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BVB-Aktie: Ist das Kurspotenzial ausgereizt?

Frank Giarra / 20.01.23 / 16:25

Mit neun Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bayern München geht Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ins erste Spiel nach der Winterpause. Am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) ist der FC Augsburg zu Gast. Können die Schwarz-Gelben die Saison erfolgreich gestalten? In der BVB-Aktie (WKN: 549309) sind jedenfalls schon Vorschusslorbeeren eingepreist, sie hat seit Jahresbeginn um +8% auf 4,14 € zugelegt. Ist das Potenzial erschöpft?

Borussia Dortmund ist einer der bekanntesten Fußballvereine in Deutschland. Der mehrfache Deutsche Meister, DFB-Pokalsieger und Gewinner der Champions League hat in den vergangenen Jahren stets national und international vorne mitgemischt. An der Börse wird der BVB aktuell mit 457,7 Millionen € bewertet.

Rallye seit Ende September 2022

In unserem letzten Artikel über die BVB-Aktie haben wir am 25. Oktober 2022 aufgezeigt, dass und warum sich Anlegern eine große Chance biete – und das hat sich bewahrheitet. Seinerzeit notierte das Papier bei 3,62 €, heute sind es +14% mehr. Vom 52-Wochen-Tief im September bei 2,98 € ist der Run mit fast +40% sogar noch erheblich größer.

Was hat die Aufwärtsbewegung ausgelöst? Es war ganz klar das Überstehen der Gruppenphase und die Qualifikation für das Achtelfinale in der Champions League. Hier geht es am Mittwoch, 15. Februar, um 21 Uhr mit dem Heimkracher gegen den FC Chelsea weiter.

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Bald geht’s um mindestens 10,6 Millionen €

Finanziell ist die europäische Königsklasse ein Segen für den BVB. Er hat bereits in der Vorrunde mit jedem Sieg und Remis kräftig kassiert und mit dem Erreichen des Achtelfinales weitere 9,6 Millionen € Prämie eingesackt. Sollte sich Dortmund gegen Chelsea durchsetzen, würden erneut 10,6 Millionen € Prämie fällig.

Seit Jahresbeginn klettert die Aktie kontinuierlich weiter – Anleger sind offenbar guten Mutes, dass die Borussia in der Rückrunde eine Aufholjagd in der Bundesliga starten kann. Als Tabellensechster hat der BVB nur zwei Punkte Rückstand auf einen der lukrativen Champions-League-Plätze.

Moukoko bleibt bis 2026

Zudem gibt es heute eine gute Nachricht, welche die Hoffnungen beflügelt: Das zum Nationalspieler avancierte Sturm-Talent Youssoufa Moukoko hat sich endlich für einen Verbleib in Dortmund entschieden. Der 18-Jährige wird einen Vertrag bis 2026 unterschreiben. Damit sichert sich der BVB nicht nur die Dienste eines wertvollen Spielers, sondern löscht auch einen wochenlangen Unruhebrand aus.

Außerdem lichtet sich weiter das Lazarett bei den Dortmundern. Sie wurden in der Hinrunde immer wieder von Verletzungen wichtiger Kicker zurückgeworfen, die vor einem Comeback stehen.

Haller und Reus wieder dabei

Als Erstes ist das natürlich der für 35 Millionen € verpflichtete Top-Einkauf Sébastien Haller. Nach zwei Operationen und einer Chemotherapie wegen Hodenkrebs steht der Torjäger wieder auf dem Trainingsplatz. Gleiches gilt für Kapitän Marco Reus, der lange gefehlt hat und eigentlich unersetzlich ist.

Bessere Geschäftsentwicklung

Auf geschäftlicher Seite hatte der BVB zuletzt ebenfalls Positives zu vermelden. Laut vorläufigen Zahlen wurde im ersten Quartal (1. Juli bis 30. September 2022) ein Konzernergebnis vor Steuern (EBIT) von 43,1 Millionen € eingefahren, das waren 5,4 Millionen € mehr als im Vorjahr.

Die Verbesserung war zurückzuführen auf höhere Umsatzerlöse durch die Wiederaufnahme des unbeschränkten Spielbetriebs und höhere Werbeumsätze. Die Erlöse stiegen um 10,2 Millionen auf 104,3 Millionen €.

Unterm Strich hat der BVB ein Minus von 35 Millionen € eingefahren. Laut Finanzvorstand Thomas Tress soll dieses Loch im laufenden Geschäftsjahr geschlossen werden.

Laut Watzke noch im Krisenmodus

Allerdings befindet sich der BVB laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke aufgrund der Energie- und der Ukraine-Krise weiterhin im Krisenmodus. Die Corona-Pandemie sei wenigstens endlich erledigt. Vor drei Jahren habe man deshalb in den Abgrund geblickt, sagte Watzke im November auf der Hauptversammlung.

Aufgrund der weiterhin schwierigen finanziellen Lage müssen Anteilseigner eine bittere Pille schlucken: Es gibt er erneut keine Dividende.

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Korrektur abwarten

Fundamental ist der BVB an der Börse bei einem Wert von 457,7 Millionen € nicht gerade günstig. Zudem ist der Kursverlauf auf Gedeih und Verderb vom sportlichen Erfolg abhängig. Das sollten sich Anleger immer vergegenwärtigen.

Meiner Meinung nach sollte man die Aktie aktuell nicht kaufen, sondern eine Korrektur abwarten, die nach der monatelangen Rallye unweigerlich kommen dürfte.

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