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Novavax: Impfaktie vor Rebound – alle Details!

Jens / 14.01.22 / 11:42

Trotz neuer Zulassungen markiert die Aktie von Novavax (WKN: A2PKMZ) laufend neue Tiefs! Was steckt dahinter? Handelt es sich um eine erstklassige Gelegenheit zum Kauf – oder die letzte zum Absprung?

Novavax ist ein in Gaithersburg, Maryland, ansässiges Biotechunternehmen, das Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten wie Grippe oder Ebola entwickelt. Die Studien zum proteinbasierten Wirkstoff gegen das Coronavirus waren erfolgreich – so konnte eine Wirksamkeit von 93,2% gegen eine Ansteckung gezeigt werden, sodass Novavax nun Zulassungen in mehreren Erdteilen anstrebt oder bereits vermelden konnte.

Satte -55% Kursperformance sind mittlerweile seit der EU-Zulassung zu verzeichnen. Jetzt sind auch noch wichtige technische Unterstützungen rund um 110 US$ in Gefahr. Das Papier ist nun so günstig wie vor den wegweisenden Phase-3-Daten Anfang 2021.

Nochmal im Überblick

Novavax verfügt über den weltweit verträglichsten und meist-produzierten, proteinbasierten Corona-Impfstoff und kann mittlerweile Zulassungen in zahlreichen Ländern und auch der Europäischen Union verzeichnen. Das Vakzin zeichnet sich durch Verträglichkeit, Skalierbarkeit der Produktion und der Lagerung zu Kühlschranktemperaturen aus. Die Wirksamkeit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nach den beiden mRNA-Stoffen die zuverlässigste.

Die Fähigkeit als Booster muss bisher eher als mittelmäßig bezeichnet werden, zumindest was die Antikörper-Expression angeht.

Die Firma handelt derzeit auf einer Marktkapitalisierung von 7,7 Milliarden US$ und verfügt über eine bedeutende Nettofinanzposition. Den Impfstoff sollen sowohl Novavax selbst als auch internationale Partner wie das Serum Institute of India (SII) oder Takeda herstellen. Hier liegt auch die Achillesferse: Das Unternehmen kämpft mit der eigenen Produktionsqualität.

Daher muss die US-Zulassung regelmäßig verschoben werden. Auch die EU-Zulassung geschah auf Basis der SII-Produktion. Bis Ende März muss Novavax zeigen, dass auch die hiesige Produktionsstätte in Polen zuverlässig und qualitativ hochwertige Impfstoffe ausspucken kann.

Zwei Milliarden Dosen

So viele sind bereits veroptioniert und sollen auch jährlich produziert werden können. Davon gehen 1,1 Milliarden an COVAX. Unklar ist aktuell vor allem, welche Nettomarge bei dem amerikanischen Unternehmen hängen bleibt. Das gilt sowohl für die hauseigene als auch für die fremde Produktion.

Mit einer Marktkapitalisierung von 7,7 Milliarden US$ und einer angepeilten Produktion von 2 Milliarden Dosen in den nächsten 12 Monaten müssten lediglich etwa 4 US$ je Dosis hängen bleiben. Das ist bedeutend weniger, als die mRNA-Impfstoffe in die Kasse spülen. Dabei verfügt auch Novavax über zahlungskräftige Kunden, die Premiumpreise zahlen.

Novavax Bestellungen für den Impfstoff

Lästig bleiben die Intransparenz und laufenden Verzögerungen der Firma mit mäßiger Historie. Es scheinen die internationalen Partner zu sein, die den Karren aus dem Dreck ziehen. Auf dem jetzigen Niveau ist die Aktie preislich definitiv attraktiv. Kommt der Rebound nicht zügig, müssten sich Anleger eventuell bis zur nächsten Wintersaison gedulden.

Mein Ratschlag: Entweder als kurzfristigen Trade mit einem Stop Loss versehen, oder eben geduldig dabeibleiben und folgende Kursschwächen ausnutzen. Insgesamt sollte die Positionsgröße dem meiner Meinung nach erhöhten Risiko gerecht werden! Dazu muss gesagt sein, dass Biotech-Aktien insgesamt sehr schwach in das Jahr 2022 gestartet sind und zusätzlich belasten.

Der Branchen-ETF mit dem Kürzel XBI hat seit Jahresbeginn 15% verloren. Interessierst Du Dich für antizyklische Investments auch im Biotechbereich, solltest Du Dich mit unserem exklusiven No Brainer Club beschäftigen! Das Chance-Risiko-Profil von Novavax können wir jedenfalls einfach toppen.

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Eine Zusatz-Chance für Impfstoffe wäre theoretisch der chinesische Markt, der ausländischen Herstellern bis dato verschlossen bleibt. Das größte Potenzial würde ich aber diesbezüglich bei den mRNA-Impfstoffen sehen – oder eher bei nicht-amerikanischen Produzenten.

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