Jens / 10.09.21 / 11:41

IVERIC bio gegen Apellis: NBC-Rakete vor Milliarden-Coup?

Mit einem satten Peak hat eine Altempfehlung des No Brainer Clubs (NBC), die Aktie von IVERIC bio (WKN: A2PHLF), zwar eine Kursexplosion von +1.000% bereits formell erreicht. Doch spannende Entwicklungen gestern lassen auf noch deutlich höhere Profite in der Zukunft hoffen!

Die beiden US-Ophthalmologie-Spezialisten Apellis Pharmaceuticals (WKN: A2JAAW) und IVERIC bio liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der lukrativen Indikation „geographische Atrophie“ im Zusammenhang mit altersbedingter Makuladegeneration. Durch Zelltod von Photorezeptoren wird die Sicht kontinuierlich schlechter, eine Teilnahme beispielsweise im Straßenverkehr ist nicht mehr möglich – bis hin zu einem Stadium, der faktisch Blindheit bedeutet.

Hoher medizinischer Bedarf

Millionen von Betroffenen warten auf eine gute Therapie und wurden gestern leider enttäuscht. Von zwei parallel laufenden Studien konnte Apellis nur in einer eine statistisch signifikante Verlangsamung des Krankheitsfortschrittes zeigen. Und das auch nur um 16 bis 22 Prozent! Das ist natürlich besser als nichts, aber Patienten müssen immerhin alle vier bis acht Wochen eine Injektion ins Auge akzeptieren. Im Gegenzug verlangsamt sich der Krankheitsverlauf je Behandlungsjahr um gerade mal 1,5 Monate.

Reicht dieser minimale Effekt (beide Studien kombiniert) aus?

Die Börse quittierte das Datenpaket mit einem nachbörslichen Abschlag von -30%. Mit einer fehlgeschlagenen Studie und dem dünnen, klinischen Vorteil ist die Firma damit meiner Meinung nach noch gut bedient.

Wettbewerber IVERIC bio im Nacken

Kann die ehemalige NBC-Rakete IVERIC bio die eigenen Phase-2-Daten in der laufenden GATHER2-Studie (Daten im zweiten Halbjahr 2022) wiederholen, winkt der Jackpot: Eine Verlangsamung des Fortschreitens um 25 bis 35 Prozent würde der Markt sehr positiv sehen. Das Papier von IVERIC könnte sich – bei anhaltendem klinischem Erfolg – im nächsten Jahr noch einmal verdreifachen. Der Wirkmechanismus von IVERIC bio ist nämlich ähnlich wie der von Apellis, setzt aber selektiver an. Da es zumindest einen kleinen Effekt im Rahmen der Apellis-Studien gab, ist damit die grundsätzliche Behandlungsmethode leicht validiert, der größte Wettbewerber aber stark angeschlagen.

Apellis muss nun gleich mehrfach zittern: Gibt sich die FDA mit einer positiven Studie zufrieden und erteilt eine vorläufige Zulassung? Oder reicht der Behandlungsvorteil gar nicht für eine Zulassung? Braucht es eine weitere Studie vor der Zulassung? Und selbst wenn das Medikament auf den Markt kommt: Lassen sich Patienten (die in aller Regel zum Arzt gefahren werden müssen) für den kleinen Vorteil monatlich ins Auge spritzen?

Spekulanten achten auf Catalyst Biosciences

Zusammen mit Partner Biogen forscht Catalyst Biosciences (WKN: A2DLUK) an einem ähnlichen Medikament wie Apellis und könnte mit einer Verbesserung problemlos mit zweistelligen Kursen notieren. Das Unternehmen verbrennt aber seit Jahren Geld in der Hämophilie-Forschung. Dieses Feld ist äußerst kompetitiv und Catalyst bringt eigentlich weder die notwendige Kapitalausstattung noch die Management-Qualitäten mit, um sich hier durchzusetzen.

Kann der Markt hier aber wenigstens kurzfristig drüber hinwegsehen, ist ein Zock durchaus gerechtfertigt. Interessanter würde die Aktie aber mit einem neuen Management und ohne die voraussichtlich kapitalvernichtende Hämophilie-Forschung.

Die IVERIC bio-Aktie ist ein waschechter Tenbagger geworden. Du willst den nächsten +1.000%-Kandidaten nicht verpassen? Informiere dich noch heute in unserem Live Chat über den NBC! Wie seinerzeit die IVERIC bio-Aktie haben auch aktuell einige Werte im NBC ein STARK-KAUFEN-Votum. Mitglieder sammeln nun entspannt die nächsten Multi- oder gar Tenbagger zu Tiefstpreisen ein. Erst gestern konnten NBCler wieder einmal Gewinne von +50% realisieren!

Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten eventuell Positionen in den besprochenen Unternehmen. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen möglicherweise, die Positionen – je nach Marktsituation auch kurzfristig – aufzustocken oder aufzulösen und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

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