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Manuel / 11.03.21 / 10:55

Meyer Burger: Solarzwerg stellt alles in den Schatten

Meyer Burger Technology (WKN: A0YJZX) teilt heute Details zu seinen hochmodernen Zell- und Modulfabriken im Solar Valley mit, die kurz vor Start stehen. Die Notierungen des Solar-Technik-Herstellers steigen unbeeindruckt vom schwächelnden Solargesamtmarkt.

„Größtes und modernstes Modulmontagewerk Europas“ in Freiberg ab Mai

Zuletzt hatten wir über Meyer Burger berichtet im Kontext der Garantie von 22,5 Millionen Euro an öffentlicher Umweltschutzbeihilfe für den Aufbau einer naturfreundlichen Solarzellenproduktion.

Der Hintergrund: Meyer Burger bezieht im Solar Valley in Sachsen-Anhalt nahe Bitterfeld-Wolfen und in Freiberg neue Fertigungs- und Logistikstandorte – unter anderem in einem früheren Solarworld-Gebäude, das für einen zweistelligen Millionenbetrag erworben wurde. Hier wird die neueste Generation an Solarmodulen produziert unter Einsatz der Heterojunction-Fertigungstechnologie, hunderte Jobs werden geschaffen.

Das soll Meyer Burger in Zukunft profitabler machen. Sowohl die Zellfabrik als auch die Modulfabrik werden planmäßig Ende Mai eröffnet, so Meyer Burger in seiner heutigen Ad-hoc-Mitteilung. Die Produktion startet dann mit einer Jahreszielkapazität von je 400 Megawatt Solarzellen und Solarmodulen.

Das Unternehmen kämpft sich damit aus einem Corona-Umsatztief, denn die Erlöse brachen in 2020 von 262 auf 91 Millionen CHF ein. Die Bruttogewinnmarge lag bei 42 Prozent.

Umsatzmäßig ist Meyer Burger ein Solarzwerg

Qualitätsmäßig Champions League. Wie von Meyer Burger heute vermeldet, entwickelt die renommierte Hamburger Kreativagentur Jung von Matt eine neue Premium-Markenstrategie. Auch Tesla war übrigens wie Medien berichten am innovativen Schweizer Hersteller mal interessiert...

Papiere von Solarleadern wie Jinko Solar mit -50% notieren mit deftigem Abschlag auf ihre in den letzten Monaten ausgebildeten Hochs. Auf mich wirkt der Trendsektor langsam interessant, besonders selektive Sonderchancen wie Meyer Burger. Selten sieht man eine Eigenkapitalquote von 88 Prozent im Sektor bei einer Nettocash-Position von 140 Millionen CHF.

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