Apple: Wachstumsstory bekommt Knick

von Redaktion  /   02. November 2018, 10:10  /   unter Aktien, Nasdaq, Technologie, Top-Stories  /   Keine Kommentare

Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen bringen für Apple (WKN: 865985) ein neues Rekordquartal: Noch nie wurde im dritten Quartal so viel Umsatz  (62,9 Mrd. US$ / +20%) und Gewinn gemacht (14,1 Mrd. US$ / Gewinn pro Aktie 2,91 US$ / +41%). Die Prognose zum Weihnachtsquartal enttäuschte allerdings. 

Zukünftig will Apple-CEO Tim Cook keine Auskunft über die Absatzzahlen der iPhones mehr geben. Im Supermarkt sei es schließlich auch irrelevant, wie viele Artikel im Einkaufswagen lägen, so Cook im Conference Call. Mit Apple Pay und Streaming-Angeboten hat der Konzern aus Cupertino bereits neue Wachstumsmotoren im Visier.

Die Produkte der Apple-Familie sind weiterhin beliebt. Insbesondere beim iPhone gibt es aber eine nachlassende Kaufbereitschaft.

Gelddruckmaschine läuft weiter – Goldman reagiert

Die Gelddruckmaschine läuft weiter: Obwohl weniger iPhones ausgeliefert wurden, konnte Apple dank gestiegener Stückpreise die Erlöse deutlich erhöhen.

Im Q3 setzte Apple 46,9 Millionen Smartphones ab, das sind nur gut 200.000 mehr als im Vorjahresquartal. Der Durchschnittspreis eines verkauften iPhones wuchs jedoch von 618 auf 793 US-Dollar vor einem Jahr. Damit stieg der durchschnittliche iPhone-Verkaufspreis stärker als im Vorjahr.

In den vergangenen 12 Monaten kaufte Apple eigene Aktien für sage und schreibe fast 73 Milliarden US-Dollar zurück.

Für das traditionell starke Weihnachtsquartal stellt Apple lediglich ein Umsatzplus von maximal gut 5% auf höchstens 93 und mindestens 89 Milliarden US-Dollar in Aussicht – trotz neuer Modelle des Laptops MacBook Air und des iPad Pro.

Goldman Sachs senkte sein Kursziel unmittelbar von 240 auf 222 US-Dollar.

Wachtumsmotoren gewinnen an Bedeutung

Da Apple beim wichtigsten Absatztreiber iPhones kaum noch wächst, rücken andere Wachstumstreiber verstärkt ins Visier.

Deutlich höhere Wachstumsraten wie das iPhone-Geschäft weist zum Beispiel Apple Pay aus: Im Vergleich zum Vorjahr gab es beim Apple-Bezahldienst im zurückliegenden Quartal dreimal so viele Transaktionen.

Mit Vorlage der Apple-Zahlen hat nun jeder der 5 großen US-Tech-Riesen Amazon, Google, Facebook und Netflix Zahlen präsentiert.

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