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TeamViewer-Aktie +19%: Ist das der Durchbruch?

Frank Giarra / 02.11.22 / 10:25

Die Aktie von TeamViewer (WKN: A2YN90) schießt heute Morgen um +19% auf 11,52 € hoch. Auslöser sind die neuen Geschäftsergebnisse des Unternehmens, die von Anlegern gefeiert werden. Ist das Tal der Tränen endgültig durchschritten?

TeamViewer mit Hauptsitz in Göppingen ist ein Softwareunternehmen. Es betreibt ein Programm für die Fernsteuerung und die Fernwartung von Computern und anderen Endgeräten. Die Funktionalität wird schrittweise ausgebaut, zuletzt etwa durch die Integration von TeamViewer Meeting.

Frohe Kunde am Morgen

So wacht man als Aktionär doch gerne auf: Um 7.20 Uhr hat das Unternehmen seine Quartals- und Neun-Monats-Zahlen präsentiert, und schon die Überschrift verheißt Positives: „TeamViewer mit starker Profitabilität und gutem Wachstum; Jahresprognose bestätigt“.

Wir haben zuletzt am Wochenende in diesem Artikel darauf hingewiesen, dass man die Anteile mit einem erheblichen Abschlag erwerben kann. Wer das getan hat, blickt heute also auf ein schönes Plus.

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Gewinnsprung überrascht

Was an den Zahlen des Softwareanbieters besonders auffällt, ist der satte Gewinnsprung im dritten Quartal, mit dem so wohl niemand gerechnet hatte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde gegenüber dem Vorjahresquartal um 42% auf 60,1 Millionen € gesteigert. Damit wurden die Erwartungen, die bei 58 Millionen € gelegen hatten, übertroffen.

Das Ergebnis je Aktie (EPS) kletterte um stolze +393% von 0,02 € auf 0,09 €. Hier wirkte sich vor allem die geringere Anzahl ausstehender Aktien nach Abschluss des Aktienrückkaufs wertsteigernd aus.

Kosten bleiben stabil

Die bereinigte EBITDA-Marge hat TeamViewer ebenfalls verbessert, und zwar von 33,6% auf 41,6%. Hier fällt insbesondere auf, dass diese Verbesserung dadurch erzielt wurde, dass laut Unternehmen die laufenden Kosten nahezu stabil geblieben seien.

Bei den in Rechnung gestellten Umsätzen, die das Unternehmen Billings nennt, ist ebenfalls ein Wachstum zu verzeichnen. Sie legten um 15% auf 144,6 Millionen € zu. Unter anderem profitierten die Göppinger vom gegenüber dem US-Dollar schwachen Euro.

CEO Oliver Steil kommentiert:

Nach neun soliden Monaten sind wir auf gutem Weg, trotz makroökonomischer Herausforderungen unsere Jahresprognose zu erreichen. TeamViewer zeigt sich in diesem Umfeld weiterhin sehr widerstandsfähig, da unsere Lösungen den Kunden dabei helfen, Effizienzsteigerungen zu realisieren.

Jahresprognose bestätigt

Eben diese Aussage, dass die Gesellschaft ihre Jahresprognose trotz des widrigen makroökonomischen Umfelds bestätigt, dürfte Investoren heute am meisten gefallen. TeamViewer erwartet für das Gesamtjahr 2022 Billings von 630 Millionen € und prognostiziert Umsatzerlöse in einer Spanne zwischen 565 bis 580 Millionen €. Die wichtige EBITDA-Marge soll weiterhin zwischen 45 und 47% liegen.

Ein weiterer Hinweis des Firmen-Chefs Oliver Steil ist ebenfalls bemerkenswert: Man habe „die Zusammenarbeit mit unseren strategischen Tech-Partnern deutlich intensiviert“. Das zeigt nämlich auf, dass es anscheinend die richtige Strategie war, auf weniger, aber dafür größere Partner SAP, Google und Siemens zu setzen.

Analyst sieht ermutigende Ergebnisse

Die kanadische Bank RBC bezeichnet die neuen Ergebnisse in einer ersten Einschätzung als ermutigend. Sie belässt ihre Einstufung auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 19 €.

Wir hatten mehrfach betont, dass Anleger mit dem Titel Geduld haben müssen, und in diesem Artikel darauf hingewiesen, dass es Anfang November wieder richtig spannend wird. Genau so kommt es heute.

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Weg frei für bessere Kurse?

Aktuell ist TeamViewer an der Börse mit 2,1 Milliarden € bewertet. Das KGV liegt bei rund 38, das ist fundamental alles andere als günstig, für einen Wachstumswert jedoch akzeptabel.

Auf Jahressicht verzeichnet die Aktie zwar noch einen Wertverlust von rund -9%, der dürfte allerdings aus meiner Sicht recht zügig aufgeholt werden. Es spricht weiterhin nichts dagegen, sich das Papier als kleine Beimischung ins Depot zu legen oder zu halten.

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