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Lithium-Aktien: Albemarle will Preise kräftig erhöhen

Andreas Lambrou / 20.02.23 / 12:54

Die Aktien von Lithiumproduzenten wie Albemarle (WKN: 890167) oder SQM (WKN: 895007) konnten in den letzten zwei Jahren starke Rendite einfahren. Auch Explorations- und Entwicklerunternehmen wie Patriot Battery Metals (WKN: A3CREZ) und Frontier Lithium (WKN: A2ANKZ) sind bei spekulativen Anlegern heiß begehrt.

Albemarle ist ein amerikanischer Spezialchemiekonzern und dazu der weltweit führende Produzent von Lithium. Neben Lithium ist der zweitwichtigste Geschäftsbereich Brom, zudem bietet Albemarle Raffinationslösungen und Chemiedienstleistungen für Pharmaunternehmen an. Inzwischen bringt die Marktkapitalisierung von Albemarle knapp 32 Milliarden US$ auf die Waage.

Die Aktie von Albemarle war über die vergangenen zwei Jahre ein richtiger Gipfelstürmer: Von den Pandemie-Tiefstständen im Frühjahr 2020 unter 60 US$ ging es seitdem um +364% aufwärts auf 260 US$.

Albemarle meldet für das 4. Quartal einen Milliardengewinn

Stark gestiegene Lithiumpreise führten bei Albemarle im vierten Quartal zu einem Nettogewinn von 1,13 Milliarden US$ bzw. 9,60 US$ je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Verlust von 3,8 Millionen US$ verbucht.

Für das Gesamtjahr meldete Albemarle einen Nettogewinn von knapp 2,7 Milliarden US$ bzw. 22,84 US$ je Anteil. Für das Jahr 2021 hatte der Nettogewinn lediglich 124 Millionen US$ betragen.

Kent Masters, CEO von Albemarle, kommentierte den vervierfachten Gewinn mit den Worten:

Der Nettoumsatz von Albemarle für das Gesamtjahr 2022 in Höhe von über 7 Milliarden US$ ist mehr als doppelt so hoch wie das Ergebnis von 2021, und das bereinigte EBITDA von rund 3,5 Milliarden US-Dollar ist fast viermal so hoch wie im Vorjahr.

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Albemarle erwartet weitere gute Jahre

Albemarle verfolgt eine aggressive Marketingpolitik und versucht, die Lithiumpreise in langfristigen Verträgen stetig anzuheben. Für 2023 rechnet das Unternehmen mit 55 bis 65% höher realisierbaren Lithiumpreisen gegenüber 2022.

Zudem wird in 2023 ein Nettoumsatz von 11,3 bis 12,9 Milliarden US$ sowie ein bereinigtes EBITDA von 4,2 bis 5,1 Milliarden US$ prognostiziert.

In seinen langfristigen und strategischen Zielen legte Albemarle jüngst einen transformativen Wachstumskurs aus, welcher den Nettoumsatz bis 2027 auf 17,6 bis 19,3 Milliarden US$ und das bereinigte EBITDA auf 7,2 bis 8,4 Milliarden US$ steigen lassen könnte.

In der Pressemitteilung heißt es:

Dieses Wachstum baut auf den dauerhaften Wettbewerbsvorteilen des Unternehmens auf, zu denen eine erstklassige Anlagenbasis, ein diversifiziertes Produktportfolio, technisches Know-how und finanzielle Stärke gehören, um die marktführenden Positionen in den Kerngeschäften Energiespeicherung und Spezialitäten zu halten.

Lithium hat seinen Charme noch nicht verloren

Der Lithium-Markt könnte zwischenzeitlich etwas heiß gelaufen sein. Die Spotpreise verzeichneten zuletzt auch einen größeren Rückgang von über 80.000 US$ auf etwa 70.000 US$ je Tonne.

Die heiß gelaufenen Lithiumpreise könnten also ein Risiko für die Aktie darstellen, allerdings ist der Spotpreis nicht zwingend direkt relevant für die Lithiumunternehmen, da viele Produzenten langfristige Abnahmeverträge abschließen.

Das Portfolio von Albemarle setzt sich für 2023 zu etwa 20 bis 25% aus Spot- und kurzfristigen Verträgen und zu 75 bis 80% aus langfristigen variablen Verträgen zusammen.

Ebenfalls dürfte sich das rapide Wachstum des letzten Jahres wahrscheinlich nicht fortsetzen, wie auch der Mehrjahresausblick von Albemarle darlegt. Dennoch sind die großen Produzenten aktuell solide aufgestellt.

Preiszyklen führen im Explorersektor zu Leerverkaufs-Chancen

Der Batterierohstoff Lithium erlebte in den vergangenen Jahren eine unglaubliche Preissteigerung um etwa den Faktor 10.

Laut Cathie Wood, Chefin von Ark Invest, haben die starken Preise bereits große Investitionen angeregt, wodurch in den nächsten Jahren ein Überangebot von Lithium entstehen und die Preise senken könnte.

Die großen Produzenten wie Albemarle werden das gut wegstecken können, weil sie mit ihren Projekten dauerhafte Einnahmenströme verbuchen werden. Für einige Explorer und Junior-Produzenten, die mit Fremdkapital versuchen, eine Produktion aufzubauen, werden die kommenden Angebots- und Preisschwankungen jedoch „halsbrecherisch“ ausfallen und viele Aktionärsträume zerstören.

Erfahrene und vorausschauend agierende Anleger mit hoher Risikotoleranz kaufen also die großen Produzenten mit den relativ niedrigsten Bewertungen und shorten dagegen die Juniors und Explorer, die zu spät an die Startrampe rollen und hohe Kapitalkosten vor sich haben.

Bekenntnis zu nachhaltiger Produktion

Albemarle hat vor Kurzem seine dritte chemische Umwandlungsanlage, La Negra III/IV, in Antofagasta als eine der modernsten in Lateinamerika eingeweiht. Die Anlage allein kostete das Bergbauunternehmen rund 500 Millionen US$.

Mit der neuesten Technologie wird die Anlage die Lithiumproduktion von Albemarle verdoppeln und den bereits relativ geringen Frischwasserverbrauch des Unternehmens in diesem Prozess weiter reduzieren, was ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Produktion darstellt.

Ignacio Mehech, Vice President of External Affairs und Country Manager von Albemarle Chile, erklärte:

Mit dieser Expansion unterstützt Albemarle die globale Energiewende und gleichzeitig arbeiten wir mit den lokalen Gemeinden zusammen, um die Wirtschaft, die Menschen und die Umwelt in den Gebieten, in denen wir tätig sind, zu unterstützen. 83% unserer Mitarbeiter stammen aus der Region Antofagasta, 14% sind Frauen, und fast 40% der Mitarbeiter im Werk Salar sind indigener Herkunft. Wir nehmen unsere Verpflichtungen ernst und setzen sie in die Tat um.

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