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Redaktion / 26.05.20 / 8:24

Wirecard: Positives Prüfergebnis – und skandalöse Marktmanipulation

Wirecard (WKN: 747206) gab gestern nachbörslich bekannt, seinen Jahresabschluss 2019 nun am 18. Juni und damit zwei Wochen später als zuletzt geplant zu veröffentlichen. Shortseller versuchen erneut, Unsicherheit zu schüren (wir berichteten).

Fakt ist: Die Verzögerung ist der außergewöhnlich intensiven Prüfung der unter besonderer Beobachtung stehenden Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young und der weltweiten Corona-Pandemie geschuldet. Der DAX-Konzern selbst hat sie wohl kaum zu verantworten. Dies zeigt auch das von unterschwelliger Kritik an Ernst & Young geprägte Statement von Wirecard-CFO Alexander von Knoop:

Die erneute Verzögerung bei der Vorlage eines testierten Abschlusses ist mehr als ärgerlich - mit oder ohne Covid-19. Ich gehe davon aus, dass sich keine wesentlichen Abweichungen dieses sehr intensiv geprüften Abschlusses gegenüber den gemeldeten vorläufigen Zahlen ergeben.

Keine Hinweise auf Bilanz-, dafür auf Marktmanipulation!

Shortseller möchten nun die Deutungshoheit über die Verschiebung des Jahresabschlusses gewinnen und lassen Teile der Anlegerschaft erneut in unbegründete Panik verfallen. Das Shortseller-Netzwerk, zu welchem auch nicht wenige Medien und bezahlte Forenschreiber gehören dürften, versucht sich an einer negativen Interpretation der aktuellen Entwicklung.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang einen Blick auf ein etwas älteres, aber inhaltlich immer noch sehr sehenswertes Interview mit Wirecard-Macher Markus Braun.

Bezahlte Forenschreiber versuchen offensichtlich, die Wirecard-Aktie zu manipulieren. Quelle: wallstreet-online.de

Tatsächlich wissen aber auch die Shortseller, dass sie ihre Positionen in gut drei Wochen glattgestellt haben sollten, um sich nicht der aufdrängenden Gefahr eines massiven Short Squeeze auszusetzen. Die wichtigste Botschaft der gestrigen Meldung lautet nämlich: Ernst & Young hat trotz intensivster Prüfungen bislang „keine Feststellungen gemacht“, die eine deutliche Abweichung der kommunizierten Zahlen hervorbringen. Das Prüfergebnis bis dato ist also positiv. Entsprechend heißt es:

Das Unternehmen erwartet ein uneingeschränktes Testat.

Damit wird Wirecard für schlagkräftige Fonds wieder investierbar und die Kurse dürften schon im Juni wieder deutlich dreistellige Notierungen erfahren. Die Baader Bank bestätigt nach der Meldung ihr Kaufvotum für die Wirecard-Aktie und ruft ein Kursziel von 240 Euro aus.

Für die weiteren Aussichten Wirecards haben unsere Experten einen umfangreichen Wirecard-Sonderreport veröffentlicht. Er steht für Nutzer unseres kostenlosen Live Chats zum Download bereit.

Interessenkonflikt: Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Wirecard. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

Zugehörige Kategorien: Finanznachrichten
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Kommentare
Werner Huhn / 28.05.20 / 10:21 Uhr Ich bin schon seit 2015 in Wirecard investiert und glaube fest an Wirecard. Ich bin der festen Überzeugung das dieses auf und ab des Kurses nur den Leerverkäufer und den Amerikanischen sowie den Englischen HF-Blutsauger und der Englischen Presse ( FT ) wir zu verdanken ist.!!! Da Mc.Crumm von FT laufend Falschmeldungen ohne Beweise gegen Wirecard in Umlauf bringt ist Ihre Aktie gegenüber der Niederländischen Adyen total unterbewertet.!!! Nur weil Wirecard eine DEUTSCHE Firma ist. Das ist meine Meinung. PS: Ich bleibe weiterhin in Ihre Firma investiert, da ich fest an Ihr Geschäftsmodell glaube und ich hoffe,das Sie Endlich gegen diesen englischen Schreiberling und der FT gerichtlich vorgehen um sie zu Ruinieren !!!!!