Bayer: Wird die Dividende komplett gestrichen?

Redaktion
01.02.24 um 17:57

Die Sorgenfalten bei Bayer-Aktionären werden immer größer. Die Aktie des Pharma- und Agrarkonzerns markiert heute bei 28,24 € einmal mehr ein neues Langzeittief. Eröffnet das Kurs-Massaker schon eine einmalige Kaufchance?

Wir hatten erst gestern ein mögliches Insolvenz-Szenario für Bayer als nahezu ausgeschlossen erklärt. So ist die Aktie derzeit vor allem technisch unter Druck und auf der Suche nach einem Boden. Dass der DAX-Titel mittlerweile so günstig wie seit fast 20 Jahren nicht mehr ist, macht stutzig, doch der wesentliche Grund ist bekannt und trägt den Namen Monsanto.

Die 2018 durch Bayer getätigte Übernahme des US-Chemiekonzerns dürfte als eine der größten Management-Fehlentscheidungen in die Börsengeschichte eingehen. Die überraschend hohe Geldstrafe über 2,25 Milliarden US-Dollar lässt Befürchtungen aufkommen, dass die gebildeten Rückstellungen des Konzerns am Ende nicht reichen könnten.

Absturz fundamental übertrieben

Doch fundamental ist Bayers Geschäft stabil und bietet keinen wirklichen Anlass zur Sorge. Zwar gab es Ende letzten Jahres einen herben Rückschlag bei der Entwicklung eines potenziellen Blockbuster-Medikaments, doch besitzt der Konzern genügend Innovationen, um auch zukünftig starke Ergebnisse einzufahren. Untermauert wird das aktuell durch eine neue Studie des Europäischen Patentamtes, die Bayer als führenden deutschen Patent-Anmelder im Krebsbereich auszeichnet.

Letztendlich gehen wir auch davon aus, dass die tatsächlich zu leistenden Entschädigungen und Strafzahlungen im Glyphosat-Prozess geringer als zunächst befürchtet ausfallen werden. Abgeurteilte Verfahren deuten ebenfalls darauf hin.

Neues zur Dividende?

Mit Spannung blicken Anleger auf den 5. März, wenn von CEO Bill Andersen auf dem Kapitalmarkttag ein Update zur künftigen Strategie erwarten wird. Fondsmanager Ingo Speich ließ aktuell verlauten, dass er die Dividende für 2024 wackeln sieht. Doch aus unserer Sicht wäre selbst eine temporäre Halbierung aktuell nicht schlimm und sogar hilfreich, um eine nachhaltige Kurserholung einzuleiten.

Wir haben keine Angst, weiter Bayer-Aktien zu erwerben, je tiefer es unter die Marke von 30 € geht.

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Interessenkonflikt: Der Autor und Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang (mehr als 10% des ausstehenden Kapitals). Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

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