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Indus Holding-Aktie: Wie geht's nach gelungenem Neustart weiter?

Rudolf Schneider / 08.06.23 / 15:10

Die Aktie des Beteiligungsunternehmens Indus (WKN: 620010) befindet sich nach dem Zwischenhoch wieder in einer leichten Korrekturphase, aktuell notiert sie unverändert bei 24,80 €. Das Zwischenhoch Mitte April zeigt, dass die Umstrukturierung bereits erste Früchte trägt. Was bedeutet das für die weitere Kursentwicklung?

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Indus vorgestellt
Die Indus AG ist eine deutsche Holding, die sich auf den Erwerb mittelständischer Unternehmen aus der Produktionsindustrie spezialisiert hat. Unter dem Dach der Holding agieren zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen. Sie werden von Indus in der Vermarktung ihrer Leistungen und Produkte sowie der Finanzierung unterstützt. Die Tochterunternehmen sind sogenannte Hidden Champions, sie agieren weiterhin selbständig. Das Unternehmen hat seinen Sitz im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach. Die Marktkapitalisierung beträgt 663 Millionen €.

Portfolioumbau weit fortgeschritten

Der angekündigte Umbau des Indus-Beteiligungsportfolios nimmt weiter Gestalt an. Ziel dabei ist es, die Gruppe auf profitable Tochtergesellschaften weiter auszurichten. Die Sparte Fahrzeugtechnik mit den Tochterfirmen Selzer und Schäfer sollen verkauft werden; das Management rechnet damit, dass bis Ende des Jahres der Verkauf abgeschlossen ist.

Das Segment Engineering wurde um den Anlagenbauer Heiber + Schröder erweitert, auch im Segment Infrastruktur wurde die Tochter Betomax durch den Zukauf von des Verschalungsexperten Quick gestärkt.

Jahresauftakt gelungen

Wie die Geschäftszahlen des ersten Quartals zeigen, hat bei Indus der Umbau sich bereits ausgezahlt. Der Konzernumsatz verbesserte sich um 8,2% auf 450,8 Millionen €. Dazu haben mit 1,7% die Neuerwerbungen beigetragen, der Rest resultiert aus organischem Wachstum. Alle drei Segmente, Engineering, Infrastruktur und Materials haben dazu beigetragen.

Die operative Ertragslage hat sich proportional zum Umsatzwachstum verhalten. Das bereinigte EBIT stieg um 8,2% auf 44,8 Millionen €. Deutlich besser ist die Verbesserung beim Nettogewinn ausgefallen, wo eine Verdreifachung auf 16 Millionen € eingetreten ist. Daraus ergibt sich ein Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,60 €.

Insgesamt ist der Konzern auf einem guten Weg, die Portfoliobereinigung macht sich bezahlt.

Dr. Johannes Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Indus, kommentiert den Jahresauftakt so:

Der Verlauf des ersten Quartals zeigt die Stärke unseres Portfolios in den fortgeführten Geschäftsbereichen. Trotz der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind unsere 45 Beteiligungen gut ins Jahr 2023 gestartet.

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Jahresprognose bestätigt

Aufgrund der bisherigen Entwicklung hat das Indus-Management seine Jahresprognose bestätigt. Danach soll ein Konzernumsatz von 1,9 bis 2 Milliarden € erreicht werden, beim operativen EBIT sind 145 bis 165 Millionen € angepeilt. Die EBIT-Marge soll zwischen 7 und 8% liegen. Wenn keine gravierende Verschlechterung der Wirtschaftslage eintritt, sollten diese Ziele erreichbar sein.

Mit dem Effizienzsteigerungs-Programm „PARKOUR perform“ hat die Holding bereits begonnen, weitere Maßnahmen sind bis 2025 geplant. Neben einem organischen Wachstum sind auch weitere Übernahmen geplant.

Neubewertung erforderlich

Nach dem begonnenen Umbau des Beteiligungs-Portfolios ist eine Neubewertung der Aktie erforderlich. Die Neuausrichtung zeigt erste Fortschritte, was sich im weiteren Geschäftsverlauf fortsetzen dürfte.

Sollte der vorgesehene Verkauf zu einem akzeptablen Preis erfolgen, verbessert sich die Ertragslage deutlich. Das zum Verkauf vorgesehenen Segment Fahrzeugtechnik hat sich bei der Profitabilität zwar deutlich verbessert; der Geschäftsbereich ist aber immer noch defizitär.

Ich halte Kurse von 28 € für realistisch, was einer Marktbewertung von 753 Millionen € entspricht. Sollte sich die bisherige Ertragslage fortsetzen, ergibt sich daraus ein vernünftiges KGV von rund 12. Warburg Research ist noch zuversichtlicher, ihr Kursziel liegt bei 29 €.

Mein Fazit: Für risikoorientierte Anleger bieten die jetzigen Kurse eine gute Einstiegsbasis.

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