Wirecard: Ganz dünnes Eis

von (mh)  /   13. März 2019, 10:29  /   unter Finanznachrichten  /   1 Kommentar

Derzeit reagiert die Wirecard-Aktie (WKN: 747206) in höchstem Maße sensibel auf jede einzelne News. Gestern nach Börsenschluss (Xetra) berichtete Bloomberg, dass der für Asien zuständige Accounting Manager vom Unternehmen freigestellt worden sei.

Die Financial Times berichtete analog, dass Wirecard den Kontakt zu seinem leitenden Angestellten Edo Kurniawan verloren habe, der die Buchhaltung der Gruppe in der asiatisch-pazifischen Region leitete. Das gehe aus eingereichten Gerichtsunterlagen der Singapurer Staatsanwaltschaft hervor, so die FT. Kurniawan wird für betrügerische Handlungen im Rechnungslegungsskandal von Wirecard verdächtigt.

Quelle: Wirecard AG

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Die Wirecard-Aktie weiß bei solchen News kaum, wohin sie will. Nachbörslich stürzte sie gestern am Handelsplatz Tradegate auf 118 Euro ab. Ein ausführliches Update haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Anleger, die bei Wirecard investieren wollen, bewegen sich auf ganz dünnem Eis. Der wilde Kursritt wird wohl weitergehen. Die Aktie bleibt unberechenbar und von der kaum vorhersehbaren Nachrichtenlage abhängig.

Vergleichsweise entspannt legen Sie nur bei unserer – nach allen Maßstäben – weit unter fairem Wert notierenden Top-Chance 2019 an.

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1 Kommentar

  1. Michael Rask 13. März 2019 12:13

    Es ist doch völlig normal, dass eine Behörde während laufender Ermittlungen keine Akten an den Beschuldigten rausgibt, in diesem Fall Wirecard. Bei mir marschierte nach einem Streit mit meiner Anwaltskanzlei die Steuerfahndung herein und beschlagnahmte alles, was nicht niet- und nagelfest war.
    Ich habe nicht ein Blatt Papier erhalten, da konnte ich bitten und betteln was ich wollte. Erst nach meinen Prozesssiegen 15 (!) Jahre später im Finanzgericht Münster – der Fall steht ausführlich mit allen sich in Luft aufgelösten Vorwürfen und Aktenzeichen in dem Buch „Menschen im Mediendreck“ – bekam ich Zugang zu sämtlichen Unterlagen. Die Anwaltskanzlei, die in ihren damaligen Glanzzeiten u.a. den Fußballclub Arminia Bielefeld vertreten hat, wurde auf meine Initiative dichtgemacht. Also: Immer kühlen Kopf bewahren und sich nicht durch Financial Times und andere bange machen lassen. M. Rask

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