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Manuel / 23.06.21 / 7:00

Smith & Wesson: Profiteur der Politik – bleibt das so?

Smith & Wesson Brands (WKN: A2P567) meldet für das im April beendete Geschäftsjahr beeindruckende Wachstumszahlen. In den USA gehen Waffen weg wie geschnitten Brot. Das hat Schattenseiten.

Smith & Wesson Brands stellt Schusswaffen wie Pistolen, Revolver und Gewehre sowie Zubehör her. Kunden sind Privatverbraucher sowie Sicherheitsbehörden. In jedem gut sortierten Waffenladen findet sich ein breites Sortiment an Handfeuerwaffen der Prägung Smith & Wesson. Jede fünfte verkaufte Handfeuerwaffe über dem großen Teich ist eine Smith & Wesson.

Ins öffentliche Bewusstsein gerät das leidvolle Thema Waffengewalt spätestens wieder seit Corona. 8100 Tote verzeichnen die USA laut Daten des „Gun Violence Archive“ in den ersten fünf Monaten und damit weit mehr als in den Vorjahren. Besonders die Metropolen seien von einem signifikanten Anstieg der Waffengewalt geprägt, wie dieser Bericht aufzeigt.

67% mehr Umsatz

Die aktuelle Situation ist ebenso von einer enorm gesteigerten Nachfrage nach Waffen geprägt – sogar eine Munitionsknappheit besteht, wie Smith & Wessons CEO Mark Smith jüngst erklärte. 17 Millionen Leute kauften mindestens eine Waffe in 2020.

Für Smith & Wesson bedeutet das in Zahlen gemessen ein tolles Quartal. Gemäß der kürzlich vorgelegten Zahlen weist das US-Unternehmen aus Springfield, Massachusetts für das April-Quartal ein Umsatzplus von 67% auf 323 Millionen US$ aus. Die hohe Profitabilität zeigt sich für Smith & Wesson auch diesmal in einer Nettogewinnmarge von annähernd 30%.

Verdammt und vergöttert...

Da die USA aus historischen Gründen eine liberale Waffenpolitik vertreten, ist die Waffenkulturdebatte eine nie endende Geschichte. Smith & Wesson bleibt von den Kaufräuschen der amerikanischen Bürger abhängig, verdient jedoch auch prächtig damit.

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Kommentare
BVLGARI / 23.06.21 / 10:33 Uhr Firearm-Stocks profitieren historisch gesehen immer bei Demokraten an der Macht. SWBI profitiert zusätzlich von dem Spin-off von American Outdoor Brands, wodurch sie sich wieder aufs Kerngeschäft konzentrieren und strategisch besser für die Zukunft positionieren können. Auch fühlen sich US-Anleger mit langfristigen Intentionen aufgrund des Aktienrückkaufprogramms und der Dividenden zunehmend wohler.