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Twitter: Bot-Problem „ungelöst“, China „kein Problem“

Manuel / 22.06.22 / 15:58

Einer der Vorteile von Elon Musk ist, dass man fast täglich Updates von ihm erwarten kann, egal, wie diese dann sein mögen. Am Dienstag hat sich der Entrepreneur dahingehend geäußert, dass es zur erfolgreichen Übernahme von Twitter (WKN: A1W6XZ) noch „drei Dinge“ zu lösen gilt.

Der US-Kurznachrichtendienst Twitter wurde 2006 in San Francisco, Kalifornien gegründet und gewann weltweit rasch an Popularität. In den letzten Jahren wurde die Plattform jedoch wegen sich häufender Zensurmaßnahmen kritisiert, prominentester Fall war die dauerhafte Sperrung des Benutzerkontos des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Ein Haufen ungeklärter Fragen

Der live zugeschaltete Tesla-CEO und Vielleicht-Bald-Twitter-Schirmherr gab auf dem „Qatar Economic Forum“ ein informatives Update.

Als „sehr signifikantes Thema“ nannte Musk die Anzahl der Spam- und Falschkonten – hierzu erhalten Musk und sein Datenteam in diesen Tagen Einsicht via „Firehose“-Datenstrom zu 500 Millionen Tweets täglich (wir berichteten).

Außerdem bedinge ein erfolgreicher Abschluss der 44-Milliarden-Offerte, dass „der Schuldenanteil der Runde zusammenkommt“ und dass „die Aktionäre zustimmen“, so der Milliardär.

Auf die Frage des Bloomberg-Moderators, ob Twitter in Konflikt mit Pekings Machtapparat geraten könnte in puncto Meinungsfreiheit, antwortete Musk, dass der US-Microbloggingdienst kein China-Geschäft habe und dies letztlich „kein Problem“ sei.

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Zur Gestaltung von Twitters Medienzukunft als „digitaler Town Square“ sagte Musk – der nicht unbedingt an den CEO-Posten bei Twitter denkt, wie er nochmals klarstellte – folgendes:

Im Idealfall würde ich gerne 80% von Nordamerika und vielleicht die halbe Welt oder so in irgendeiner Form auf Twitter erreichen.

In diesem Sinne nichts Neues

Rein bezogen auf den Deal scheint der Karren verfahren.

Die Variante mit dem höchsten Wahrscheinlichkeitsfaktor (sofern es eine solche überhaupt gibt) ist aus meiner Sicht, dass der Preis nachverhandelt und der Deal auf einem billigeren Kaufpreis als 44 Milliarden US$ oder 54,20 US$ je Aktie abgeschlossen wird.

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