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/ 02.04.19 / 14:08

Bitcoin Group: Kryptowährungen, die letzte Rettung?!

Seit heute früh beginnen die Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ethereum) (ETH und Co. los zu sprinten. Einen konkreten Anlass dafür gab es meines Wissens nach nicht. Allerdings deutete sich die Kursrally schon seit mindestens vier Wochen an. Natürlich hat die neuerliche Krypto-Explosion auch endlich die Aktien der Branche, in Deutschland ist das allen voran das Papier der Bitcoin Group (WKN: A1TNV9), befeuert.

Immer wieder werde ich gefragt, ob man in Kryptowährungen investieren sollte. Ist das nicht zu riskant? Wird der Bitcoin überhaupt überleben? Meine Antworten darauf fallen immer gleich aus, egal ob ich das im Jahr 2012, 2014, 2015, 2017, 2018 oder eben heute gefragt wurde. Prinzipiell sollte man einen kleinen Teil seines Geldes in Kryptowährungen investieren, ja. Natürlich ist das auch riskant, es gibt keine risikolose Geldanlage. Und ob der Bitcoin am Ende überleben wird, kann ich auch nicht mit 100%iger Gewissheit beantworten.

Was ich Ihnen aber sagen kann ist, dass der Euro in seiner heutigen Form langfristig auf keinen Fall überlebensfähig ist. Ich vermute allerdings, dass er durch eine Deflation und nicht durch (Hyper)Inflation scheitern wird, weil irgendwann die schwachen Länder wie Griechenland und Co. die Eurozone nach und nach verlassen werden. Allerdings kann ich Ihnen auch nicht genau sagen wann das sein wird. Ich vermute jedoch nicht vor 2030, so dass wir alle noch ein wenig Zeit haben. Früher ist jedoch möglich, ohne dass ich hier Panik verbreiten möchte.

Modern Monetary Theory (MMT) – Weimar reloaded

Bisher dachte ich immer, dass Sachwerte wie Gold und Silber sowie andere Währungen wie der Schweizer Franken oder der US-Dollar gute Alternativen wären, um sein Geld in Sicherheit zu bringen. Was Gold und Silber angeht, mag das auch so sein. Was den Schweizer Franken betrifft, muss man mal abwarten. Aber den US-Dollar sehe ich immer kritischer, was letztlich hochproblematisch werden kann. Denn immerhin steht dieser als Weltleit- und Reservewährung heutzutage im Zentrum unseres Finanzsystems.

Doch warum sehe ich den US-Dollar plötzlich so kritisch? Nun, das Zauberwort heißt MMT, die Kurzform von Modern Monetary Theory. Die Anhänger dieser angeblich neuen Geldtheorie sind der Ansicht, dass eine Notenbank den Staat direkt finanzieren sollte, so dass dieser seine Aufgaben wahrnehmen kann. Natürlich ist das jetzt stark vereinfacht, aber es ist deshalb nicht falsch. Und wenn Sie in der Schule in Geschichte aufgepasst haben, merken Sie jetzt was, oder? Genau, das hatten wir doch schon mal, nämlich in Deutschland zurzeit der Weimarer Republik!

Alter Wein in neuen Schläuchen...

Auch damals war man – aus heutiger Sicht offenbar wieder ganz „modern“ – der Ansicht, dass die Notenbank dem Staat so viel Geld drucken sollte, wie er eben benötigt. Nur ging es damals eben um die Begleichung der Schulden, die Deutschland in Form von Reparationen auferlegt worden waren. Das Endergebnis ist bekannt, es kam zur berühmten Hyperinflation des Jahres 1923. Diese Hyperinflation, die seitdem in der DNA jedes deutschen Bürgers fest verankert ist, ist somit wohl auch ein Grund für die sprichwörtliche „German Angst“.

Das letzte Land, das ähnliches ausprobierte, war übrigens Simbabwe – mit dem, oh Wunder, gleichen Ergebnis, nämlich einer Hyperinflation. Wollen die Amerikaner jetzt also unbedingt auch Ihren eigenen „Weimar Moment“? Es sieht ganz danach aus und könnte letztlich, da der US-Dollar heutzutage eben im Zentrum des Weltfinanzsystems steht, dieses Mal die ganze Welt ins Chaos stürzen. Wer Angst davor hat, was berechtigt ist, sollte daher einen Teil seines Geldes in Aktien, in Gold und Silber, aber eben unbedingt auch in Kryptowährungen investieren.

Denn Kryptowährungen basieren auf klaren mathematischen Regeln!

Denn Kryptowährungen basieren auf klaren mathematischen Regeln, den berühmten Algorithmen. Nicht alle Kryptowährungen sind dabei deflationär angelegt, wie das beim Bitcoin der Fall ist. So gibt es beispielsweise bei der Nummer 2, Ethereum (ETH), bisher noch keine Begrenzung der Geldmenge. Allerdings gibt es sehr wohl klare und nachvollziehbare Regeln, die auch hier eine willkürliche Inflationierung dieser Kryptowährung entgegen stehen und diese somit verhindern. In der Hinsicht ähneln sie daher den Edelmetallen, sind aber deutlich einfacher zu handhaben.

Wenn Sie einen Bitcoin ihr Eigen nennen und ins Ausland gehen möchten, können Sie das mit Hilfe einer CD, einer DVD oder eines USB-Sticks tun. Ja, bei einer Web Wallet müssen Sie prinzipiell sogar überhaupt nichts tun, sondern sich nur im Ausland ins Internet einwählen und ihr Passwort eingeben. Versuchen Sie dagegen mal mit einem Goldbarren im Koffer ins Ausland zu fliegen. Wenn Sie mal nach Venezuela schauen, werden Sie feststellen, dass dort eine Kryptowährung namens DASH die Landeswährung inzwischen quasi abgelöst hat!

Bitcoin Group auch noch mit positiven News

Dies alles, inklusive der Krypto-Kursrally heute, wäre wohl schon genug gewesen, um die Aktie der Bitcoin Group zu beflügeln. Umso besser natürlich, dass es dann auch noch positive Nachrichten (wenngleich bereits gestern) gab. So ermöglicht Bitcoin.de, an der die Bitcoin Group über die Tochtergesellschaft Bitcoin Deutschland 100% der Anteile hält, seinen Kunden den Handel mit weiteren Kryptowährungen – neben den bereits verfügbaren Bitcoin, Ether(eum), Bitcoin Cash und Bitcoin Gold.

So wurden der ERC-Token Golem sowie die eben bereits angesprochene Kryptowährung DASH neu ins Angebot aufgenommen. Zudem öffnet Bitcoin.de seine Plattform für einen Krypto-zu-Krypto-Handel und möchte sein Angebot auch zukünftig weiter ausweiten. Am Ende könnte so aus der einstigen Krypto-Handelsplattform sogar eine richtige Krypto-Börse werden, was für deutsche Kunden extrem gut wäre. Schließlich wäre dies dann die erste und einzige Krypto-Börse mit deutschem Datenschutz und deutscher Rechtssicherheit.

Kein Wunder also, dass die Aktie im Zuge dieser Nachrichtenlage schon gestern einen kleinen Kurssprung aufs Börsenparkett legte und die Kursgewinne heute ausbauen kann. Wer an den Erfolg von Kryptowährungen glaubt, sollte sich – neben einem kleinen Depot aus Kryptos – sicherlich auch die ein oder andere Blockchain- bzw. Krypto-Aktie ins Depot packen. Neben der japanischen Monex Group sowie der US-amerikanischen Overstock.com ist die Aktie der Bitcoin Group dabei sicherlich eine sehr gute Wahl!

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