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/ 18.01.19 / 17:26

Tesla: -10 Prozent - was ist denn hier los?

Die Tesla-Aktie (WKN:A1CX3T) stürzt heute böse ab: Um 10 Prozent geht es abwärts. Der Grund: Der Elektrofahrzeugvorreiter schürt Befürchtungen um seine Profitabilität. Der Markt nahm aufgrund der jüngsten Zahlen wohl an, dass Tesla an der Schwelle zu nachhaltiger Profitabilität steht.

Nachdem bisher hochpreisige Model 3 Fahrzeuge verkauft wurden, werden zukünftig erschwinglichere Varianten des eigentlich für den Zielmarkt der Mittelklasse bestimmten Wagens anvisiert. Unrühmlicher Nebeneffekt: Tesla muss wohl oder übel sieben Prozent seiner Belegschaft entlassen. Analysten von Oppenheimer und RBC beruhigen indes.

Teslas Model 3: Die kostengünstige Produktion stellt sich als sehr herausfordernd dar. Quelle: Tesla

Das ist eine "versteckte" Gewinnwarnung - Analysten beruhigen

Tesla wird in Zukunft erschwinglichere Model 3 anbieten müssen, um neue Zielgruppen zu bedienen. Derzeit sei das aus Tesla-Sicht erschwinglichste Angebot das "Mittelklasse-Modell 3 (264 Meilen Reichweite) mit erstklassigem Sound und einem Innenraum im Wert von 44.000 US-Dollar.

In einem Brief von Musk an die Mitarbeiter äußert sich der Vorstandschef wie folgt:

Tesla muss diese Einsparungen vornehmen, während die Produktionsrate beim Model 3 erhöht und in den kommenden Monaten viele Verbesserungen in der Fertigungstechnik vorgenommen werden müssen. Größere Mengen und Verbesserungen beim Fertigungsdesign sind für Tesla von entscheidender Bedeutung. Es ist nötig, um die Skaleneffekte zu erzielen, die zur Herstellung des Standardsortiments (220 Meilen Reichweite) des Standardmodells erforderlich sind, und, um ein rentables Unternehmen sein.

Das Problem: Auch Teslas Elektrofahrzeuge sind preislich noch immer nicht konkurrenzfähig gegenüber Autos mit Verbrennungsmotoren. Die bisher in Nordamerika verkauften Model 3 Wagen waren allesamt teure Modelle.

Zwar will Tesla dank der Auslieferung von hochpreisigen Model 3 Fahrzeugen in Europa und Asien auch im laufenden Quartal einen "winzigen" Gewinn schreiben. Dies sei aber nur "unter großen Anstrengungen" und mit "etwas Glück" möglich.

Für das Endquartal 2018 erwartet Tesla einen "positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft abzüglich Investitionen".

Große Tagesschwankungen wie heute gehören bei der Tesla-Aktie zum Alltag. Analysten von RBC und Oppenheimer machten heute bereits klar, dass der Stellenabbau angesichts der Bemühungen des Unternehmens um Effizienzsteigerung nicht allzu überraschend kommt.

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