Günther / 09.09.21 / 8:08

Gold schützt vor Geldflut und Inflation

Noch immer haben die meisten Investoren Vertrauen in die Notenbankpolitik und legen ihr Geld auch weiterhin in diesem Sinne an. Risikobegrenzung – keine Spur. Die Inflationsangst, welche kurzfristig für Unsicherheit sorgte, scheint verflogen. Erfolgreiche Unternehmen wie Newmont Mining (WKN: 853823) oder Barrick Gold (WKN: 870450) fliegen wieder unter dem Radar. Eine tolle Chance für jeden, der sein Depot inflationssicher machen möchte.

Kürzlich stellte die Federal Reserve aufgrund der scheinbar erstarkten Wirtschaft bereits ein Ende der Geldflut bis Jahresende in Aussicht.

Aufmerksame Marktbeobachter richten ihren kritischen Blick jedoch nicht nur auf die Aussagen von US-Notenbank-Chef Jerome Powell, sondern auch auf die globalen Marktgeschehnisse.

Was die „temporäre“ Inflation weiter anheizt

Die Kosten für Palmöl befinden sich in der Nähe des Allzeithochs und stiegen im Jahresvergleich um über 55%. Arbeitskräftemangel, extreme Wetterbedingungen und Ungeziefer beeinträchtigen die Produktion Malaysias, des weltweit zweitgrößten Palmöllieferanten, der für etwa 33% der globalen Exporte verantwortlich ist.

Auch im Westen Kanadas macht sich in der Agrarwirtschaft Besorgnis breit. Landwirte pflanzten im Frühjahr gezwungenermaßen Raps auf extrem trockenen Böden, im Juli sorgte dort eine Hitzewelle für magere Ernten.

Die Lebensmittelpreise haben damit weltweit einen 10-Jahres-Höchststand erreicht. Im Gegenzug befinden sich die gesamten Lagerbestände für die meistverbrauchten Speiseöle auf dem Dekaden-Tiefststand.

Der Druck auf die Vorräte wächst und schlägt sich weite auf die globalen Lebensmittelpreise nieder, da die gestiegenen Kosten selbstverständlich an den Endverbraucher weitergegeben werden.

Deutsche kaufen Rekordmengen an physischem Gold

Entgegen der teils naiven Marktteilnehmer in anderen Ländern kaufen die deutschen Anleger beständig mehr Gold, um sich gegen die zunehmende Inflation abzusichern.

Das World Gold Council gab an, dass die Nachfrage nach physischem Gold in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 um 35% gegenüber der zweiten Jahreshälfte im Jahr 2020 gestiegen sei. Damit erreichte die deutsche Goldnachfrage mit 90 Tonnen ihren höchsten Stand seit 2009.

Auch im Pandemiejahr 2020 kauften deutsche Anleger Goldmünzen und Barren wie in keinem Jahr zuvor. Es scheint, als seien sich deutsche der Vergänglichkeit und Instabilität der Papiergeld-Währungen bewusst.

Allerdings kauften private Haushalte in China noch mehr Gold ein als die Deutschen.

China der Weltmeister beim Goldkauf

Nachdem bedingt durch die Pandemie über fast ein Jahr keine Goldimporte nach China möglich waren, öffneten diese im Frühjahr ihre Schranken und wurden sofort von einer Kaufwelle überrollt.

Etwa 150 Tonnen Gold im Wert von 8,5 Milliarden US$ dürften nach dem grünen Licht aus Peking mittlerweile verschifft worden sein.

Der Großteil der Goldeinfuhren Chinas stammt in der Regel aus der Schweiz und gelangt direkt oder über Hong Kong ins Festland.

Die Volksbank von China (PBOC) hatte zuletzt die Gold-Importquoten auf den höchsten Stand seit 2019 angehoben und signalisierte der Bevölkerung, dass Goldkäufe durchaus erwünscht sind.

Experten vermuten ohnehin, dass die chinesische Zentralbank selbst viel mehr Gold hortet, als offiziell bekannt gegeben wird, und dass die tatsächliche Goldmenge bereits fünfmal höher liegen dürfte, als in den offiziellen Statistiken ausgewiesen wird. Eines Tages könnte Chinas Zentralbank mit einem Federstrich die US-Notenbank als weltgrößten Goldbesitzer ablösen.

Gold wird wieder im Einklang mit der Inflation steigen

Einem Preisaufschwung des Goldpreises ist unter Einbezug aktueller Fundamentaldaten nichts entgegenzusetzen. Der Basiseffekt der Verbraucherpreise im Jahresvergleich dürfte in den kommenden Monaten abflachen. Sollte die Inflation dahingehend weiter hoch bleiben, würde die Fed in Erklärungsnot kommen und eingestehen müssen, dass die Inflation ein dauerhaftes Problem werden könnte.

Weder die Aktienmärkte noch die Anleihenmärkte sind auf den Tag des Erwachens vorbereitet, selbst der Goldmarkt handelt auf einem äußerst niedrigen Niveau.

Die US-Notenbank beabsichtigt nun, in Abhängigkeit der Arbeitsmarktdaten, ihre ultralockere Geldpolitik zurückzufahren. Ob dies gelingt, steht heute noch in den Sternen, doch die Anzeichen auf einen Fehlschlag verdichten sich.

Noch machen sich die wirtschaftlichen Schäden der Pandemiebekämpfung kaum oder schleichend bemerkbar. Doch die Auswüchse der Geldpolitik werden sichtbar werden – auch wenn sie sich erst in den kommenden Jahren manifestieren.

Die Tage des US-Dollars als Weltreservewährung scheinen gezählt, das sollte dem Goldpreis wieder Auftrieb geben.

Die Aussichten für Goldkäufe sind auf Sicht von 12 Monaten sehr günstig. Zudem sehe ich starke Kaufkurse für die führenden Goldminenaktien der Welt, wie eine Barrick oder Newmont. Wer in diese beiden Schwergewichte investiert, darf über die nächsten Monate wieder mit deutlichen Renditen rechnen.

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