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Valneva: Die Ruhe vor dem Sturm

Frank / 10.12.21 / 12:45

In einem extrem schwachen Biotech-Sektor zeigt die Aktie von Valneva (WKN: A0MVJZ) relative Stärke. Während die entsprechenden Indizes wieder Tiefs ansteuern, pendelt das Papier des französischen Impfstoff-Herstellers in einer engen Range zwischen 22 und 24 €. Aber das wird wohl nicht mehr lange so bleiben...

Valneva ist ein französisches Biotechunternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Die Firma entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten.

Wirkung gegen Omikron wird untersucht

Aktuell behauptet sich die Valneva-Aktie leicht rot bei rund 23 €. Die Börsianer warten mit Spannung auf die US-Inflationsdaten für November um 14.30 Uhr. Prognostiziert wird ein Plus von 6,7% zum Vorjahr. Die Daten werden sicherlich heute auch Einfluss auf das Valneva-Papier haben.

Grundsätzlich wird der Wert natürlich eher durch die Corona-Pandemie bestimmt. Sollte sich die Lage durch die Omikron-Variante zuspitzen und sollte die neue Bundesregierung sogar kurz- bis mittelfristig eine allgemeine Impfpflicht beschließen, käme das Valneva wohl zugute. Im laufenden, beschleunigten Zulassungsverfahren bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) wird auch untersucht, wie der Totimpfstoff-Kandidat VLA 2001 gegen Omikron wirkt.

Indizes schmieren ab – Valneva nicht

Dass die Aktie sich gestern sehr gut behauptet hat und an der Nasdaq nur -0,55% verloren hat, zeigt ihre Stärke. Denn der Nasdaq Biotechnology Index (NBI) hat um -2,21% nachgegeben, der SPDR S&P Biotech ETF (XBI) für kleinere und mittlere Werte sogar um -4,21%.

Hinter den Kulissen dürfte das Management an weiteren Lieferverträgen arbeiten. Bislang gibt es einen über 60 Millionen Dosen mit der EU sowie den jüngst abgeschlossenen mit dem Königreich Bahrain über eine Million Dosen.

Nach wie vor gilt für diese Aktie, dass die Zulassung des Corona-Impfstoffs ihre weitere Entwicklung bestimmt. Hier ist mit einer Entscheidung wohl erst im Januar oder Februar zu rechnen: „Potenzielle behördliche Genehmigungen werden im ersten Quartal 2022 erwartet“, hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens am 2. Dezember.

Man kann stark davon ausgehen, dass es zuvor heftige Bewegungen der Aktie geben wird, weil viele Anleger auf eine Zulassung des Vakzins spekulieren werden. Mit anderen Worten: Derzeit herrscht Ruhe vor dem Sturm.

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