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/ 09.11.18 / 15:25

Baumot: Die Katze ist aus dem Sack

Einigung beim Diesel-Gipfel: Daimler (WKN: 710000) und Volkswagen (WKN: 766403) haben ihre Unterstützung von Hardware-Nachrüstungen erklärt und werden diese mit bis zu 3.000 Euro unterstützen. Die Unterstützung gilt nur für Diesel-Besitzer, die in sogenannten Schwerpunkt-Regionen und Umkreis wohnen oder arbeiten. Die Baumot-Aktie (WKN: A2G8Y8) fiel nach Bekanntwerden der Einigung von 2,75 Euro bis auf 2,24 Euro am Freitag.

BMW lehnt Hardware-Nachrüstungen weiterhin kategorisch ab. Die Münchener wollen Besitzer ihrer manipulierten Fahrzeuge nach Ablauf der Umtauschprämien mit 3.000 Euro unterstützen. Das gilt jedoch nur, wenn diese auch nach 2020 von Fahrverboten betroffen sind und nur für den Neukauf eines BMW-Fahrzeugs. Ausländische Autokonzerne haben bis dato noch keine Lösungsvorschläge eingereicht.

Jetzt sind die Fakten auf den Tisch - und die News wird abverkauft

Die Baumot-Aktie fiel nach Bekanntwerden der Einigung zwischen Regierung und Autokonzernen am frühen Donnerstagabend vom Intraday-Hoch bei 2,75 Euro bis auf 2,24 Euro am Freitag.

Nachdem nun die Fakten auf den Tisch sind und die Marktreaktion in einem Sell-Off endete sowie Spekulateure das Schiff verlassen, richtet sich das Augenmerk auf die operativen Erfordernisse, die mit den neuen Nachrüstungen verbunden sind.

Diese sprechen nicht für Baumot. Der Umfang vom Einbau einer Hardware-Nachrüstung (Lohnkosten) scheint so aufwendig und teuer zu sein, dass es sich kaum lohnt.

Ein Blick auf die Baumot-Zahlen bestätigt das: Löhne und Aufwendungen für soziale Abgaben machten 2017 fast die Hälfte der Materialkosten aus und insgesamt schreibt das Unternehmen seit Jahren Millionenverluste. So werden trotz Sonderkonjunktur dank Diesel-Krise am Ende wohl wieder ernüchternde Zahlen stehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine gesetzliche Grundlage für Hardware-Nachrüstungen. Sobald diese bekannt sind, können die einzelnen Lösungen (u.a. von Baumot) entsprechend angepasst werden.

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