Spero Therapeutics: FDA gibt grünes Licht!

31.07.23 um 16:26

Endlich aufatmen: Inhaber der Aktie von Spero Therapeutics (WKN: A2H63F) können einen Haken an das wohl größte Risiko 2023 machen. Die US-Gesundheitsbehörde segnet die Studienpläne von Spero für die kommende Zulassungsstudie ab. Obendrein fließen 30 Millionen US$ von GlaxoSmithKline (GSK) in die Kassen des Biotech-Unternehmens.

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Spero Therapeutics vorgestellt
Spero Therapeutics ist eine US-amerikanische Biotech-Firma mit einem Fokus auf Infektionskrankheiten. Sie verfügt unter anderem über ein Phase-3-Asset für die Behandlung von komplizierten Fällen eines Harnwegsinfekts („cUTI“), das an GlaxoSmithKline verpartnert ist. Daneben ist das spannendste Asset SPR720 zur potenziellen Behandlung von nicht-tuberkulösen Lungenerkrankungen, für die es nur unzureichende Behandlungen gibt. An der Börse wird Spero bei einem Kurs von 1,55 US$ mit rund 81 Millionen US$ bewertet.

Bedeutendstes Risiko eliminiert

Dass Spero und Partner GSK zu hoch gepokert haben oder womöglich zu aggressiv in ihren Plänen waren, ist eines der größten Risiken in der Spero-Aktie gewesen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit negativer Neuigkeiten gerade aufgrund des Engagements von GSK niedrig war.

Jetzt liegt alles auf dem Tisch: Nachdem Spero den ersten Zulassungsantrag noch mit zu wenigen Daten gestellt hat, wurde jetzt mit der Behörde FDA klar vereinbart, was notwendig ist: Das orale Medikament Tebipenem muss beweisen, dass es bei der klinischen Heilung und mikrobiologischen Belastung höchstens 10% schlechter als die intravenöse Standardbehandlung ist, wenn Patienten an komplizierten Infektionen des Harntrakts erkranken.

Das ermöglicht eine deutlich frühere Entlassung aus der Klinik, was je Patient Tausende von US$ sparen kann und Kliniken personell deutlich entlastet. Auf Basis der Daten der Vergangenheit ist ein Erfolg hochwahrscheinlich.

Erste GSK-Meilensteine fließen

Doch der beste Aspekt an Spero bleibt, dass das Risiko zum Teil von GSK mitgetragen wird. Insgesamt 150 Millionen US$ wird Spero über den Zeitraum der Durchführung der kommenden Studie erhalten, die ersten 30 Millionen US$ fließen nun mit der Übereinkunft mit der US-Gesundheitsbehörde.

Nur für die Durchführung der jetzt beginnenden Phase-3-Studie sowie erste Umsätze in den USA und der EU können noch 280 Millionen US$ oder 330% der Marktkapitalisierung von Spero fließen. Die Aktie erscheint weiter schlicht mit Blick auf Tebipenem als viel zu günstig.

SPR720 rückt in den Fokus

Damit ist und bleibt Spero stark finanziert und kann sich neben Tebipenem vor allem auf SPR720 fokussieren. Hier liegen jetzt die kurzfristig größten operativen Hebel. Können in 2024 starke Daten präsentiert werden, winkt eine Neubewertung, die sich gewaschen hat. Der nur unwesentlich weitere Konkurrent AN2 Therapeutics verfügt nur über ein einziges Asset, das in der gleichen Indikation wie SPR720 (nicht-tuberkulöse Lungenerkrankung) untersucht wird.

Mit 160 Millionen US$ ist die Bewertung dieses Unternehmens doppelt so hoch, wie jene von Spero. Dabei wird AN2 zu den kommenden Daten jegliches Geld ausgehen und es gibt nicht andere Assets wie Tebipenem, die eben mal mehr als die heutige Bewertung decken.

Kurzfristig könnte Spero mit einer Partnerschaft in Japan für Aufsehen sorgen. Die Gesellschaft kommunizierte reges Interesse aus Fernost, doch ich kann mir gut vorstellen, dass es realistisch ist, dass eine solche News eher erst nach den Daten von SPR720 in 2024 kommt. In der Vergangenheit hat Spero jedenfalls eindrucksvoll geliefert, als der Deal mit GSK angekündigt wurde.

Unterbewertung bleibt haarsträubend

Damit bleibt Spero drastisch unterbewertet und über das an Pfizer verpartnerte SPR206 haben wir nicht einmal geredet. Ich bleibe geduldig und rechne unverändert mit signifikant höheren Kursen in den nächsten Jahren.

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Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten Aktien des besprochenen Unternehmens Spero. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

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