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Tesla-Aktie: Bodenbildung endlich abgeschlossen?

Frank Giarra / 29.12.22 / 10:49

Die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T) schickt sich an, langsam aus dem Keller zu kriechen. Nach einer rasanten Talfahrt von -45% binnen eines Monats hat sie den gestrigen Handelstag erstmals wieder mit einem Plus von 3,3% auf 112,71 US$ beendet. Und vorbörslich scheint sich das mit aktuell +3% auf über 116 US$ fortzusetzen. Ist die Gefahr vorüber oder müssen Anleger weiter vorsichtig bleiben?

Tesla mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas wurde im Jahr 2003 gegründet. 2008 wurde das erste Elektroauto verkauft, der Roadster. Seitdem avancierte Tesla zum modernsten Automobilhersteller der Welt. In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen, geführt vom schillernden Milliardär Elon Musk, zu einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Energiekonzern entwickelt. An der Börse wird dieser aktuell mit knapp 353 Milliarden US$ bewertet.

Heftig gehandelt und diskutiert

Während sich viele Marktteilnehmer in den letzten Tagen des Jahres im Urlaub befinden und deshalb allgemein schwache Handelsumsätze zu verzeichnen sind, gilt das bei Tesla ganz und gar nicht. Hier wechseln derzeit so viele Anteilsscheine so schnell den Besitzer, dass einem beinahe schwindelig werden kann. Ohne Zweifel ist das Papier aktuell auch das meistdiskutierte.

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Shortseller verdienen kräftig

Lange sind Leerverkäufer von CEO Elon Musk verspottet und von den Tesla-Jüngern belächelt worden. Hohe Verluste standen zu Buche, denn der Aktienkurs kannte praktisch von Anfang 2020 bis Ende 2021 nur die (steile) Richtung nach oben.

Doch in diesen Tagen freuen sich die Shortseller über fette Weihnachtsgeschenke. Nach einem Bericht des Handelsblatts haben sie 15 Milliarden US$ verdient und damit endlich einmal kräftig abgesahnt.

Musk beschwichtigt Mitarbeiter

Der rasante Kursrutsch in diesem Monat hat auch den Konzernchef nicht kalt gelassen, das Lachen scheint ihm jedenfalls vergangen zu sein. So sah sich Elon Musk laut der Nachrichtenagentur Reuters genötigt, die Tesla-Mitarbeiter zu beschwichtigen:

Lassen Sie sich nicht zu sehr von der Verrücktheit der Aktienmärkte irritieren. Wenn wir weiterhin eine hervorragende Leistung zeigen, wird der Markt dies anerkennen.

Der Multimilliardär weiß, worauf es in diesen Tagen ankommt: Nachdem der Produktionsstopp im weltweit größten Tesla-Werk in Shanghai die Abwärtsspirale befeuert hat, ruft er die Mitarbeiter dazu auf, die Auslieferung der Fahrzeuge voranzutreiben.

Wie viele Fahrzeuge liefert Tesla in Q4 aus?

Bis zum Ende des dritten Quartals hatte Tesla 365.923 Fahrzeuge produziert, 343.830 Fahrzeuge ausgeliefert und damit neue Bestmarken aufgestellt. Musk hatte ein „rekordbrechendes“ viertes Quartal in Aussicht gestellt.

Danach sieht es aktuell beileibe nicht aus, aber sollte das tatsächlich noch geschafft werden, hätten der Milliardär und sein Unternehmen die Kritiker wieder einmal Lügen gestraft.

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Weiterhin hoch bewertet

Aus meiner Sicht ist das Unternehmen mit rund 353 Milliarden US$ an der Börse nicht mehr so exorbitant und übertrieben wie früher, aber immer noch hoch bewertet. Andererseits ist es im Wettbewerb um Elektroautos, wo die Nachfrage in den kommenden Jahren zunehmen wird, gut aufgestellt und steigert bislang nachhaltig Umsätze und Gewinne. Die Frage wird sein, wie Tesla mit möglicherweise steigenden Kosten zurechtkommen wird.

Trendwende abwarten

Aktuell ist das Papier vor allem für Trader interessant. Es sieht danach aus, als wäre die Bodenbildung, die im Tief bis auf 108 US$ und vorbörslich sogar bis auf 104 US$ hinuntergeführt hatte, abgeschlossen.

Ich persönlich traue jedoch dem Braten nicht so recht. Nachdem ich bei einem ersten Trade-Versuch mit engem Stopp ausgestoppt worden bin, warte ich jetzt lieber ab, bis eine Trendwende nachhaltig deutlich wird.

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