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/ 17.08.18 / 16:35

Dialog Semiconductor: Wann knallt es hier durch die Decke?

Es geht wieder aufwärts: Nach einer Serie von Negativmeldungen macht Dialog Semiconductor (WKN: 927200) wieder durch einen positiven Newsflow von sich reden. Die Aktie reagiert unmittelbar und arbeitet sich Schritt für Schritt nach oben - zuletzt auf über 18 Euro. Der Reihe nach: 

Die Geräusche des schrittweisen Apple-Exits (wir berichteten ausführlich) klingen so langsam ab. Nun sind es Verbesserungen im operativen Geschäft, die Investoren mit Freude registrieren und mit Käufen honorieren. Besonders positiv nahmen Aktionäre Dialogs Q2-Zahlen auf, die deutlich bessere Ziffern lieferten als befürchtet. Und jetzt hilft das Management auch noch nach ...

Hat es sich das Management besser überlegt?

Das Management half dahingehend nach, indem man am 31. Juli ankündigte, man habe neue Akquisitionsziele auserkoren. Nur kurz zuvor erklärte man die Übernahmegespräche mit Synaptics für beendet.

Dialog will continue to […] target growth opportunities in Mobile, Internet of Things and Automotive markets. Dialog remains committed to extending its product portfolio through a combination of organic development and acquisitions, broadening its customer base, and creating value for shareholders.

Dialog stattet unter anderem Tech-Uhren mit seinen Chip-Komponenten aus - ein volatiles Business.

Vorläufige Q2-Zahlen liefern Kaufargumente ...

Bereits am 13. Juli hatte Dialog vorläufige Zahlen für das zweite Quartal publiziert und überraschend mitgeteilt, dass man für die Monate April bis Juni eine höhere Bruttomarge als geplant erwarte. Gerechnet hatte Dialog damals mit einer Marge leicht über 46,3%, letztendlich wurden es 48,0%.

Für Aktionäre besonders wichtig: Die Steigerung resultierte aus Kosteneinsparungen im Produktionsprozess von Dialogs Chips.

... und endgültige Q2-Zahlen verfestigen positive(re)s Bild

Die offiziellen Zahlen für das zweite Quartal verfestigten den positiven Eindruck für die Gesamtentwicklung Dialogs. Die Zahlen fielen deutlich besser als die Q1-Zahlen aus.

So erwirtschaftete Dialog im zweiten Quartal einen Überschuss pro Aktie von 0,23 US$ (verwässert; Q2 2017: 0,23 US$).

Der Umsatz lag bei 296 Mio. US$. Das entspricht einem Wachstum von +16% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Erwähnenswert ist, dass sämtliche operativen Geschäftssegmente ein positives Betriebsergebnis erwirtschafteten.

Zur Prognose: Dialog hält an der Annahme fest, dass die beiden kommenden Quartale - wie beim TecDax-Konzern üblich - die stärksten Quartale im Jahr werden. Für das 3. Quartal erwartet das Unternehmen Erlöse zwischen 365 bis 395 Mio. US$ und geht von einer Bruttomarge auf Q2-Niveau (48%) aus.

Fazit

Die Apple-Wehen klingen so langsam ab, aber verstummen werden sie nicht. Dafür ist die Kultumarke aus Cupertino einfach zu dominant (rund 75% der Dialog-Umsätze).

Der Vorstand versucht weiter eifrig die Umsatzquellen zu diversifizieren. Ob ihm das mit durchschlagendem Erfolg gelingt, bleibt abzuwarten. Die Q2-Zahlen sind nur ein kurzes, positives Strohfeuer, das es zu bestätigen gilt.

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