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Netflix: Feiern hier wirklich nur noch die Bären?

Manuel / 02.05.22 / 8:56

Bei Netflix (WKN: 552484) sind die Bären los: Im Einklang mit dem Gesamtmarkt zieht das Papier kräftig nach unten. Am Freitag verlor es -4,6% auf 190 US$. Für den Monat April verärgert eine Performance von -49% die Anteilseigner. Gefühlt fallen die Notierungen also ins Bodenlose – aber ist die Ausgangslage wirklich so schlecht?

Netflix ist der führende Anbieter, wenn man an Streaming denkt. Das Kreativunternehmen aus dem Filmbereich kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von 85 Milliarden US$.

Das ist nicht mehr die alte Netflix

Klar war schon vor der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal (wir berichteten): Netflix war keiner der Werte, in den man zu Kursen um 700 US$ investiert sein musste. Eine Spekulation auf weiteres Nutzerwachstum verbot sich, da sich dieses bereits über die vergangenen Quartale teils schon abschwächte, wie diese Grafik zeigt.

Die alte Netflix sorgte im Zeitraum von 2013 bis 2021 für eine annualisierte Performance von runden +50%. Wer eine Mono-Depot-Strategie gefahren wäre, hätte den S&P 500 im gleichen Zeitraum also deutlich ausperformed. Denn dieser legte lediglich um +14% per annum zu.

Das Netflix-Management will den gefallenen Engel jedoch wieder aufrichten mittels einer „Rundum-Verbesserung“ des Angebots inklusive Programmfeinjustierung. Zu den Verlierern gehören wohl die Produktionen von Talkshows und Musicals. Auch gegen das sogenannte Passwort-Sharing will man vorgehen.

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Gute Gründe für ein Debakel – aber auch für einen Rebound!

Die -4% im Nasdaq Composite vom Freitag zeigen eins deutlich: Die Wall Street meidet derzeit Tech-Papiere mit Wachstumsschwäche und favorisiert andere Anlageklassen.

Dank einer Eigenkapitalquote von 38% steht die Netflix-Bilanz allerdings gut da im Vergleich zu den Vorjahren. Damit lassen sich die Herausforderungen angehen.

Es ist wohl nicht so unwahrscheinlich, dass die Netflix-Aktie in diesen Tagen und Wochen ihre Tiefs ansteuern wird. Meiner Meinung nach kann ein Comeback ins Auge gefasst werden, wenn man die Tech-Indizes gut beobachtet.

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