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Steinhoff nach Pepco-Teilverkauf: Nochmal einen Zock wert?

Simon Ruic / 18.01.23 / 10:16

Die Steinhoff-Aktie (WKN: A14XB9) sackt um knapp -4% auf 0,49 ZAR ab, nachdem der Konzern am Dienstag den Verkauf eines Aktienpakets seiner Billigladen-Tochter Pepco angekündigt hat. Tags darauf gibt es bereits die Bestätigung und alle Details der Privatplatzierung. Ist der südafrikanische Pennystock jetzt ein No-Go für Anleger oder könnte sich ein Trade nochmal lohnen?

Die Steinhoff International Holding ist ein weltweit tätiger Einzelhandelskonzern mit Sitz in Amsterdam und operativer Zentrale in der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Das 1964 vom deutschen Unternehmer Bruno Steinhoff gegründete Unternehmen beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter und war gemessen am Umsatz zeitweise der zweitgrößte Möbelhändler Europas.

Schuldenabbau: 6,6% der Pepco Group-Aktien verkauft

Am späten Dienstag hat Steinhoff mitgeteilt, dass es einen Anteil an seiner schwerpunktmäßig in Osteuropa tätigen Billigladen-Kette Pepco Group über eine Aktienplatzierung an institutionelle Investoren verkaufen wird.

Am Mittwochmorgen bestätigte der Konzern: Die Steinhoff-Tochter IBEX Retail, über die das Geschäft abgewickelt wird, hat 38 Millionen Pepco-Aktien (6,6% aller Anteile) zu einem Preis von 38,95 polnischen Zloty (PLN) veräußert und damit 1,48 Milliarden PLN (315,2 Millionen €) eingenommen. Die Platzierung wurde den Angabe nach aufgrund der hohen Investorennachfrage von der ursprünglichen Größe von etwa 34,5 Millionen Stammaktien aufgestockt.

Der Anteil des südafrikanischen Einzelhandelskonzerns an Pepco hat sich damit auf etwa 72,3% reduziert. Die Erlöse aus der Veräußerung wird Steinhoff laut Meldung dafür nutzen, um seine ausstehenden Schulden zu verringern.

Goldman Sachs Bank Europe und JPMorgan haben den Handel koordiniert, während Santander Bank Polska, Santander Biuro Maklerskie und Numis Europe bei der Platzierung als gemeinsame Bookrunner fungiert haben.

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Für Anleger bleiben nur noch Krümel

Für Steinhoff-Verhältnisse hat die Meldung über den Verkauf von Pepco-Anteilen an der Börse eher geringe Wellen geschlagen: Die Aktie rutschte am der Johannesburg Stock Exchange um knapp -4% auf 0,49 ZAR ab.

Anleger des Einzelhandels-Riesen dürften zum Teil noch paralysiert sein von der Schulden-Umstrukturierung, die das Unternehmen vor einem Monat bekannt gegeben hat. Der Skandalkonzern mag durch den Deal vorerst zwar vor dem Konkurs gerettet sein; für Aktionäre gleichen die Maßnahmen jedoch einem Totalverlust, da sie zugunsten der Gläubiger einen Großteil des Eigenkapitals und sämtliche Stimmrechte verlieren. Wenig überraschend rauschte die Steinhoff-Aktie im Anschluss um mehr als -50% in die Tiefe.

Fun Fact: Finanzexperte Jens Lion hatte Anleger 10 Monate zuvor vor dem GAU gewarnt – ein weiterer Beleg für das Fachwissen des NBC-Chefanalysten, der im vergangenen Jahr für die Mitglieder des exklusiven No Brainer Clubs eine Performance von mehr als +72% erreichte.

Viele Börsen-Zocker träumen von solchen Renditen und werden daher weiterhin Wetten auf hochvolatile Titel wie Steinhoff abschließen. Dass man sich dabei gehörig die Finger verbrennen kann, dürfte klar sein. Schließlich droht dem südafrikanischen Pennystock sogar ein Delisting, wenn die Aktionäre der Schulden-Umstrukturierung des Konzerns nicht zustimmen.

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