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Valneva-Aktie: Geht bald die Post ab?

Frank Giarra / 23.12.22 / 12:27

Die Valneva-Aktie (WKN: A0MVJZ) fällt aktuell um fast -4% auf 6,74 €, hatte allerdings diese Woche schon gut zugelegt. Die französische Biotech-Schmiede teilt heute mit, sie habe ihren Zulassungsantrag bei der US-Behörde FDA für den Impfstoffkandidaten gegen Chikungunya abgeschlossen. Könnte das der Startschuss für eine baldige Zulassungsrallye der Aktie sein?

Valneva ist ein französisch-österreichisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Die Firma entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten. An der Börse wird die Gesellschaft aktuell mit rund 937 Millionen € bewertet.

Trader profitieren von hoher Volatilität

Die Story der Valneva-Aktie in diesem Jahr bleibt gekennzeichnet von einem kräftigen Auf und Ab. Während Trader mehrfach von der hohen Volatilität profitieren konnten, blicken Langfristanleger auf einen Wertverlust in 2022 von -71%.

Zuletzt gab es einmal mehr einen Dämpfer für den einstigen Hoffnungsträger, den Corona-Impfstoff VLA 2001. Die Hoffnungen auf eine europaweite Vermarktung des Vakzins hatten das Papier in Kurshöhen über 25 € getrieben, ehe die Ernüchterung einsetzte, weil es eben dazu nicht kam.

Insofern war auch die jüngste Entscheidung der französischen Gesundheitsbehörde La Haute Autorité de Santé (HAS), den Impfstoff nicht zu empfehlen, keine allzu große Überraschung mehr und hatte keine signifikanten Auswirkungen auf den Aktienkurs.

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Fokus auf Chikungunya-Kandidat

Wir haben schon Ende vergangenen Jahres in diesem Artikel und danach noch mehrfach herausgestellt, dass Valneva über eine interessante Pipeline außerhalb des Corona-Impfstoffs verfügt, auf die sich Anleger fokussieren sollten.

Da wäre zum Beispiel der Impfstoff-Kandidat gegen Chikungunya, eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung.

Wie Valneva heute mitteilt, sei die rollierende Einreichung der Biologics License Application (BLA) bei der US-Zulassungsbehörde FDA abgeschlossen. Das Unternehmen strebt die Zulassung von VLA 1553 für Personen ab 18 Jahren an. Positive Phase-3-Daten lagen bereits vor.

Chief Medical Officer Juan Carlos Jaramillo kommentiert:

Der Abschluss unseres BLA-Antrags ist äußerst wichtig, da er uns einen Schritt näher an eine mögliche präventive Lösung zur Bekämpfung dieser einschränkenden Krankheit bringt.

Umsatzpotenzial 500 Millionen US$ jährlich

Jaramillo betont, dass es derzeit weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung für die Krankheit gebe. Das ist natürlich ein Wink mit dem Zaunpfahl in Bezug auf die Marktchancen, die sich durch eine Zulassung ergäben. Der weltweite Markt wird laut der Franzosen bis 2032 auf über 500 Millionen US$ jährlich geschätzt.

Borreliose-Programm vielversprechend

Neben dem Chikungunya-Vakzin verfügt Vaneva noch über einen weiteren Pfeil im Köcher. Anfang Dezember haben die Franzosen positive Zwischenergebnisse ihres Lyme-Borreliose-Programms vermeldet. In etwa einem Jahr sollen die finalen Daten der zulassungsrelevanten Phase-3-Studie vorliegen.

Welches Potenzial hier schlummert, zeigt allein der Einstieg des US-Pharma-Riesen Pfizer. Anleger sollten nicht vergessen, dass die Amerikaner im Rahmen einer exklusiven Kapitalerhöhung 8,1% des Aktienkapitals von Valneva zum Preis von 9,49 US$ je Aktie erworben haben.

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Chance auf Schnäppchen

Meiner Meinung nach bieten sich angesichts des dramatischen Kursverlusts in diesem Jahr aktuell noch Chancen auf Schnäppchen, weil Papiere im Rahmen des Tax-Loss-Sellings veräußert werden dürften.

Sorgen müssen sich Anteilseigner deshalb allerdings nicht machen, sondern können ihre Papiere gelassen halten oder sogar nachkaufen. Denn nach der Kapitalmaßnahme im Oktober ist Valneva gut finanziert.

Sobald die US-Zulassungsbehörde FDA einen Termin über die Entscheidung zur Zulassung des Chikungunya-Kandidaten bekannt gibt, dürfte sich der Aktienkurs kräftig Richtung Norden bewegen.

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