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Günther / 03.02.20 / 13:05

Gazprom: Voll-Gas in Richtung 14% Dividende

Trotz Coronavirus bleibt Gazprom (WKN: 903276) eine der aussichtsreichsten und günstigsten Dividendenaktien der Welt. Ich erkläre dir, warum.

Der Coronavirus hält die Ölpreise und Energieaktien in Schach. Kurzfristig sinkt die Importnachfrage aus China, auch wegen des teils verlängerten Neujahrsfests, das in einzelnen Provinzen noch bis 10. Februar verlängert wurde. 

Die Maßnahmen zur Eindämmung bremsen den weltweiten Personen- und Frachtverkehr, vor allem per Flugzeug, der immerhin für ein Drittel des globalen Güterverkehrs sorgt und davon wiederum zur Hälfte von China ausgeht. 

Heute wurden deshalb erste Berichte bekannt, die von einem 20 Prozent Rückgang der Ölimporte Chinas berichten und davon, dass die Ölraffinerien mit ihren Tanklagern voll seien.

Tolle Einstiegskurse nutzen! 

Für Anleger ermöglicht das hervorragende Einstiegskurse, denn die Effekte sollten wie bei SARS 2003 noch mindestens bis zum Sommer anhalten, bleiben schlussendlich jedoch temporär und beim Gas dürften die Schwankungen ohnehin weniger stark ausfallen, weil es sofort verbraucht wird. Wer langfristig eine Alternative zur Nullverzinsung bei der Bank sucht, kommt ohnehin nicht an den Dividendenperlen des Ölsektors vorbei.

Dieses Jahr wird Gazprom das Dividendenrennen voraussichtlich anführen und im Juli eine satte Dividende von 0,51 US$ pro ADR-Aktie auszahlen, was einer Dividendenrendite von 7,4 Prozent entspräche. Gazprom ist ein dynamisches Wachstumsunternehmen, das besser als andere bekannte globale Energiekonzerne für die Zukunft vorbereitet ist.

Anleger sollten sich dieses Geschäft nicht entgehen lassen

Die diesjährige Ausschüttung ist immer noch relativ gering und lässt das erhebliche Dividendenpotenzial außen vor, denn die Ausschüttungsquote betrug bisher nur 25 Prozent und sollte in den nächsten zwei Jahren auf 50 Prozent der Gewinne wachsen. Darum ist absehbar, dass 2020 ein Übergangsjahr wird, in dem das maximale Gewinn- und Dividendenpotenzial noch nicht vollumfänglich ausgeschöpft wird.

Laut Schätzung von Morgan Stanley, die ein Kursziel von 12,10 US$ ausrufen, was 73 Prozent über dem aktuellen Kurs liegt, wird die Dividende 2021 voraussichtlich auf 0,73 US$ pro Aktie erhöht, was einer Dividendenrendite von 10,6 Prozent entspricht und diese soll 2022 voraussichtlich weiter auf 0,95 US$ oder 13,5 Prozent Rendite steigen.

Entsprechend steht Gazprom heute erst am Beginn eines massiven Gewinnwachstums- und Dividendenerhöhungszyklus dieser Dekade.

Kein westliches Energieunternehmen kommt annähernd heran 

Während die westlichen Energiekonzerne in den letzten Jahren stets satte Dividenden bezahlten, wird nun offensichtlich, dass sie schwere Versäumnisse hinsichtlich ihrer Strategie leisteten, ihre Anlagen auf Verschleiß fuhren und durch geringstmögliche Investitionen ihre Reserven heruntergewirtschaftet haben.

Währenddessen investierten die Russen vorausschauend in die neue Energiewelt, die von einem stark wachsenden Gasbedarf Südeuropas und Asiens begleitet wird. Vielen Anlegern sind die Wachstumsperspektiven für Erdgas kaum bewusst, weil der nordeuropäische Markt vergleichsweise langsam wächst.

In weiten Teilen Chinas und Südeuropas reichen die winterlichen Temperaturen ebenfalls nahe an den Gefrierpunkt. Auch in diesen Ländern wünschen sich die Bewohner ganzjährig warmes Wasser und eine Heizung, die mit wachsendem Wohlstand immer erschwinglicher wird.

Chinas Gasverbrauch wächst seit Jahren mit rund 10 Prozent jährlich und wird laut Schätzungen des staatlich chinesischen Energiekonzerns Sinopec von 2018 bis 2030 um mindestens 82 Prozent wachsen.

Trotz komplexer Finanzierungs- und Vertragsgestaltung und einiger schlecht recherchierter Artikel, die zum Thema vor Jahren erschienen, sollte klar sein, dass Gazprom sein Gas nicht an China verschenkt.

Längst bin ich nicht der Einzige, der bei Gazprom eine dynamische Gewinnentwicklung erwartet, wenn sich die Investitionsprogramme der letzten Jahre beginnen auszuzahlen. Geopolitisch wird Gazprom immer wichtiger.

Türkei – Drehkreuz der Gasmärkte Europas

So entwickelt sich die Türkei nach Deutschland zum zweitwichtigsten Importeur für russisches Erdgas und einem entscheidenden Verteilerzentrum für die südlichen EU-Länder.

Während die Nord Stream 2 Pipeline kurz vor ihrer Fertigstellung noch immer von politischen Grabenkämpfen behindert aber wohl kaum aufzuhalten sein wird, konnte Turkstream seit Anfang Januar auf der unbehinderten südlichen Route durchs Schwarze Meer vor wenigen Tagen die erste Lieferung der ersten Milliarde Kubikmeter Erdgas in die Türkei melden.

Damit kann Südeuropa erstmals auch mit erheblichen Mengen des günstigen russischen Erdgases versorgt werden. In der Türkei prallen darum verschiedenste politische Interessen aufeinander, allen voran zwischen den Flüssiggasimporten der USA und dem Pipelinegas aus Russland, desweiteren dem israelischen und dem iranischen sowie aserbaidschanischen Gas.

Einfluss auf höchster politischer Ebene

Putins neue Kabinettaufstellung, die mit der frischen Regierungsbildung vor den Wahlen 2020 umgesetzt wurde, sollte auch Gazprom zugute kommen. Mit Konstantin Tschuitschenko wurde immerhin der ehemalige Vize-Ministerpräsident und frühere Leiter der Rechtsabteilung von Gazprom neu zum Justizminister Russlands ernannt.

Diese enge Verbindung von Wirtschaft und Politik stößt bei Anlegern noch immer auf gewisses Unverständnis, was zu einer günstigen Bewertung führt. Die Risiken werden meines Erachtens jedoch erheblich überbewertet und missverstanden.

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Die Aktie muss man kaufen

Für Gazprom wird die Bedeutung Chinas weit wichtiger werden als der gesamte Export in die EU, wobei auch der nach Südeuropa immens wachsen wird. Dieser geniale Schachzug kostete Gazprom und die russische Regierung enormes Verhandlungsgeschick und zusammen über 50 Milliarden US-Dollar. Diese Investitionen beginnen sich nun auszuzahlen.

Wer ein solides Investment für die begonnene Dekade mit hohem Wachstumspotenzial und satter Dividendenrendite sucht, wird bei Gazprom fündig. Langfristig orientierte Investoren nutzten den aktuellen Rücksetzer aus und können Gazprom zu einer Kerninvestition machen.

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Gazprom befindet sich selbstverständlich seit über 12 Monaten im Goldherz PLUS Investitionsdepot. Anleger haben seitdem rund +75% Kursgewinn sowie 10 Prozent Dividende vereinnahmt.

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