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Manuel / 28.06.21 / 7:31

Wirecard: Ist noch was zu holen?

Das Finance Magazin präsentiert exklusive Details aus Markus Brauns Villa im Nobelörtchen Kitzbühl. Bedeutsam ist das für den weiteren Verlauf der Aufarbeitung der Forderungen von Gläubigern Wirecards (WKN: 747206).

Das unscheinbare Domizil im Landhausstil mit 500 Quadratmetern Wohnfläche soll von Markus Braun gerne genutzt worden sein – und geizt besonders im Inneren nicht mit Luxus. Der Ex-Wirecard-Manager genoss in sonniger Lage Aussicht auf Alpengipfel inklusive Weinkeller und Schwimmbad. Der Ski-Ort war prädestiniert für Skifahrer Braun: prominente Nachbarschaft wie Maria-Elisabeth Schaeffler und in der Nähe von München.

Villen-Verkauf soll Millionen einbringen

Eine Veräußerung dürfte in relativ naher Zukunft realisiert werden, ein „amtliches Pfändungsprotokoll“ für die Einrichtung soll laut Bericht schon im Umlauf sein. Einbringen könnte ein Verkauf einen „signifikanten zweistelligen Millionenbetrag“, so das Finance Magazin.

Der Hintergrund: Markus Braun haftet mit seinem Privatvermögen – das Finance Magazin berichtet, dass institutionelle wie private Wirecard-Gläubiger „derzeit alles daran setzen, Brauns Vermögen festzusetzen“. Das Magazin zählt die Tiroler Villa zu den „größeren Vermögenswerten“ von Ex-Milliardär Braun, der bekanntlich am Tag des Kursfiaskos in einer Serie von Verkäufen 155 Millionen Euro erlöste, ausgelöst durch Margin Calls.

Für Anleger ist die Luft raus

Am 18. Juni vergangenen Jahres musste Wirecard wegen „unrichtiger Saldenbestätigungen“ in Zusammenhang mit den im Konzernabschluss konsolidierten Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden Euro Insolvenz anmelden. Das am 25. August 2020 eröffnete Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard AG läuft weiter. Staatsanwälte ermitteln wegen der betrügerischen Machenschaften.

Die Wirecard-Papier wurde in regelmäßigen Abständen angezockt wie im Januar, doch für Anleger – insbesondere für Neueinsteiger – ist in dem Pennystock definitiv nichts mehr zu holen. Die Forderungen von Gläubigern (und Aktionären) übersteigen die zu hebenden Werte aus dem Konzernvermögen bei weitem. Die Wirecard AG könnte sogar vom Kurszettel verschwinden.

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