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Apple-Aktie: Sichere Bank im brutalen Tech-Sektor?

Frank Giarra / 28.10.22 / 9:18

Im Reigen der brutalen Abstürze von Big-Tech-Aktien hält ein Unternehmen die Fahne hoch: Apple (WKN: 865985). Kein Wunder, denn der Konzern hat nachbörslich starke Quartalszahlen mit Rekordzuwächsen bei Umsatz und Gewinn präsentiert. Anders als etwa Amazon ist das Papier stabil geblieben und bei 145,35 US$ aus dem Handel gegangen. Wie geht es jetzt weiter?

Apple ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern mit Sitz in Cupertino, Kalifornien. Der Soft- und Hardwareentwickler entwirft und vertreibt Smartphones, Smartwatches, Kopfhörer, Tablets und Computer. Seine Unterhaltungselektronik wird durch den Vertrieb einer eigenen Musik- und Filmplattform strategisch ergänzt. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,33 Billionen US$ ist Apple aktuell das wertvollste Unternehmen der Welt.

Aktie bleibt relativ stabil

Es bleibt dabei: Auf Apple ist Verlass. Im großen Krisenjahr der Tech-Aktien hat zwar auch das Apfel-Papier seit Jahresbeginn an Wert verloren, aber die -20% sind gegenüber anderen fast ein Klacks. Bei Amazon etwa sind es -35% im gleichen Zeitraum, von Meta  mit -66% ganz zu schweigen.

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Treue Kunden lieben die Produkte

Die Kunden lieben die Produkte aus Kalifornien und sind nicht nur treu, sondern nehmen sogar höhere Preise in Kauf. Daran kann es nach den jüngsten Geschäftsergebnissen keinen Zweifel geben.

Während bei anderen Firmen die Konsumzurückhaltung der Verbraucher und Werbetreibenden infolge der hohen Inflation und der wirtschaftlichen Sorgen ins Kontor schlägt, spürt Apple davon wenig bis nichts.

Das zeigt sich an den Zahlen: Der Tech-Gigant hat im vergangenen Quartal, bei ihm das vierte und nicht das dritte, einen Rekordumsatz von 90,1 Milliarden US$ erzielt, das sind 8% mehr als im Vorjahr. Der Quartalsgewinn legte unterm Strich leicht auf 20,7 Milliarden US$ zu, das sind 1,29 US$ (+4%) je verwässerte Aktie.

Das iPhone bleibt der Hammer

Immer noch spielt das iPhone die Hauptrolle für Apple. Das neue Modell iPhone 14 wurde im September eine Woche früher als 2021 auf den Markt gebracht. Die Umsätze mit diesem Gerät sind einfach unfassbar: 42,6 Milliarden US$ im Quartal (Vorjahr: 38,9 Milliarden).

Zwar gibt es keine Stückzahlen mehr aus Cupertino, aber laut der Analysefirma Canalys dürften 53 Millionen iPhones über den Verkaufstresen gegangen sein (+8%). Damit war Apple der einzige große Anbieter, der den Absatz steigern konnte.

Das iPhone ist und bleibt zwar der Geschäftstreiber schlechthin, doch auch die anderen Produkte des Tech-Riesen finden loyale und neue Kunden. Bei Mac-Computern wurde zum Beispiel ein Rekordumsatz von 11,5 Milliarden US$ erzielt (Vorjahr: 9,2 Milliarden).

Mehr Umsatz mit Dienstleistungen

Immer mehr Geld verdient Apple mit der Bereitstellung kostenpflichtiger Dienstleistungen, genannt Services. Hier kletterten die Erlöse von 18,3 auf 19,2 Milliarden US$ (+5%). Hinter dem iPhone ist das der zweitgrößte Umsatzbereich. Tendenz steigend, man denke nur an das bargeldlose Bezahlen mit Apple Pay.

Der wertvollste Konzern der Welt dokumentiert auch an anderer Stelle seine schiere Größe: Über 24 Milliarden US$ an operativem Cashflow wurden im Laufe des Quartals erwirtschaftet und mehr als 29 Milliarden US$ an die Aktionäre zurückgezahlt.

CFO Luca Maestri kommentiert:

Unsere Rekordergebnisse des Septemberquartals zeigen weiterhin unsere Fähigkeit, trotz eines herausfordernden und volatilen makroökonomischen Hintergrunds effektiv zu handeln.

Aktionäre dürfen sich insofern freuen, als dass Apple eine Quartalsdividende von 0,23 US$ pro Stammaktie ausschütten wird. Die Dividende wird am 10. November ausgezahlt.

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Eine Aktie für gut sortierte Depots

Zuletzt haben wir in diesem Artikel herausgestellt, dass die Apple-Aktie zwar kein Schnäppchen ist, jedoch einfach als Standardwert aus dem Tech-Sektor in jedes gut sortierte Depot gehört. An dieser Einschätzung ändert sich nichts. Verglichen mit anderen großen Tech-Aktien ist meiner Meinung nach erst recht das Apfel-Papier zu bevorzugen.

Wer diesen Titel noch nicht hat, kann ihn im Prinzip jederzeit kaufen und beruhigt jahrelang liegenlassen.

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