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BioNTech: Nach dem Crash jetzt zuschlagen?

Kersten / 24.02.22 / 9:15

Die Bären gewinnen die Oberhand und befördern die Aktie von BioNTech (WKN: A2PSR2) im Tradegate-Handel auf ein neues Tief von 113,85 €. Damit wurde das Tief aus dem Januar unterschritten, der Abwärtstrend wird fortgesetzt. Grund für die Panik bei den Aktionären ist die Invasion Russlands in die Ukraine. Wie geht es weiter mit dem Papier?

BioNTech ist ein deutsches Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von patientenspezifischen aktiven Immuntherapien zur Behandlung von Krebs sowie anderen schweren Krankheiten fokussiert. Forschungsschwerpunkte der in Mainz („An der Goldgrube 12“) ansässigen Gesellschaft sind Medikamente auf Basis von mRNA für den Einsatz als individualisierte Krebsimmuntherapien gegen Infektionskrankheiten, als Impfstoffe sowie als Proteinersatztherapien bei seltenen Krankheiten.

Panik dominiert

Über Nacht sind in weiten Teilen der Ukraine Raketen explodiert, und russische Bodentruppen dringen in das Land vor. Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr. Russland besetzt nicht nur die Gebiete Donezk und Luhansk, sondern greift auch weitere Teile der Ukraine an.

Natürlich herrscht in solchen Situationen ein Ausnahmezustand an den Börsen und die Kurse werden nur durch Panik getrieben. Aktuell notiert der Dax bei -4% und die Papiere von BioNTech verlieren rund 7%.

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Anleger sollten kühlen Kopf bewahren

Mit dem heutigen Crash kommt BioNTech auf eine Marktkapitalisierung von in etwa 28 Milliarden €, daraus resultiert inklusive geschätzter Gewinne von 2 Milliarden € aus dem vierten Quartal ein Firmenwert von 18,5 Milliarden €. Alleine durch den Covid-19-Impfstoff werden in diesem Jahr jedoch weitere Umsätze von 16 Milliarden US$ (ca. 14 Milliarden €) erwartet. Für die Pipeline ist ein Wert von 7,5 Milliarden € realistisch, weshalb der komplette Firmenwert durch Umsätze des Covid-19-Impfstoffs aus 2022 abgedeckt ist.

Aktuell wird das Papier zu einem Wert gehandelt, der ab 2023 keine weiteren Umsätze durch den Covid-19-Impfstoff mehr einberechnet. Ob das realistisch ist, wage ich zu bezweifeln. Sehr wahrscheinlich wird die Anzahl der gelieferten Dosen deutlich zurückgehen, jedoch wird auch in den nächsten Jahren der Impfstoff die erste Wahl sein, um einen guten Schutz gegen das Virus zu erlangen.

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