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Redaktion / 20.05.20 / 10:37

Wirecard: Liebe Leerverkäufer, es interessiert wirklich keinen mehr!

Wirecard (WKN: 747206) erhitzt weiter die Gemüter, doch die Argumente der Short-Fraktion wirken mittlerweile nur noch ermüdend – und können dem Kurs nichts mehr anhaben. Der erneute Take-off der Aktie ist vorprogrammiert.

Erst gestern wurde versucht, den Kurs mit einer Srafanzeige zu belasten, deren Intention leicht zu durchschauen war. Der Kurs reagierte kaum. Der Markt preist mittlerweile ein, dass Wirecard in der Vergangenheit Umsätze und Gewinne erheblich zu hoch ausgewiesen hat, dabei ist beides bis heute nicht belegt und die Wahrscheinlichkeit hoch, dass an allen Vorwürfen substantiell weit weniger dran ist, als wie es sich die Shortseller erhoffen.

Fehlendes Testat - so what?

Kreisen zufolge soll sogar Druck auf die Wirtschaftsprüfer des Konzerns ausgeübt werden, den Jahresabschluss 2019 nicht zu testieren. Der DAX-Konzern plant bislang, den Geschäftsbericht am 4. Juni zu veröffentlichen. Erhält Wirecard das Testat seitens der Prüfer von Ernst & Young, dürfte der Kurs schnell wieder in dreistellige Kursregionen schießen.

Doch selbst im Fall eines zunächst ausbleibenden oder eingeschränkten Testats sollten sich Wirecard-Aktionäre keine Sorgen machen und billige Aktien kaufen, was das Zeug hält. Es gibt keine Zweifel daran, dass Deutschlands digitales Vorzeigeunternehmen einen extrem starken und hochprofitablen Wachstumspfad in einem absoluten Zukunftsmarkt beschreitet. Es gibt keinen Grund, die bekräftigen Aussagen von CEO Markus Braun, wonach man dieses Jahr erstmals einen Milliardengewinn auf EBITDA-Basis erwirtschaften werde, in Frage zu stellen.

Und egal, was war: Wirecard ist damit eklatant unterbewertet und eine einmalige Investitionschance!

Das Unternehmen hat seine Strukturen professionalisiert und die Compliance stark verbessert, agiert transparenter als je zuvor und hat mittlerweile auch die Datenhoheit sämtlicher TPA-Umsätze. Damit lassen sich fortan alle Wirecard-Umsätze ohne Wenn und Aber nachvollziehen. Das wissen die Shortseller, und sie werden noch einmal alles in die Waagschale werfen, um ihre Positionen so günstig wie möglich glattstellen zu können.

Unabhängig möglicher Verfehlungen aus der Vergangenheit deuten nahezu alle Indizien darauf hin, dass Wirecard mittlerweile nicht weniger sauber bilanziert als allere anderen DAX-Konzerne auch und ausschließlich Umsätze und Gewinne meldet, die tatsächlich vorhanden sind.

Wir wiederholen gerne: Deutschland sollte eine Ausnahmefirma wie Wirecard schützen und sich nicht auf ein perfides Spiel eines Netzwerks aus Hedgefonds und Medien einlassen, dessen Vorgehen wohl dubioser ist als es Wirecards Zahlenwerk jemals war. Klar ist: Wir wetten auf Wirecard-Kurse jenseits der 200-Euro-Marke mit folgendem Allzeithoch bis 2021 – und dürften wie immer Recht behalten!

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Interessenkonflikt: Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Wirecard. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

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Kommentare
Hubert / 20.05.20 / 11:29 Uhr Guter Artikel !
Alexander / 20.05.20 / 12:21 Uhr Ich teile die Ansicht des Artikels zu 100%. Der gestrige Versuch mit der Klage den Kurs zu drücken war dermaßen durchschaubar, dass dies eigentlich ein Zeichen für die Aktionäre ist, wie verzweifelt die Shortseller gegenwärtig sind, da der Kurs seinen absoluten Felsboden erreicht hat. Es erschreckt mich schon mit welcher Heftigkeit der Kurs nach Veröffentlichung des KPMG-Berichts eingestürzt ist, da (rein faktisch) KEINE NEUEN Erkenntnisse zutage gefördert worden sind. Wären wir in einem Gerichtsverfahren, gäbe es quasi keine neuen Beweise gegen den Angeklagten. Die Lage hat sich jedenfalls nachweislich nicht verändert.
Helena / 20.05.20 / 12:29 Uhr Bitte mehr solche Artikel. Börse ist Zukunft! Helena
Johannes Bach / 20.05.20 / 12:58 Uhr Ich könnte meine Analysen nicht besser in Worte fließen lassen. Es ist aus der Sicht eines Kriminologen völlig unzweifelhaft, daß Wirecard (WDI) seine Bücher eben nicht gefälscht hat. Wenn man immer wieder Vergleiche mit Steinhoff oder Madoff hört, sieht man, daß diese Kommentatoren keine Ahnung von dieser Disziplin haben! Wirecard ist ein seit mehr als 10 Jahren kontinuierlich wachsendes Unternehmen - was auch kein Wunder ist, wenn man den Wettbewerb betrachtet. Das ist ein Feld in dem es logischerweise exponentielles Wachstum gibt - zumal zur Bekämpfung der Geldwäsche-Kriminalität das Bargeld nicht mehr lange genutzt werden wird! Das steht jetzt schon aus kriminologischer Sicht fest! Wenn - zurück zu WDI - also eine Firma eine absolut outstanding future verspricht, dann müssten doch GFs mit dem Klammerbeutel blutig gepudert sein, diesen sicheren Erfolg durch die Gier noch ein paar % noch obendrauf satteln zu wollen, gefährden zu wollen. Von daher ist sicherlich kein Motiv für solch eine Tat zu finden - außer man unterstellt Verrücktheit im medizinischen Sinne - dem dann aber der Erfolg der Unternehmung diametral widerspräche! *** I couldn't better put my analysis into words. From a criminologist's point of view, it is completely unquestionable that Wirecard did not forge his books. If you keep hearing comparisons with Steinhoff or Madoff, you can see that these commentators have no idea about this discipline! Wirecard has been a continuously growing company for more than 10 years - which is no wonder when you look at the competition. This is a field where there is logically exponential growth - especially since cash will no longer be used in order to combat money laundering crime! That is already clear from a criminological point of view! If - back to WDI - a company promises an absolutely outstanding future, then the CEO wouldn't bee in the right mind, to want to jeopardize this certain success by greed for a few% on top of it. Therefore, there is certainly no motive for such an act - unless one assumes craziness in the medical sense - but then the success of the company would diametrically contradict!
Sascha Huber / 20.05.20 / 15:05 Uhr Hallo Alexander, den Kursrutsch infolge des KPMG-Berichts hat Wirecard quasi selbst mitverursacht. Denn man hat im Vorfeld eben den Eindruck erweckt, dass dieser das Unternehmen entlasten würde. KPMG kam dann aber "nur" zu dem Schluss, dass sie weder eine Fälschung noch die Richtigkeit beweisen können, also weder eine Be- noch eine Entlastung. Man hätte einfach im Vorfeld ruhig sein sollen. Aber die Kommunikation des Unternehmens (IR) ist ohnehin schlecht. Da müsste man ebenso dringend dran arbeiten wie an der Transparenz. ;) Liebe Grüße, Sascha