Manuel / 26.01.21 / 12:50

Endor: Das gibt's nur einmal

Endor (WKN: 549166) möchte in 2021 erstmalig dreistellige Millionenumsätze erlösen. Der Simracing-Produkthersteller aus der bayrischen Provinz erobert die Formel 1 und die Nascar-Rennserie. Wir begleiten Endor seit mehr als sechs Jahren von klein auf und streichen nun die Rendite von 0,80 auf 151,00 Euro ein: +18.775%!

Für Endor ist die Coronakrise ein Sechser im Lotto. Ähnlich wie viele Hardware-Anbieter baut der Geschäftserfolg Endors, das in Asien fertigen lässt, auf einer sprunghaft gestiegenen Nachfrage nach seinen Produkten auf. Neben den erwarteten Umsätzen jenseits von 100 Millionen Euro wird auch der Gewinn in 2021 laut Endor-Informationen erneut steigen, wie das Unternehmen aus Landshut gestern mitteilte.

Sony wurde mit der Nachfrage überrollt

Die PlayStation 5 ist ausverkauft und derzeit bei kaum einem Einzelhändler erhältlich. Passend dazu mausert sich der Gaming- und E-Sports-Bereich angetrieben durch einen wahrhaftigen Spieleboom zu einem reizvollen Ökosystem für Unternehmen und Sponsoren. Diesen Bereich deckt Endor mit seinen in der Beliebtheit steigenden "Fanatec"-Rennsimulationsprodukten ab. Hierzu besitzt es Lizenzen von Formel 1 und Nascar und darf somit deren Simracing-Zubehör wie High-End-Lenkräder oder Pedalen verkaufen.

Berühren müssen E-Sportler nur das Lenkrad

Als Stay-at-home-Aktie profitiert Endor davon, dass einige ihre Gamingleidenschaft wieder entdeckt haben und andere einfach mehr zocken. Endor profitierte allerdings schon vor der Pandemie von einer bärenstarken Geschäftsentwicklung, wie 76 Prozent Umsatzwachstum und 4 Millionen Euro Konzernergebnis aus 2019 aufzeigen. CEO Thomas Jackermaier zeigt sich für die Perspektiven laut gestriger Aussage optimistisch:

Auch vor der Pandemie haben wir bereits eine stark steigende Nachfrage im Bereich Simracing – also dem virtuellen Rennsport – beobachtet und wir rechnen damit, dass sich das Wachstum gegenüber 2020 zwar deutlich verlangsamt aber sich auch in den nächsten Jahren fortsetzt.

Endors Kunden kaufen zudem online ein. Der direkte Vertriebsweg lässt Händlerkosten sparen. Mit steigender Markenbekanntheit besitzt Endor eine gute Grundlage für anhaltend hochmargiges Wachstum. Mit den neuerlichen Lockdown-Verlängerungen stößt die Aktie bei 151 Euro auf ein neues Rekordhoch vor.

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