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Steinhoff-Aktie: Das müssen Anleger jetzt wissen!

Frank Giarra / 15.12.22 / 11:49

Ein horrender Schuldenberg, eine erdrückende Zinslast, unbarmherzige Gläubiger: Seit Ende 2017 kämpft Steinhoff (WKN: A14XB9) mit den Folgen eines Bilanzskandals. Viele Anleger haben auf ein Happy End gehofft, viele Zocker darauf gewettet. Werden sie jetzt bitter enttäuscht? Oder gibt es noch ein Fünkchen Hoffnung?

Die Steinhoff International Holding ist ein weltweit tätiger Einzelhandelskonzern mit Sitz in Amsterdam und operativer Zentrale in der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Das 1964 vom deutschen Unternehmer Bruno Steinhoff gegründete Unternehmen beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter und war gemessen am Umsatz zeitweise der zweitgrößte Möbelhändler Europas.

Horrorgeschichte beginnt im Dezember 2017

Vor beinahe genau fünf Jahren begann die Horrorgeschichte des Unternehmens. Urplötzlich war die Rede von Unregelmäßigkeiten in der Bilanz. Zuvor hatten die Wirtschaftsprüfer von Deloitte dem Konzern das Testat verweigert.

Der damalige CEO Markus Jooste verabschiedete sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit einer E-Mail. Großaktionär und Aufsichtsratschef Christo Wiese übernahm kurzfristig die Geschäfte, doch auch er konnte das Ruder nicht herumreißen.

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Unfassbarer Wertverlust der Aktie

Was folgte, war ein unfassbarer Wertverlust der Aktie. Anteilseigner standen im Regen. Das Papier mutierte zu einem Pennystock und wurde überdies zu einem Spielball von Zockern und Shortsellern.

Vor einem Jahr, im Dezember 2021, schien der schuldengeplagte, ums Überleben kämpfende und von der Liquidation bedrohte Möbelkonzern aus dem Schneider, nachdem er sich mit den Gläubigern der ehemaligen Tekki Town-Eigner auf einen Vergleich geeinigt hatte.

Satte Profite für SD-Leser

Unsere Experten, die zuvor im Sommer die Aktie als spekulativen Kauf-Tipp identifiziert hatten, behielten recht: Wer hier mitging, konnte sich kurz vor Weihnachten über satte Profite von bis zu +300% freuen.

Auch in diesem Jahr waren sehr gute Gewinntrades möglich. Beispielsweise legte die Aktie im März erneut eine Kursexplosion von 0,08 € auf 0,24 € aufs Parkett.

Düsteres Szenario

Heute Morgen, wieder kurz vor Weihnachten, sieht die Welt für Steinhoff-Aktionäre allerdings düster aus. Nachdem der Konzern diese Meldung veröffentlicht hat, stürzt das Papier um -52% auf 0,043 € ab.

Einmal mehr behält somit SD-Finanzexperte Jens Lion recht, der bereits vor zehn Monaten in diesem YouTube-Video das aktuelle Szenario befürchtet hat.

Seine nachfolgende Depot-Performance unterstreicht das Fachwissen des Spezialisten, der zugleich Chefanalyst des weltweit einzigartigen No Brainer Club ist.

Echte Depot-Performance von NBC-Chefanalyst Jens Lion

Womit müssen Steinhoff-Aktionäre rechnen?

Nachdem Steinhoff heute die Mitteilung veröffentlicht hat, hat sich Jens Lion sogleich auf die Details gestürzt, die sich hinter den verklausulierten Formulierungen verbergen. Sein Fazit: Es sieht so aus, dass Steinhoff-Aktionäre jetzt praktisch enteignet werden sollen!

Zwar will der Konzern die Frist zur Schuldentilgung bis 2026 verlängern. Außerdem soll der Zinssatz um 0,75 Prozentpunkte auf 10% sinken. Doch der Teufel steckt im Detail: Die Gläubiger erhalten für ihr „Entgegenkommen“ so viel Eigenkapital, dass die heutigen Aktionäre nur noch 20% des Eigenkapitals besitzen werden und zudem sämtliche Stimmrechte bei den heutigen Gläubigern liegen sollen.

Stimmen die Aktionäre dieser Maßnahme nicht zu, haben sie auch nichts gewonnen. In diesem Fall verfällt das Eigenkapital wohl wertlos und geht zu 100% an die heutigen Gläubiger. Diese saugen also faktisch alle Profite der Firma auf.

Selbst Zocker müssen aufpassen

In den vergangenen Jahren war die Steinhoff-Aktie ein beliebtes Instrument zum Zocken. Doch wer hier jetzt weiterhin aktiv werden will, muss höllisch aufpassen. Denn in letzter Konsequenz könnte ein De-Listing erfolgen.

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