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Valneva: Was jetzt noch für die Aktie spricht

Frank Giarra / 22.09.22 / 10:15

Lange Zeit sehr beliebt bei deutschen Anlegern, nehmen immer mehr von ihnen bei der Valneva-Aktie (WKN: A0MVJZ) Reißaus. Allein in den vergangenen fünf Handelstagen hat das Papier -26% verloren und notiert aktuell nur noch bei 6,12 €. Was können Investierte hier noch erwarten? Ist der Boden bald erreicht oder geht es sogar eine Etage tiefer?

Valneva ist ein französisches Biotechunternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Die Firma entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten. An der Börse wird die Gesellschaft aktuell mit 716 Millionen € bewertet.

Hoch hinaus und tief gefallen

Manche Geschichten an der Börse liest man gerne – diese nicht: Es ist gerade mal neun Monate her, da war die Valneva-Aktie in aller Munde. Bis zu 30 € wurden für einen Anteil bezahlt. Grund: Viele Anleger hofften auf den Corona-Impfstoff der Franzosen.

Zu spät dran mit Corona-Impfstoff

VLA 2001 bekam schließlich tatsächlich eine Marktzulassung in der Europäischen Union, aber genutzt hat es wenig. Valneva war damit einfach zu spät dran, um die zuvor geschlossenen Lieferverträge einzuhalten. Zudem hatte sich die Konkurrenz von BioNTech/Pfizer und Moderna mit ihren mRNA-Vakzinen die Marktanteile längst gesichert.

Zuletzt hat US-Präsident Joe Biden mit seiner Aussage, die Corona-Pandemie sei in den USA beendet, beinahe sämtlichen Impfstoffherstellern den Garaus gemacht. Auch Valneva wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, obwohl die Franzosen bekanntlich kaum Corona-Impfstoff verkaufen.

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52-Wochen-Tief in Sicht

Inzwischen dümpelt die Aktie bei 6,12 €, ein Wertverlust allein in diesem Jahr von -74%, und nähert sich mit Siebenmeilenstiefeln ihrem 52-Wochen-Tief, das bei 5,84 € liegt. Wer sich den Grusel-Chart ansieht, wird unweigerlich zu dem Schluss kommen müssen, dass dieses wohl auch noch angelaufen wird.

Gibt es jenseits der Talfahrt irgendetwas, das die Aktie auf diesem Niveau interessant machen könnte? Ich sehe drei Dinge, die für die Aktie sprechen.

Drei Gründe, die für die Aktie sprechen

Solide Finanzen: Die Kasse des Unternehmens ist gut gefüllt. Ende Juni beliefen sich die liquiden Mittel auf 336 Millionen €. Zudem will Valneva in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von 340 bis 360 Millionen € erreichen. Auf absehbare Zeit herrscht hier, anders als bei vielen anderen Biotech-Firmen, also keine Finanznot.

Spannende Pipeline: Valneva entwickelt gemeinsam mit US-Partner Pfizer VLA 15 gegen Lyme Borreliose, das ist weltweit der einzige Impfstoffkandidat in der klinischen Entwicklung mit entsprechendem Marktpotenzial bei Zulassung.

Hoch interessant ist auch VLA 1553, ein Vakzin gegen Chikungunya, eine durch Mücken übertragene Virusinfektion. Eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie ist bereits abgeschlossen. Wer in den USA den ersten Chikungunya-Impfstoff zugelassen bekommt, ist berechtigt, einen Priority Review Voucher (PRV) zu erhalten – mit einem Wert von in der Regel mindestens 100 Millionen €.

Potenter Partner: Im Juni ist US-Riese Pfizer bei den Franzosen eingestiegen und hat für 90,5 Millionen € Aktien erworben. Bei den aktuellen Kursen von 6,10 € sollte man sich immer auch vergegenwärtigen, welchen Preis Pfizer je Anteil gezahlt hat: 9,49 €!

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Fazit: Nicht die Nerven verlieren!

Berücksichtigt man die bei Biotech-Aktien stets extrem hohe Volatilität und die Tatsache, dass viele Anleger offensichtlich Valneva immer noch auf den Corona-Case reduziert hatten und ihre Anteile jetzt frustriert zu Schleuderpreisen auf den Markt schmeißen, dann möchte man Investierten am liebsten zurufen: Nicht die Nerven verlieren!

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