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Redaktion / 22.04.20 / 11:48

BioNTech: Zulassung für COVID-19-Studie – Anleger tappen in die Falle!

Anleger stürzen sich heute wieder wie wild auf Aktien von BioNTech (WKN: A2PSR2). Sie springen dabei auf eine Meldung an, wonach das Unternehmen die Genehmigung für einen Studienstart seiner COVID-19-Impfstoffkandidaten erhalten habe.

Die BioNTech-Aktie knallt im deutschen Handel zeitweise fast +50% in die Höhe, gewinnt über 4 Milliarden Marktkapitalisierung hinzu. Was Anleger übersehen: Die News ist weder überraschend, noch fundamental wirklich bedeutend.

So ist eine Zulassung für potenzielle COVID-19-Impfstoffstudien in der gegenwärtigen Situation für die meisten Pharmaforscher reine Formsache. Weltweit gibt es Dutzende vielversprechende Impfstoffkandidaten, einige befinden sich bereits in klinischen Tests.

BioNTech entwickelt seine COVID-19-Pipeline zusammen mit dem Pharmariesen Pfizer. Die Chance auf einen Erfolg ist also durchaus gegeben, doch ist dieser weiterhin völlig ungewiss. Gleichzeitig preist der aktuelle Börsenwert BioNTechs bereits positive Entwicklungen ein.

Bessere BioNTech-Alternative

Während aktuelle Medienberichte rund um BioNTech viele Trittbrettfahrer anlocken und den Aktienkurs zunächst weiter in die Höhe treiben, sollte es noch heute mit US-Börsenstart zur Ernüchterung kommen. Altinvestoren nutzen hier seit Wochen das hohe Handelsvolumen, um ihre Positionen zu liquidieren.

Wer also von einem noch wirklich günstigen "Corona-Play", das noch nicht einmal 1 Prozent der Bewertung BioNTechs aufweist, profitieren möchte, schaut sich unseren aktuellen Alternativtipp an. BioNTech-Anleger haben nun eine hervorragende-Chance, ihre Position lukrativ umzuschichten.


Zugehörige Kategorien: Biotech-Aktien
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Kommentare
Realist / 22.04.20 / 12:47 Uhr Vollkommen korrekt! Zumal die Gewinne eines zukünftigen Impfstoff-Lieferanten höchstwahrscheinlich staatlich begrenzt werden, um breite Bevölkerungsschichten zu versorgen - speziell auch in ärmeren Ländern, damit keine weltweiten Reinfektions-Wellen zurückschwappen. Dies wird in starkem Interesse der hochentwickelten Industrienationen sein und somit entsprechend forciert werden.