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Tesla-Aktie: Jetzt reif für einen Rebound?

Frank Giarra / 27.12.22 / 14:54

Die Beschleunigung des Tesla Model S ist mit 2,1 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer atemberaubend. Doch mit welcher Geschwindigkeit die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T) in die Tiefgarage saust, raubt derzeit Anlegern den Atem. Vorbörslich stehen schon wieder mehr als -5% und ein Kurs von unter 117 US$ zu Buche. Wer oder was stoppt die Bären?

Tesla mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas wurde im Jahr 2003 gegründet. 2008 wurde das erste Elektroauto verkauft, der Roadster. Seitdem avancierte Tesla zum modernsten Automobilhersteller der Welt. In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen, geführt vom schillernden Milliardär Elon Musk, zu einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Energiekonzern entwickelt. An der Börse wird dieser aktuell mit knapp 386 Milliarden US$ bewertet.

-20% binnen einer Woche

Damit haben wohl selbst die größten Pessimisten nicht gerechnet: Allein in den letzten fünf Handelstagen hat die Tesla-Aktie -20% verloren. Seit Jahresbeginn sind es damit -70%. Und es sieht nicht nach einem Turnaround aus, auf den offenbar viele Trader spekulieren.

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Keine Produktion in Shanghai

Auslöser des neuerlichen Kursrutsches dürfte die Nachricht sein, dass der Elektroautobauer die Automobil-Produktion in seinem Werk in Shanghai ausgesetzt hat. Damit verlängert sich ein zunächst für acht Tage geplanter Produktionsstopp. Dies verlautet wohl gemerkt aus chinesischen Quellen, von Tesla selbst gibt es dazu keine Mitteilung.

Das Werk in Shanghai ist das größte von Tesla weltweit mit einer Kapazität von laut letztem Quartalsbericht über 750.000 Fahrzeugen. Die Limousine Model 3 und der Crossover Model Y werden dort hergestellt. Außerdem werden von Shanghai aus nicht nur Fahrzeuge an chinesische Verbraucher ausgeliefert, sondern auch nach Europa oder Australien exportiert.

Hohe Covid-19-Zahlen in China

Bildlich gesprochen lahmt das ganze Fahrzeug, wenn der Motor in diesem Werk stottert. Bereits im zweiten Quartal wurde die angestrebte Produktionsrate in Shanghai verpasst.

Hintergrund der Misere sind anscheinend die hohen Covid-19-Infektionszahlen in der Volksrepublik. Viele Arbeiter sind infiziert und können schlicht nicht zur Arbeit erscheinen, besser gesagt, sie dürfen nicht aufgrund der strengen chinesischen Corona-Regeln.

Das Problem Elon Musk

Dass CEO Elon Musk mit seinen Twitter-Eskapaden und Aktienverkäufen in großem Stil selbst maßgeblich zur Talfahrt der Tesla-Aktie beigetragen hat, ist hinlänglich bekannt.

Das Markieren immer neuer Tiefs dürfte wesentlich darauf zurückzuführen sein, dass immer mehr Investoren das Vertrauten in den Konzernchef und damit auch in dieses Papier verlieren. Was wiederum ein gefundenes Fressen für Shortseller ist.

Zuletzt schien der Multimilliardär ein positives Zeichen gesetzt zu haben, als er ankündigte, als CEO von Twitter zurücktreten zu wollen. Doch der zwischenzeitliche Kursgewinn der Tesla-Aktie hat sich nur als Strohfeuer entpuppt. Inzwischen brennt es wieder lichterloh.

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Trader positionieren sich

Inzwischen wird das Unternehmen an der Börse nur noch mit 386 Milliarden US$ bewertet. Das ist Lichtjahre entfernt von einstigen Höchstständen – die ebenso übertrieben gewesen sind wie es meiner Meinung nach der jüngste Abverkauf der Aktie ist.

Charttechnisch ist das Papier gnadenlos überverkauft und längst reif für einen technischen Rebound. Darauf haben Trader allerdings auch schon bei 125 US$ und bei 120 US$ spekuliert, Marken, die locker gerissen worden sind.

Short-Squeeze möglich

Wer hier mitmischen und auf einen möglichen Short-Squeeze setzen will, weil Leerverkäufer ihre Gewinne einstreichen und sich eindecken, der sollte tunlichst mit Stopp-Loss-Order arbeiten. Die Tesla-Aktie ist für hohe Volatilität und für mitunter böse Überraschungen bekannt, so dass man sich leicht die Finger verbrennen kann.

Wer in das Unternehmen investiert hat, der sollte sich von dem aktuellen Ballyhoo meiner Meinung nach nicht allzu sehr beeinflussen lassen. Immerhin besitzt Tesla mit seinen Fahrzeugen starke Wettbewerbsvorteile, verfügt über eine gesunde Bilanz und steigert nachhaltig Umsätze und Gewinne.

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