsche Chart, News, FAQs Porsche Aktie – News, Kurs, Chart, Profil, FAQs

NameISIN / WKNSymbolHeimatbörsePorsche AG IRPorsche AG News
Porsche AGDE000PAG911 / PAG911P911XETRAhier klickenhier klicken
Name
Porsche AG
ISIN / WKN
DE000PAG911 / PAG911
Symbol
P911
Heimatbörse
XETRA
Porsche AG IR
Porsche AG News

Porsche AG - Profil

„Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen.“ Der Pionier Ferdinand Porsche hat mit diesem Anspruch den Weg vorgegeben.

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft (Porsche AG) ist ein deutscher Kraftfahrzeughersteller mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen. Ursprung des Unternehmens ist ein 1931 von Ferdinand Porsche in Stuttgart gegründetes Konstruktionsbüro, das nach 1945 in einer Automobilfabrik aufging, die vor allem Sportwagen produzierte.

Die Porsche AG ist seit 2009 Teil des Volkswagen-Konzerns und ist nicht zu verwechseln mit der börsennotierten und ebenfalls in Stuttgart beheimateten Porsche Automobil Holding (kurz Porsche SE), die seit 2009 Mehrheitsgesellschafterin der Volkswagen AG ist.

Vor mehr als 70 Jahren hat Ferdinand Porsche den 356 gebaut und damit die Sportwagenmarke Porsche begründet. Die ersten Porsche-Sportwagen vom Typ 356 (1948) enthielten viele VW-Komponenten. Spätere gemeinsame Engagements waren der Porsche 914, auch bekannt als VW-Porsche (1969/1970), und der Porsche 924, den Porsche zunächst für Volkswagen entwickelte, der jedoch entgegen ursprünglicher Planung von 1976 bis 1988 unter eigenem Namen verkaufte.

Von 1993 bis 2002 war Ferdinand Piëch, Ferdinand Porsches Enkel und Hauptaktionär der Porsche AG, Vorstandsvorsitzender bei Volkswagen. Bis April 2015 war er Aufsichtsratsvorsitzender des VW-Konzerns. Ab dem Jahr 2005 hatte Porsche seine Beteiligung an VW kontinuierlich erweitert.

Nach dem Erwerb von 30,9 % der Stammaktien von Volkswagen wurde im Jahr 2007 auf Beschluss einer außerordentlichen Hauptversammlung das operative Geschäft der Porsche AG in eine neu gegründete Tochtergesellschaft Porsche Vermögensverwaltungs AG ausgegliedert. Ausgenommen von der Ausgliederung waren die Beteiligungen an VW und der neuen Porsche Vermögensverwaltungs AG. Anschließend wurde am 13. November 2007 die „alte“ Porsche AG in Porsche Automobil Holding SE (kurz Porsche SE) umgewandelt und die Porsche Vermögensverwaltungs AG wiederum in Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG umbenannt, welche als hundertprozentige Tochtergesellschaft die Autoproduktion weiterführt.

Nach Auslagerung der Automobilproduktion baute die Porsche SE im Laufe der Jahre 2007 und 2008 die Beteiligung an VW weiter aus, mit dem Ziel, die Kontrolle über VW zu erlangen. Finanziert wurde der Beteiligungserwerb über Bankverbindlichkeiten von 10 Milliarden Euro.

Im Mai 2009 gab dann Porsche aber bekannt, die Schaffung eines „integrierten Automobilkonzerns“ mit Volkswagen anzustreben. Hintergrund der Ankündigung waren Finanzierungsprobleme bei den Bankkrediten, die Porsche dazu zwangen, die geplante Übernahme von VW aufzugeben.

Im Dezember 2009 erwarb Volkswagen von der Porsche SE eine 49,9-prozentige Beteiligung an der Porsche AG. Zum 1. August 2012 übernahm Volkswagen die Porsche AG komplett.

Laut Unternehmen haben Ferdinand (Ferry) Porsches Worte nichts von ihrer Strahlkraft verloren. Im Gegenteil: Seine Aussage beschreibe perfekt die aktuelle Mission, mit der das Unternehmen die Zukunft gestalte.

 

 

FAQs

Mit welcher Bewertung geht das Papier an die Börse?Derzeit impliziert die Preisspanne eine Bewertung von 70-75 Milliarden €.
Kann man das Papier auch als Privatanleger zeichnen?Ja, das geht. Insbesondere die Banken im Konsortium mit ihren Online-Töchtern bieten die Zeichnung an. Dazu gehören u.a. die Deutsche Bank, Commerzbank, BNP Paribas, Unicredit, LBBW oder auch der Sparkassenverband.
Wer ist Eigentümer der Porsche AG?Nach dem IPO werden sich 25% der stimmberechtigten Stammaktien in den Händen der Porsche-Familie (über die Holding Porsche SE) befinden, 25% der stimmrechtslosen Vorzugsaktien werden im IPO platziert. Davon kaufen die Qatar Holding, der norwegische Staatsfonds, Price T. Rowe und ADQ bedeutende Pakete. Etwa 5-6 Milliarden € verbleiben im Free Float. Die verbliebenen Aktien liegen alle bei der Volkswagen AG.