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Administrator / 27.02.19 / 13:11

Evotec, Medigene, Paion, MorphoSys - wir haben es gesagt!

Seit Wochen schreiben wir, dass den deutschen Biotech- und Pharmatiteln wie Evotec (WKN: 566480), Medigene (WKN: A1X3W0), Paion (WKN: A0B65) oder MorphoSys (WKN: 663200) die Puste ausgeht. Während bei diesen Aktien sämtliche Impulsgeber im laufenden Jahr schon eingepreist sein dürften, steht Heat Biologics (WKN: A2JB4Y) noch ganz am Anfang seiner Trendumkehr.

Heat Biologics (WKN: A2JB4Y) gab diese Woche erste Eckpunkte der neuesten Zwischenresultate zur laufenden Phase-2-Studie seiner Lungenkrebs-Immuntherapie HS-110 in Kombination mit dem Checkpoint-Inhibitor Opdivo publiziert. Fazit: Die Daten übertreffen die Erwartungen bei Weitem! Winkt nun ein noch lukrativerer Buyout als bei unserem Volltreffer-Tipp Immune Design?

Gegen 23.00 Uhr MEZ wurde am Montag der kompakte Abstract zur kommenden, mündlichen ASCO-Präsentation am morgigen Donnerstag veröffentlicht. Es folgte ein 8-K-Filing des Unternehmens mit weiteren Informationen. Klar ist: Die positiven Erkenntnisse aus der Vergangenheit wurden nicht nur bestätigt; weitere Untersuchungen mit einer neuen Patientengruppe dürften für Heat das Ticket für einen großen Pharmadeal sein.

Am morgigen Donnerstag werden die neuen Super-Daten auf dem weltweit führenden Wissenschaftskongress ASCO ausführlich vorgestellt.

Wichtige Kohorte B schlägt ein wie eine Bombe

Die Daten aus der ersten Patientenkohorte sind "im Einklang mit denen, die Anfang 2018 gemeldet" und damals bereits als sehr positiv vernommen wurden. Der sogenannte "Median Overall Survival" (mOS) wurde noch immer nicht erreicht. Heißt: Die getesteten HS-110-Patienten leben jetzt schon länger als jene, die ausschließlich mit Bristol-Myers Checkpoint-Inhibitor Opdivo (Jahresumsatz circa 7 Milliarden Dollar) behandelt werden. Opdivo wurde seinerzeit mit einem mOS von 12,2 Monaten zugelassen. HS-110 liegt jetzt bereits bei 14,4 Monaten und 60% der Patienten sind noch am Leben.

Der folgende Ausschnitt aus unserer NBC-Ausgabe vom 25. Oktober, der nach einem Gespräch mit dem Heat-Management entstand, zeigt aber, worauf es wirklich ankommt: die erstmals ausgewertete Kohorte B.

Quelle: No Brainer Club 10/18

Die Kohorte B enthält Patienten, die zuvor bereits mit Opdivo behandelt wurden, bei denen die Therapie nach einiger Zeit aber nicht mehr anschlug und der Krebs weiter fortschritt. Hier überrascht HS-110 mit überragenden Daten, einer "Overall Response Rate" von 22% und einer "Disease Control Rate" von 50%. Entsprechend heißt es in der Bewertung:

Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Zugabe von HS-110 zu Nivolumab die Reaktionsfähigkeit auf Checkpoint-Inhibitoren wiederherstellen kann.

Paukenschlag! Ein medizinischer Durchbruch! Vor allem deshalb, da die Heat-Therapie offensichtlich sehr sicher und ohne schwere Nebenwirkungen ist. Es gibt aber noch weitere Punkte, die Heats Technologieplattform zu einem potenziellen "Game Changer" machen und von unseren medizinischen Experten im No Brainer Club erörtert werden.

Der Ausbruch ist geglückt, die Bewertung immer noch ein Witz. Quelle: ariva.de

Wie schnell kommt jetzt der Mega-Deal?

Wie wir wissen, waren vor allem die Daten aus der zweiten Kohorte für potenzielle Pharmapartner von großem Interesse. Eigenen Angaben zufolge hatte man im vergangenen Jahr Deal-Angebote sogar abgelehnt, um mit mehr Daten aus einer Position der Stärke verhandeln zu können. Wie wir jetzt wissen eine goldrichtige Strategie!

NBC-Mitglieder können sich im Rahmen der kommenden ASCO-Konferenz, auf der im Übrigen weitere, noch aktuellere Daten präsentiert werden sollen, auf exklusive Updates und Hintergrundinformationen freuen.

Tatsächlich ist die Heat-Story nun heißer denn je und die Marktkapitalisierung von weniger als 50 Millionen Dollar angesichts des komfortablen Cash-Polsters und der exzellenten Daten ein großer Witz! Auch das Thema Buyout ist nun realistischer denn je. Im Fall von Heat würden dann jedoch keine läppischen +300% Kursgewinn wie zuletzt bei unserem NBC-Volltreffer Immune Design auf die Aktionäre warten...

Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Heat Biologics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

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