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BioNTech-Aktie: Das schürt bei Anlegern die Vorfreude

Frank Giarra / 29.07.22 / 13:21

Die Aktie von BioNTech (WKN: A2PSR2) hat gestern einen Sprung um fast +6% auf 164,92 US$ gemacht. Auslöser dürften die schier unfassbaren Umsätze mit dem Covid-19-Impfstoff sein, die US-Partner Pfizer am Donnerstag präsentiert hat. Das schürt bei Anlegern die Vorfreude auf die Quartalszahlen der Mainzer, die am 8. August vorgelegt werden.

Das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech ist weltweit bekannt geworden durch seinen hochwirksamen Covid-19-Impfstoff auf Basis der mRNA-Technologie, der gemeinsam mit US-Gigant Pfizer entwickelt wurde. Aktuell arbeiten beide Unternehmen an speziellen Omikron-Varianten des Vakzins. BioNTech forscht zudem an Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten. An der Börse hat das Unternehmen derzeit einen Wert von 40 Milliarden US$.

Ein Goldesel namens Comirnaty

Der Goldesel trägt einen Namen: Comirnaty. Mit diesem Corona-Impfstoff machen BioNTech und der Pharmakonzern Pfizer bereits seit zwei Jahren glänzende Geschäfte. Doch die gute Nachricht lautet: Irgendwie scheint kein Ende in Sicht.

So hat Pfizer dem staunenden Publikum nun höhere Prognosen für den Umsatz und den Gewinn in diesem Jahr unterbreitet. Und das trotz negativer Effekte durch den starken US-Dollar. Der Konzern kalkuliert jetzt für 2022 mit einem Umsatz von 98 bis 102 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 6,30 bis 6,45 US$ steigen (zuvor: 6,25 US$).

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Pfizer rechnet mit mehr Umsatz

Was das alles mit BioNTech zu tun hat, liegt auf der Hand: Pfizer geht davon aus, dass die Covid-19-Produkte (neben dem Impfstoff Comirnaty die Pille Paxlovid) rund 50 Milliarden US$ und damit mehr als die Hälfte des prognostizierten Jahresumsatzes einspielen werden. Comirnaty soll davon 32 Milliarden US$ einbringen. Und BioNTech und Pfizer teilen sich die Erlöse für den Impfstoff je zur Hälfte.

Wichtig zu wissen: Die Prognosen beruhen auf den bis Mitte Juli abgeschlossenen Verträgen. Wie es weitergeht, hängt für Pfizer und somit auch für BioNTech maßgeblich davon ab, wie erfolgreich die Covid-19-Impfstoffe der nächsten Generation sein werden.

US-Regierung hat großzügig bestellt

Für die geplante Booster-Kampagne im Herbst hat die US-Regierung bereits großzügig Lieferungen des Vakzins bestellt im Wert von 3,2 Milliarden US$. Vorausgegangen waren positive Studiendaten von BioNTech und Pfizer.

In erster Linie geht es nun darum, weiterhin Wirksamkeit gegen die derzeit vorherrschenden Omikron-Varianten und diverse Subvarianten zu demonstrieren. Jüngst haben beide Partner bekannt gegeben, dass sie einen neuen Impfstoffkandidaten in einer klinischen Phase-2-Studie an rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den USA mit einem verbesserten Design des Spike-Proteins testen.

Erhöht auch BioNTech die Prognose?

BioNTech geht bislang nach den Ergebnissen des ersten Quartals von einem Jahresumsatz mit dem Covid-Impfstoff von 14 bis 17 Milliarden € aus. Nachdem Partner Pfizer seine Prognosen erhöht hat, stellt sich natürlich die Frage, ob die Mainzer hier nachziehen werden. Am 8. August werden Anleger schlauer sein...

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Platzhirsche dominieren das Rennen

Derzeit sieht alles danach aus, dass die Platzhirsche Moderna und BioNTech/Pfizer mit ihren mRNA-Vakzinen auch weiterhin das Impfgeschehen in der Corona-Pandemie dominieren werden. Und die nächsten Impfkampagnen im Herbst und Winter zeichnen sich bereits ab.

Sollte BioNTech weiterhin so erfolgreich mit dem Goldesel Comirnaty sein, dürfte das auch die Aktie beflügeln, die immerhin seit Jahresbeginn einen Wertverlust von -29% zu verzeichnen hat.

Meiner Meinung nach sollten Anleger hier allerdings keine Traumschlösser bauen – Kurse wieder jenseits der 300 US$ dürften ohne weitere zugelassene Medikamente und dazugehörige Umsätze utopisch bleiben.

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