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Gazprom: Saudi-Milliardär setzt auf russische Öl- und Gasaktien

Andreas Lambrou / 16.08.22 / 9:00

Viele Anleger sitzen noch auf ihren Wertpapieren von russischen Konzernen fest wie Gazprom (WKN: 903276), Lukoil (WKN: A1420E), Rosneft (WKN: A0J3N5) – ein Schicksal, dass auch einen saudischen Milliardär ereilt hat. Ausgerechnet in den Tagen rund um den Kriegsausbruch in der Ukraine hat sich der Scheich jüngsten Berichten zufolge für gut eine halbe Milliarde US$ in die russischen Unternehmen eingekauft.

Russische ADR/GDR-Aktien bleiben weiterhin vom Handel ausgesetzt. Ein Umtausch in Originalaktien ist notwendig, um weiterhin die Kontrolle über die Investments zu behalten. Deutsche Kleinanleger fühlen sich bei diesem Unterfangen von ihren Depotbanken im Stich gelassen. Ist man Willens, den Weg des Umtauschprozesses anzutreten, so wartet eine bürokratische Tortur auf die Betroffenen.

Die Interessen der Saudis am russischen Energiemarkt

Saudi-Arabien pflegt enge Beziehungen zu Russland. Die Beiden Länder führen die Öl-Allianz Opec+ an und verfolgen im Rahmen dessen gemeinsame Interessen.

Nun wurde bekannt: Der saudische Milliardär Prinz Alwaleed Bin Talal kaufte über sein Investment-Vehikel Kingdom Holding für mehr als 500 Millionen US$ Anteile russischer Energie-Unternehmen – und das zeitlich rund um den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar.

Unter den erworbenen Werten sind die drei üblichen Verdächtigen. So investierte Kingdom Holding von Februar bis März umgerechnet 365 Millionen US$ in die Gazprom-ADR, 52 Millionen US$ in Rosneft (GDR) und 109 Millionen US$ in Lukoil (ADR).

Auf Twitter veröffentlichte Kingdom Holding Einzelheiten zu seinen Transaktionen mit den russischen Energiekonzernen.

Ob sich die Wertpapiere derzeit noch im Besitz von Kingdom Holding befinden, ist jedoch unklar. Allerdings steht Alwaleed für einen langfristigen Investitionshorizont, sodass er die Spannungen rund um Russland möglicherweise einfach aussitzen wird. Schließlich dürfte er die russischen Aktien, die er nach Kriegsbeginn erworben hatte, für einen absoluten Schnäppchenpreis abgegriffen haben.

Ebenso interessant ist, dass der saudische Staatsfonds unter dem Vorsitz des Kronprinzen Mohammed Bin Salman im Mai einen Anteil von 16,8% an Kingdom Holding erworben hatte.

Die Saudis sind bekannt für ihre Ölgeschäfte und scheinen optimistisch in die Zukunft zu sehen. So kommentierte Amin Nasser, CEO von Saudi Aramco, jüngst im Ergebnisbericht des Konzerns:

Wir gehen sogar davon aus, dass die Ölnachfrage für den Rest des Jahrzehnts weiter steigen wird,  trotz des wirtschaftlichen Drucks auf die kurzfristigen globalen Prognosen.

Russische Original-Aktien besitzen weiter einen hohen Wert

Für deutsche Kleinanleger hingegen ist die aktuelle Lage bei Gazprom und Co. aus finanzieller Sicht dramatisch. Russische Aktien werden in deutschen Depots meist mit geringsten oder ohne Buchwert bewertet.

Doch nicht alle Hoffnung ist verloren. Ein Umtausch in Originalaktien bietet sich als Lösung an.

Als Anleger in russischen Aktien-ADRs/GDRs können Sie Ihre Wertpapiere voraussichtlich noch bis mindestens zum 15. Oktober 2022 in Originalpapiere wandeln und in ein russisches Wertpapierdepot übertragen. Damit können Anleger die Verfügungsmacht über ihr Investment zurückerlangen.

Die weiteren Perspektiven für die Gazprom-Aktie

Wie die Zukunft von Gazprom und Co. konkret aussieht, steht noch in den Sternen.

Klar ist jedoch, dass das Unternehmen mit einer der größten Erdgasreserven der Welt noch lange nicht wertlos ist, auch wenn die Kurse der Aktien stark gefallen sind. Russland ist einer der wichtigsten Rohstoffproduzenten, dessen fossile Brennstoffe weltweit sehr gefragt sind und das wird voraussichtlich auch über Jahrzehnte hinweg noch so bleiben.

Selbst wenn die Lieferungen nach Europa sanktionsbedingt zurückgehen, dürfte Gazprom weiterhin riesige Umsätze durch höhere Gaspreise erzielen. Asien und primär China dürften ebenfalls weiter große Gasabnehmer von Gazprom bleiben. Zusätzliche Exporte könnten sich künftig durch die geplante Pipeline „Power of Siberia 2“ ergeben. Derzeit liefert Russland noch über die „Power of Siberia 1“ Gas nach China.

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Anlegern aus der Patsche helfen

Ich habe eine allgemein umsetzbare Lösung gefunden, die ich gerne möglichst vielen Betroffenen aufzeigen will. Zu diesem Zweck habe ich die renommierte und in Moskau bestens vernetzte Wirtschaftskanzlei Goldenstein beauftragt.

Für den Umtausch der ADRs in Originalaktien muss – vor Ort – ein Depot bei einer russischen Bank eröffnet werden – ein gefährliches und kostspieliges Abenteuer für Anleger, die es auf eigene Faust probieren wollen. Wer sich hingegen meiner Sammel-Beauftragung anschließt, erspart sich das Risiko sowie die Mühe und erhält eine klaren Kostenvorteil:

So bietet die von mir beauftragte Kanzlei die Depoteröffnung sowie den gesamten Umtausch- und Einbuchungsprozess für ein Mindesthonorar um 1.000 € an, zuzüglich externer Kosten je nach Aufwand und Mehrwertsteuer. Für Goldherz-PLUS-Abonnenten habe ich einen Preisvorteil ausgehandelt: Die zahlen für das Basis-Honorar sogar nur ab 500 €.

Die Umwandlung von Gazprom-ADRs in Originalpapiere in aller Voraussicht nach notwendig, um einen Totalverlust in Zukunft zu vermeiden. Anleger sollten diese Chance nicht verpassen!

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In den vergangenen Wochen ist deutlich geworden, dass der Bedarf an Informationen und Austausch zwischen Russland-Aktionären, vor allem über den Energiekonzern Gazprom, überwältigend ist.

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