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Netflix: Löst Quartalsbericht eine Mega-Rallye aus?

Jens / 19.07.22 / 15:30

Für Aktionäre von Netflix(WKN: 552484) war 2022 bisher wahrlich ein Horrorjahr: Mit -67,70% Performance müssen die sonst erfolgsverwöhnten Eigentümer alle Gewinne seit 2018 wieder abgeben. Und das, obwohl der Umsatz verdoppelt und der Gewinn je Aktie vervierfacht wurde. Bringen die Quartalszahlen heute die Wende?

Netflix ist der führende Anbieter, wenn man an Streaming denkt. Das Kreativunternehmen aus dem Filmbereich kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von 86 Milliarden US$.

Weniger Wachstum, mehr Profitabilität?

Das ganz große Nutzerwachstum ist für Netflix wohl erst einmal vorbei. Wenn der Konzern kostenlose oder werbesubventionierte Konten zulässt, könnte das zwar die Nutzerzahlen in die Höhe schrauben, könnte sich aber sogar negativ auf den Umsatz auswirken.

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Ich glaube, dass dieses Mal daher eher die Strategie rund um geteilte Zugänge und künftig niedrigere Einstiegshürden im Fokus stehen werden als die reine Nutzerentwicklung. Netflix muss jetzt wirtschaftlicher werden, nachdem die Zeiten für das reine Umsatzwachstum vorbei sind.

Mit einem KGV für das Jahr 2022 von etwa 17,7 wirkt das Unternehmen historisch günstig. Stimmt das?

Versteckte Kosten drücken Cash Flow

Wenn Netflix eine Show produziert, landen nicht alle Kosten dafür in der Gewinn- und Verlustrechnung. Diese werden kapitalisiert und über die folgenden Jahre erst abgeschrieben. Je nach echter „Nutzungsdauer“ der Shows ist es daher möglich, dass Netflix die Kosten viel zu niedrig angibt. Hier lauert noch eine potenzielle Bombe für Aktionäre.

Mit 400 Millionen US$ aktienbasierter Vergütung findet zudem eine schleichende Verwässerung statt, die den Cashflow künstlich erhöht. Für die Nasdaq ist dieser Wert allerdings noch akzeptabel und im Rahmen.

Unternehmen wird den Turnaround schaffen

Ich bin überzeugt, dass sowohl das Unternehmen als auch die Aktie wieder zu Wachstum zurückkehren werden. Der Chart ist hochexplosiv. Ein Einstieg kommt für mich dennoch etwas zu früh, denn ich glaube nicht, dass die Unsicherheit um die künftige Monetarisierungsstrategie jetzt schon geklärt wird.

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