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BioNTech-Aktie: Das müssen Anleger jetzt wissen

Frank Giarra / 14.11.22 / 12:49

Die BioNTech-Aktie (WKN: A2PSR2) hat binnen eines Monats kräftig um +14% zugelegt und notiert oberhalb der wichtigen Marke von 150 US$. Heute meldet das Unternehmen, dass es von Novartis eine Produktionsanlage in Singapur übernimmt. Was bedeutet das und wie geht es weiter mit dem bei vielen Anlegern beliebten Papier?

Das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech ist weltweit bekannt geworden durch seinen hochwirksamen Covid-19-Impfstoff auf Basis der mRNA-Technologie, der gemeinsam mit US-Gigant Pfizer entwickelt wurde. Aktuell sind spezielle Omikron-Varianten des Vakzins auf dem Markt. BioNTech forscht zudem an Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten. An der Börse hat das Unternehmen derzeit einen Wert von 37,5 Milliarden US$.

Von den Tiefs gehörig entfernt

Auf dem aufsteigenden Ast, aber weit entfernt von einstigen Spitzenkursen: So kann man die Entwicklung der BioNTech-Aktie in 2022 wohl am besten beschreiben. Bei knapp 232 US$ ist sie ins Jahr gestartet, was aktuell einen Wertverlust von -33% bedeutet.

Andererseits hat sich das Papier von seinen Tiefs bei 118 US$ im Oktober gehörig entfernt.

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Präsenz in Asien

Heute geben die Mainzer eine auf den ersten Blick unscheinbare Mitteilung heraus: Sie übernehmen von Novartis eine Produktionsanlage in Singapur. Dort sollen 100 Arbeitsplätze geschaffen werden, um mRNA-basierte Impfstoffe und Therapeutika herzustellen.

„Die Übernahme ist Teil der Expansionsstrategie von BioNTech zur Stärkung seiner globalen Präsenz in Asien“, heißt es. Ende 2023 soll die Anlage voll betriebsbereit sein.

Eines wird an der Meldung deutlich: Die Mainzer verfolgen ihre Globalisierungsstrategie konsequent. Den afrikanischen Kontinent haben sie sich bereits mehr oder weniger „einverleibt“. Das ist insofern nicht hoch genug einzuschätzen, als damit auf Jahre hinaus künftige Umsätze und Gewinne gesichert werden für die mRNA-Impfstoffe und – sofern es Medikamente zur Zulassung schaffen – für die hoffnungsvolle Krebs-Pipeline.

Goldesel Comirnaty

Aktuell, das muss man deutlich so formulieren, rechtfertigt sich die hohe Bewertung des Unternehmens an der Börse von mehr als 37 Milliarden US$ fast ausschließlich durch ein Produkt: den Covid-19-Impfstoff Comirnaty.

16 bis 17 Milliarden € Umsatz mit dem Vakzin werden für dieses Jahr von BioNTech angepeilt. Der Nettogewinn belief sich nach neun Monaten auf 7,2 Milliarden €, hier dürften bis zu 10 Milliarden € am Jahresende herauskommen.

Die Aktie ist also derzeit mit dem 3,5-fachen des Jahresgewinns bewertet und somit zweifellos günstig. Aber: Umsätze und Gewinne durch Comirnaty entwickeln sich rückläufig, in entscheidenden Teilen der Welt wie in den USA und in Europa wird bereits nicht mehr von einer Corona-Pandemie gesprochen.

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Eine Wette auf Corona

Deshalb müssen Investoren sich vergegenwärtigen, dass sie beim Kauf der Aktie im Prinzip eine Corona-Wette eingehen. Mit der Aussicht auf mögliche künftige Kurssteigerungen durch Krebs-Medikamente. Wobei es bis dahin noch einige Jahre dauern dürfte.

Wie ich zuletzt schon in diesem Artikel aufgezeigt hatte, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, die Aktie bei der aktuellen Marktkapitalisierung zu halten. Einen Neueinstieg oder das Aufstocken der Position würde ich persönlich nicht erwägen.

Zumal Mitglieder des exklusiven No Brainer Club davon profitieren, dass Chefanalyst Jens Lion ihnen eine effektive Möglichkeit aufgezeigt hat, um mit derivativen Positionen des Unternehmens satte Renditen zu erzielen.

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Interessenkonflikt: Herausgeber und Mitarbeiter halten derivative Positionen des besprochenen Unternehmens BioNTech. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, ihre Position – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu vergrößern oder zu verringern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

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