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/ 13.07.18 / 14:18

Deutsche Post: Geniestreich - IPO der E-Mobility-Tochter?

Steht die Deutsche Post (WKN: 555200) vor einer Riesen-Überraschung? Nun könnte ein Geniestreich des Managements für eine rosige Zukunft sorgen. Die Investmentbank Goldman spielt eine entscheidende Rolle.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun in Bezug auf interne Kreise berichtet, ist niemand Geringeres als die US-Investmentbank Goldman Sachs beauftragt worden, "strategische Optionen" für die E-Mobility-Sparte zu prüfen. Damit greift die Post auf einem absoluten Zukunftsmarkt an.

Post goes electric – folgt bald der IPO?

Im Bankendeutsch heißt das: Es wird vermutlich ein IPO, eine Einbindung strategischer Investoren/Partnerunternehmen oder ein Verkauf der Sparte anvisiert. Ein IPO wiederum wäre wohl die favorisierte Lösung und würde einen vermutlich dreistelligen Millionenbetrag an Nettoemissionserlösen generieren. Der Hersteller von Elektroauttoteilen, Aumann (WKN: A2DAM0), brachte es beim IPO 2017 auf eine Börsenwertung von rund 600 Mio. Euro.

Im Mittelpunkt des Interesses an der E-Mobility-Sparte, welche die nächsten zwei Jahre noch unter Regie der Post bleiben soll, steht der vom DAX-Konzern bisher in Eigenregie produzierte Street Scooter. Rund 5.000 gelbe E-Flitzer rollen derzeit für die Post-Flotte auf deutschen Straßen.

Interessante Randnotiz: Für die Entwicklung und Produktion des Street Scooters versuchte die Deutsche Post vor Jahren vergeblich große Autokonzerne wie Daimler (WKN: 710000), Volkswagen (WKN: 766403) oder BMW (WKN: 519003) ins Boot zu holen.

CO2-frei unterwegs und gleichzeitig ungemein lukrativ? - Die E-Scooter der Deutschen Post

Goldman Sachs großer Fürsprecher von E-Mobilität

Was die Zukunft von Elektromobilität betrifft, so gilt Goldman Sachs als Befürworter von E-Autos. Über Lithium, das als raffiniertes Endprodukt in Lithium-Ionen-Batterien für die Energieerzeugung zum Einsatz kommt, sagte die WallStreet Bank folgendes:

Lithium is the new gasoline.

Post profitiert von strukturellen Trends

Im Hauptgeschäft profitiert die Deutsche Post – trotz Schwierigkeiten im ersten Quartal – vom steigenden Bedarf und der Notwendigkeit nach immer schnelleren Sendungen. Dazu kommt das Online-Business: Steigende Kapazitätszahlen aus dem E-Commerce müssen über den Postweg an den Kunden gebracht werden.

Zudem will man nach Abschluss der Digitalisierungsmaßnahmen deutlich Geld einsparen. Das zeigen die jüngsten Meldungen, die von einem Einsparungspotential in hoher dreistelliger Millionenhöhe ausgehen.

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