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WeWork-Aktie: Hier deutet sich ein Comeback an

Redaktion / 27.10.22 / 11:29

Vor einem Jahr kam WeWork (WKN: A3C5TW) durch eine Fusion mit BowX an die Börse. Von der damaligen Bewertung, die bei 8 Milliarden US$ lag, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Es ging mit der Aktie rasant bergab. Doch gestern hat der Wachstumswert um knapp +8% auf 2,89 US$ zugelegt. Startet jetzt eine Aufholjagd?

WeWork ist ein 2010 gegründetes US-Unternehmen mit Sitz in New York, das Büroflächen und Coworking Spaces für Selbständige und Unternehmen anbietet. Aktuell hat es weltweit über 700 Standorte in 120 Städten, zum Beispiel in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München.

Die Firma hat während der Corona-Pandemie schwere Zeiten durchgemacht. Aber jetzt deutet sich ein Comeback des Unternehmens an.

Trend zum Homeoffice

WFH, oder Work from Home, ist in den letzten Jahren zu einem Teil des Unternehmenslebens geworden. Und nach der Pandemie haben große und kleine Unternehmen verschiedene Formen hybrider Arbeitsmodelle eingeführt, um die Produktivität zu steigern. WeWork könnte möglicherweise davon profitieren, wenn Menschen nach anderen Arbeitsplätzen suchen.

Der offensichtlichste Vorteil für ein Unternehmen wie WeWork ist, dass sich die Verlagerung von der traditionellen Arbeit im Büro hin zur Heimarbeit auch nach Corona fortgesetzt hat. Dies dürfte dazu führen, dass Menschen nach einer flexibleren Arbeitsmöglichkeit suchen, die keine geschäftigen und lauten Cafés und dergleichen beinhaltet, während sie dennoch näher an ihrem Zuhause bleiben und das lange und ermüdende Pendeln zur Arbeit in größeren Städten vermeiden.

Da einige Unternehmen Stipendien für die Arbeit von zu Hause aus anbieten, können sie die monatlichen Kosten des WeWork-Mitgliedschaftsprogramms von etwa 300 US$ decken. Dies wiederum sollte die Mitgliedschaften und Einnahmen des Unternehmens steigern.

Während WeWork bereits Verträge mit Remote-Mitarbeitern abgeschlossen hat, die auf längere Sicht eine einigermaßen stabile Einnahmequelle aufrechterhalten sollen, wird bereits an einem Werbe- und Marketingschub gearbeitet. Und daran, durch kleine Summen höhere Margen und Gewinne zu erzielen. Es gab Preiserhöhungen, zusätzliche Annehmlichkeiten mit höheren Margen und schließlich einige Kostensenkungen.

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Einnahmen steigen, Kosten sinken

Die Ergebnisse des zweiten Quartals waren ein Paradebeispiel: Während die Einnahmen von 593 Millionen auf 815 Millionen US$ gesteigert wurden, sanken die Kosten (Vertrieb, Allgemein und Verwaltung) von 899 Millionen auf 813 Millionen US$. Man hat sich also darauf konzentriert, die Büros und Räume mit nachhaltigeren Produkten und Dienstleistungen auszustatten, was die Abschreibungen im gleichen Zeitraum senkte.

Einige Preiserhöhungen und andere Bemühungen zur Kostensenkung haben dazu geführt, dass das Unternehmen bereits seine Bruttomarge erhöht hat. Der weitere Fokus auf die Steigerung der Gewinnmargen kann also durchaus dazu führen, dass das Unternehmen früher als erwartet ein profitables Quartal oder Jahr meldet.

Kräftiges Umsatzwachstum wird angepeilt

Derzeit wird für das Unternehmen ein Umsatzanstieg von über 31% auf 3,37 Milliarden US$ für das Gesamtjahr prognostiziert. WeWork strebt für 2023 einen Umsatzanstieg von 24% auf 4,16 Milliarden US% und ab 2024 ein weiteres Umsatzwachstum von 15% auf 4,78 Milliarden US$ an.

Obwohl sich das Wachstum also verlangsamen wird, ist klar, dass das Unternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt immer noch stark wächst, da die Arbeit von zu Hause aus und außerhalb des Büros immer mehr zur Norm wird.

Aber es geht nicht nur darum, den Umsatz zu steigern, sondern auch um die Erhöhung der Margen, um in der Lage zu sein, sinnvolle Cashflows zu generieren. Während die langfristigen Mietverträge die Hauptkosten darstellen, ist es für WeWork wichtig, daran zu arbeiten, andere Ausgaben zu minimieren. Prognosen zufolge erwarten Analysten genau das in den kommenden Jahren.

Für das laufende Gesamtjahr prognostizieren Analysten, dass das Unternehmen einen Rückgang des Verlustes pro Aktie um fast 70% melden wird, von -7,15 US$ auf -2,26 US$. Nächstes Jahr soll der Verlust je Aktie dann nur noch -1,06 US$ betragen, danach nur noch 0,31 US$.

Angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen den Schwerpunkt auf Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen legt, könnte WeWork 2023 oder 2024 durchaus sogar ein profitables Quartal melden.

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Langfristig starke Aussichten

Im Vergleich zu anderen Unternehmen, die auf starkes Wachstum setzen, aber auf Gegenwind durch die wirtschaftliche Abschwächung stoßen, hat WeWork zwei Vorteile: Der erste ist, dass Verträge mit Unternehmen abgeschlossen wurden, die ihre Belegschaft nur selten abbauen, es sei denn, es kommt zu einem Abschwung auf Depressionsniveau.

Zweiter Vorteil: Eine Möglichkeit, wie Unternehmen Kosten senken könnten, besteht darin, die Büromietverträge zu erneuern und stattdessen einen Teil der Einsparungen für Mitarbeiterstipendien zu verteilen, von denen dann WeWork profitieren würde.

Angesichts dessen kann man durchaus von starken langfristigen Aussichten von WeWork sprechen. Der Aktienkurs hat sich zwar bereits vom 52-Wochen-Tief gelöst, das bei 1,94 US$ liegt, aber der Titel hat noch enormes Aufholpotenzial. Zum Vergleich: Beim IPO wurde das Unternehmen mit 8 Milliarden US bewertet, aktuell sind es nur noch 2,1 Milliarden US$.

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