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CTrip.com – kaufenswert oder nicht?

von (sh)  /   22. März 2019, 15:51  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Wer an Reisen im Internet denkt, denkt hier in Deutschland wohl unweigerlich zuerst an Booking oder Expedia. Doch dies ist in anderen Ländern durchaus anders. So heißt das größte Online-Reisebüro in Indien MakeMyTrip und in China CTrip.com (WKN: A0BK6U). Da wir wissen, dass Booking (Holdings) und Expedia in den letzten Jahren sehr gute Investments waren, lassen Sie uns an dieser Stelle nun gemeinsam einen Blick auf CTrip.com werfen.

Auch wenn CTrip.com grundsätzlich ein chinesisches Unternehmen ist, hat man jedoch auch hier längst mit der internationalen Expansion begonnen. So hat CTrip.com beispielsweise bereits 2013 die US-amerikanische Tours4Fun sowie 2016 die schottische Skyscanner übernommen – und damit inzwischen selbst bei uns einen ersten Fuß in der Tür. Wobei davon auszugehen ist, dass dies nur erste Schritte in Richtung internationaler Expansion waren, denen noch weitere folgen werden.

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Mercadolibre – die eBay Lateinamerikas?!

von (sh)  /   22. März 2019, 14:18  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Eine der besten Aktien aus dem NASDAQ 100 war in den letzten Wochen das Papier von Mercadolibre (WKN: A0MYNP). „Mercadolibre? Noch nie gehört!“, werden jetzt wohl die meisten von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sagen. Übersetzt bedeutet „Mercado libre“ übrigens so viel wie „freier Markt“. Damit beschreibt der Unternehmensname das Geschäftsmodell des Unternehmens schon sehr gut.

Konkret nämlich handelt es sich bei Mercadolibre nämlich quasi um eine Art eBay Lateinamerikas. Dies bedeutet in der Tat, dass Verkäufer ihre Waren – genau wie bei eBay, entweder in einem Auktionsverfahren oder auch gegen Festpreis – auf der Online-Plattform anbieten können. Dabei fällt immer, egal ob es zu einem Verkauf kommt oder nicht, eine entsprechende Gebühr an, die das Unternehmen vereinnahmt.

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LEONI: Wer übernimmt den angeschlagenen Automobilzulieferer?

von (sh)  /   21. März 2019, 10:24  /   unter Small Caps  /   Keine Kommentare

Wenig zu feiern hatten in den letzten Monaten die Aktionäre von LEONI (WKN: 540888). Notierte die Aktie Ende Januar 2018, also vor etwas mehr als einem Jahr, im Hoch über 65,00 Euro, gibt es den Titel inzwischen für knapp 18,00 Euro. Damit hat sich die Aktie innerhalb von etwas mehr als einem Jahr mehr als gedrittelt, genau genommen betragen die Kursverluste mehr als -72%. Daher stellen sich viele Anleger zurzeit auch die Frage, ob das jetzt nicht eine gute Einstiegsgelegenheit ist?

Die Frage muss man mit einem klaren Jein beantworten. Denn prinzipiell gilt natürlich schon der Ratschlag von Börsenaltmeister André Kostolany, dass man Aktien sogenannter gefallener Engel günstig einsammeln und diese dann langfristig halten sollte. Die Frage, die sich dabei nur stellt ist, ob die aktuellen Kurse um 18,00 Euro wirklich schon die Tiefstkurse darstellen. Versuchen wir mal das gemeinsam zu eruieren!

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Infineon Technologies: Darum kommt das Kaufsignal einfach nicht!

von (sh)  /   21. März 2019, 9:39  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Kaum eine deutsche Aktie, erst Recht keine DAX-Aktie, hat wohl eine bewegendere Börsengeschichte hinter sich als das Papier des deutschen Chipherstellers Infineon Technologies (WKN: 623100). Ja, da kommt nicht mal die zuletzt stark im Fokus stehende Wirecard-Aktie mit. Ursprünglich verbarg sich hinter Infineon nämlich schlicht und einfach das Chipgeschäft des DAX-Konzerns Siemens. Doch Siemens sah in diesem Geschäftsbereich keine Zukunft mehr, weshalb man ihn ausgliederte und an die Börse brachte.

Eigentlich hätte dies die Anleger stutzig machen müssen. Wobei Siemens in der Vergangenheit so manche Fehlentscheidung getroffen hatte. Darüber hinaus tobte um den Jahrtausendwechsel herum der Wahnsinn an der Börse, Stichwort: „Dotcom Bubble“ und Spekulationsblase am Neuen Markt. Daher rissen die Anleger Siemens die Aktien der Tochtergesellschaft Infineon regelrecht aus den Händen.

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Twitter: Das Lieblingsspielzeug von Elon Musk und Donald Trump

von (sh)  /   19. März 2019, 21:43  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Es gibt einige Leute auf diesem Planeten, die glauben, dass es Twitter (WKN: A1W6XZ) ohne Donald Trump schon gar nicht mehr geben würde. Tatsächlich scheint es so, als ob der amtierende US-Präsident nicht nur am liebsten, sondern nahezu ausschließlich via Twitter Kontakt mit der Öffentlichkeit hält. Doch mit seiner Vorliebe für Twitter ist er keineswegs allein. Denn auch ein anderer Milliardär scheint Twitter zu lieben, nämlich der Gründer, CEO und Großaktionär von Tesla, Elon Musk.

So liefert sich Elon Musk aktuell sogar einen Schlagabtausch mit der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Denn diese warf ihm nach einem Tweet, in dem er eine mögliche Privatisierung von Tesla ankündigte und die Finanzierung als gesichert bezeichnete, Marktmanipulation vor. Daher sollte sowohl er als auch Tesla eine Geldstrafe bezahlen und er musste den Aufsichtsratsvorsitz bei Tesla abgeben.

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Snap: Das Problem des fehlenden Nutzerwachstums!

von (sh)  /   19. März 2019, 20:41  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Erst kürzlich habe ich mir an dieser Stelle die Aktie des weltgrößten Sozialen Netzwerks Facebook näher angesehen. Daraus möchte ich eine kleine Serie machen. Daher folgt nun die Aktie von Snap (WKN: A2DLMS) ehe zum guten Schluss dann auch noch Twitter an die Reihe kommt. Doch „Wer oder was ist eigentlich Snap?“, wird sich jetzt wohl der ein oder andere von Ihnen fragen. Nun, hinter Snap steckt die Betreiberfirma von SnapChat.

Wenn Sie nun zu den unter 20jährigen gehören, werden Sie wohl SnapChat und somit letztlich Snap kennen. Wenn nicht, muss ich an dieser Stelle versuchen ihnen SnapChat mit wenigen Worten zu erklären. Nun, ursprünglich war SnapChat im Prinzip ein Instant Messaging-Dienst, ähnlich wie WhatsApp. Allerdings gab es bei der App eine Besonderheit. Denn anders als bei WhatsApp verschwinden bei SnapChat Bilder und Nachrichten nach wenigen Sekunden wieder.

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Facebook: Das Smart Money kauft – der kritischen Presse zum Trotz!

von (sh)  /   19. März 2019, 18:19  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Erinnern Sie sich noch an Yahoo!? Klar, die Website gibt es schließlich auch heute noch. Allerdings wird sie inzwischen von Verizon betrieben, die das ehemalige operative Kerngeschäft des Unternehmens gekauft haben. Aus dem Yahoo!-Konzern wurde schließlich Altaba – und Altaba konzentriert sich in erster Linie auf die Verwaltung der beiden Beteiligungen an Alibaba und Yahoo! Japan. Jetzt soll es aber in diesem Artikel um Facebook (WKN: A1JWVX) gehen, warum beginne ich dann mit Yahoo!?

Nun, ganz einfach! Weil Yahoo! zwar grundsätzlich mit seiner Beteiligung an Alibaba einen Volltreffer gelandet hat, im Laufe der Zeit aber leider zu viele Chancen ungenutzt verstreichen ließ. So hätte Yahoo! den heutigen Marktführer im Bereich der Internetsuche, Google (Alphabet), gleich zwei Mal kaufen können. Doch 1998 war man nicht bereit dafür eine Milliarde US-Dollar auf den Tisch zu legen, 2002 wollte man dann nur drei anstatt fünf Milliarden US-Dollar bezahlen. Doch damit nicht genug!

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K+S: Eintagsfliege oder großes Comeback?

von (sh)  /   15. März 2019, 9:20  /   unter Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien  /   Keine Kommentare

K+S steht für Kali und Salz. Damit ist im Prinzip auch schon klar, um was es bei der K+S AG (WKN: KSAG88) geht, nämlich um die Produktion und die Vermarktung von Kalium(-Dünger) und Salz. Das heutige Unternehmen, das lange Zeit zur BASF SE gehörte (BASF hielt noch bis zum Jahr 2011 eine entsprechende Beteiligung), entstand dabei im Zuge der deutschen Wiedervereinigung in den 1990er Jahren. Daher wurde die Aktie auch im Jahr 1998 von der Deutschen Börse AG in den MDAX aufgenommen.

Um den Jahrtausendwechsel herum – zu Zeiten von Neuer Markt und „Dotcom Bubble“ – wollten jedoch nur sehr, sehr wenige Anleger ihr Geld in Aktien von Unternehmen wie der, damals noch unter Kali & Salz AG firmierenden, Gesellschaft investieren. Dabei gab es durchaus den ein oder anderen Experten, der den Weitblick besaß und genau diese Aktie zum Kauf empfahl. Dies zahlte sich in den folgenden Jahren auch aus.

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Aumann: Clevere Anleger kaufen jetzt!

von (sh)  /   15. März 2019, 9:15  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Als die Beteiligungsgesellschaft MBB, die eine umfangreiche Beteiligung an Aumann (WKN: A2DAM0) hielt und auch heute noch 38% des Aktienkapitals hält, die Aumann AG vor rund zwei Jahren an die Börse brachte, rissen sich die Anteilseigner um den Titel. So lag die Bookbuildingspanne für die Aktie bei 35,00 bis 43,00 Euro, platziert wurde sie am Ende relativ nah am oberen Ende dieser Spanne zu 42,00 Euro. Der erste Börsenkurs lag dann jedoch bei 48,20 Euro.

Das bisherige Allzeithoch des Titels (auf Schlusskursbasis) wurde jedoch erst am 16. Oktober 2017 bei knapp unter 93,00 Euro erreicht. Seit diesem Allzeithoch kennt die Aktie jedoch leider nur noch eine Richtung, nämlich gen Süden. So notierte sie zuletzt, am 1. März, bei nur noch 25,00 Euro. Immerhin konnte sie sich jedoch von diesen Allzeittiefs inzwischen auch wieder ein wenig erholen und wechselte zuletzt zu Kursen zwischen 29,00 und 30,00 Euro den Besitzer.

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SAP – im Kampf gegen Oracle und Salesforce.com

von (sh)  /   14. März 2019, 10:17  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Ich habe an dieser Stelle erst kürzlich ausführlich über die Aktie von Salesforce.com geschrieben. Dabei berichtete ich darüber, wie sich SAP  (WKN: 716460) bisher sehr gut gegen den großen Konkurrenten Oracle behaupten konnte. Darüber hinaus wies ich jedoch auch daraufhin, dass der Konzern in seinem Kampf gegen Oracle aufpassen muss, dass Salesforce.com nicht vorbei zieht – und zwar sowohl an Oracle wie auch an SAP.

Wer meinen entsprechenden Artikel gelesen hat, weiß, dass ich persönlich davon ausgehe, dass am Ende sowohl Salesforce.com als auch SAP an Oracle vorbei ziehen werden. Zugleich gehe ich jedoch ebenfalls davon aus, dass Salesforce.com zur Nummer 1 der Branche mutieren wird. Wenn SAP also am Ende nur die Nummer 2 sein sollte, ist die Aktie denn dann wirklich eine gute Investition?

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