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BioNTech-Aktie: Fantasie jenseits von Covid-19 beflügelt

Frank Giarra / 14.12.22 / 9:56

„Weiter, immer weiter!“ rief einst der frühere Bayern-Keeper Oliver Kahn seinen Kollegen zu. Während er antreiben musste, segelt die BioNTech-Aktie (WKN: A2PSR2) ganz von alleine im Aufwind. Gestern ging es an der Nasdaq erneut um fast +7% auf 178,24 US$ hoch. Was lockt Anleger zum Kauf? Und wie viel Kurspotenzial hat der Titel jetzt noch?

Das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech ist weltweit bekannt geworden durch seinen hochwirksamen Covid-19-Impfstoff auf Basis der mRNA-Technologie, der gemeinsam mit US-Pharma-Gigant Pfizer entwickelt wurde. Aktuell sind spezielle Omikron-Varianten des Vakzins auf dem Markt. BioNTech forscht zudem an Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten. An der Börse hat das Unternehmen derzeit einen Wert von 43,26 Milliarden US$.

Um +50% vom Jahrestief zugelegt

Wir haben erst vor wenigen Tagen in diesem Artikel konstatiert, dass es bei den Mainzern derzeit einfach rund läuft. Und dass die Aktie trotz der seit Mitte Oktober laufenden Rallye noch Potenzial hat. Et voilà: Es geht immer weiter hoch. Was natürlich die Frage aufwirft, ob die Luft nach mittlerweile mehr als +50% vom Jahrestief bei 117 US$ nicht allmählich dünn wird.

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Fast-Track-Status für Kombi-Wirkstoff

Zumindest sorgt das Unternehmen kontinuierlich mit positiven Nachrichten für Aufsehen. So hat BioNTech erst am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass man von der US-Zulassungsbehörde FDA einen Fast-Track-Status für den mRNA-Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 und Influenza zugleich erhalten habe.

Der Kombi-Wirkstoff soll dazu beitragen, zwei Atemwegserkrankungen mit einer einzigen Injektion vorzubeugen. Das würde die Impfpraktiken stark vereinfachen. Fast Track bedeutet, dass der Prozess der Entwicklung und Überprüfung neuer Medikamente erheblich beschleunigt wird.

Comirnaty bleibt der Goldesel

Natürlich bleibt der Covid-19-Impfstoff Comirnaty weiterhin der Goldesel der Mainzer, den sie geschickt und auf vielfältige Weise – jetzt also auch mit einem Kombi-Präparat gegen Grippe – melken. Und nach wie vor besteht die große Möglichkeit, dass auch die Chinesen im Kampf gegen ihre Corona-Probleme auf den Wirkstoff aus Deutschland zurückgreifen. Das würde richtig zusätzlich Geld in die Kasse spülen.

Außerdem verleihen jüngste Nachrichten des US-Wettbewerbers Moderna dem Aktienkurs von BioNTech Fantasie. Denn was für den Kontrahenten gilt, gilt für die Mainzer ebenfalls: Auch sie arbeiten mit der mRNA-Technologie und verfügen über eine breitgefächerte Pipeline in der Krebsforschung.

2023 kommen etliche Krebs-Daten

Aktuell umfasst das Onkologie-Programm in der klinischen Phase insgesamt 19 Produktkandidaten in 24 laufenden klinischen Studien, darunter fünf randomisierte klinische Phase-2-Studien.

Für 2023 erwartet BioNTech laut des Quartalsberichts am 7. November „die Bereitstellung von bis zu zehn Aktualisierungen klinischer Studien in der Onkologie“.

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Verschnaufpause ist wahrscheinlich

Um die eingangs erwähnte Frage, ob die Luft für die Aktie nicht allmählich dünner wird, zu beantworten: Mich würde nach der jüngsten Kursrallye eine kleine Verschnaufpause nicht überraschen, sofern es keine bahnbrechenden neuen Nachrichten gibt. Eine Eroberung des chinesischen Marktes wäre natürlich eine solche.

Grundsätzlich hat die BioNTech-Aktie noch erhebliches Potenzial – wenn Anleger entsprechende Geduld mitbringen. Denn aktuell basiert die Marktkapitalisierung von 43 Milliarden US$ weitgehend auf den Umsätzen und Gewinnen mit dem Corona-Impfstoff. Für höhere Kursregionen müssten schon weitere zugelassene Medikamente hinzukommen, und das kann dauern.

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