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Kersten / 04.01.22 / 12:41

Valneva: Ist das Spiel etwa schon vorbei?

Heute kollabiert die Aktie von Valneva (WKN: A0MVJZ) mit einem Absturz von bis zu -19,5%. Das Tagestief lag bei 18,60 €. Aktuell gelingt es dem Papier, sich leicht von den Tiefstkursen zu lösen. Wie geht es weiter mit dem Hersteller des Totimpfstoff-Kandidaten VLA 2001?

Valneva ist ein französisches Biotechunternehmen mit Hauptsitz in Saint-Herbain. Die Firma entwickelt und vermarktet Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten. Sie verfügt über Produktionsstätten in Österreich, Schottland und Schweden sowie Niederlassungen in Frankreich, Kanada und den USA. Mit seinem Totimpfstoff VLA 2001 verfügt Valneva über ein Vakzin gegen das Coronavirus.

Ende der Pandemie in Sicht?

Die Märkte sind weltweit sehr gut in das neue Jahr gestartet. Die Omikron-Variante scheint den Börsianern immer weniger Sorgen zu bereiten. Da die neue Mutation zwar ansteckender ist, jedoch deutlich mildere Symptome aufweist, könnte sich Omikron in der Tat als natürliche Durchseuchung eignen und das Ende der Pandemie einleiten. Wird dieses Szenario aktuell bei Valneva und den anderen Impfstoffherstellern gespielt?

Es ist gut möglich, dass diese These von vielen Investoren aktuell gehandelt wird, jedoch gibt es aktuell immer noch keinen besseren Schutz vor einer Covid-19-Infektion als der komplette Impfschutz. Auch wenn dieser nicht vollständig vor einer Ansteckung schützt, so sind zumindest in den meisten Fällen extrem schwere Verläufe auszuschließen. Deshalb wird auch in der Zukunft ein Impfstoff die erste Wahl sein – und Valneva könnte mit seinem Totimpfstoff eine Alternative zu den zugelassenen mRNA-Impfstoffen bieten.

Steht die Aktie vor einem Rebound?

Der heftige Kursabsturz und eine Korrektur von bis zu -19,5% sind sehr extrem, aber auch häufiger bei den sehr volatilen Impfstoffherstellern zu sehen. Von dem aktuellen Kursniveau aus hat die Aktie auf jeden Fall wieder gutes Potenzial. Auch ein charttechnischer Rebound wäre mehr als realistisch. Fundamental würde die Region um die Kapitalerhöhung bei 17 € noch ein mögliches Ziel darstellen.

Weitere Lieferverträge oder die Entscheidung über die Zulassung für den Totimpfstoff VLA 2001, die für das erste Quartal dieses Jahres vorgesehen ist, können das aktuell negative Sentiment schlagartig verbessern und die Aktie wieder in Richtung der alten Hochs befördern.

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