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Administrator / 25.04.14 / 18:28

S.A.G. Solarstrom: Frische Liquidität schafft Hoffnung

sagsolarstromBei der S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702100) keimt Hoffnung auf: Das insolvente Solarunternehmen erhält laut aktueller Meldung 3,5 Millionen Euro aus der Freigabe von zuvor verpfändeten Geldern und gewinnt somit Zeit bei der Suche nach Investoren. Trotz dieser Vergleichsvereinbarung erscheint eine Rettung der AG mit positivem Ausgang für die Aktionäre weiter unwahrscheinlich. So haben selbst Anleihegläubiger des Unternehmens nach letztem Stand keine vollständige Befriedigung ihrer Ansprüche zu erwarten, sondern hätten nach Aussage des Insolvenzverwalters lediglich mit einer Quote von 20 oder 30 Prozent zu rechnen. Der Aktienkurs gewinnt heute dennoch um zeitweise über 50% auf rund 0,50 Euro hinzu. S.A.G. hatte sich ursprünglich über ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sanieren wollen, ging dann aber im März in das Regelverfahren über. Ziel ist es weiterhin, alle Geschäftsfelder des Konzerns zu erhalten.

sagsolarstromBei der S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702100) keimt Hoffnung auf: Das insolvente Solarunternehmen erhält laut aktueller Meldung 3,5 Millionen Euro aus der Freigabe von zuvor verpfändeten Geldern und gewinnt somit Zeit bei der Suche nach Investoren. Trotz dieser Vergleichsvereinbarung erscheint eine Rettung der AG mit positivem Ausgang für die Aktionäre weiter unwahrscheinlich. So haben selbst Anleihegläubiger des Unternehmens nach letztem Stand keine vollständige Befriedigung ihrer Ansprüche zu erwarten, sondern hätten nach Aussage des Insolvenzverwalters lediglich mit einer Quote von 20 oder 30 Prozent zu rechnen. Der Aktienkurs gewinnt heute dennoch um zeitweise über 50% auf rund 0,50 Euro hinzu. S.A.G. hatte sich ursprünglich über ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sanieren wollen, ging dann aber im März in das Regelverfahren über. Ziel ist es weiterhin, alle Geschäftsfelder des Konzerns zu erhalten.

Zugehörige Kategorien: Small Caps
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Kommentare
Reiner Schorr / 28.04.14 / 11:54 Uhr Es ist schon erschreckend dass ein Unternehmen mit gesunden Strukturen und vernünftigem Geschäftsmodell in einem dubios subventionierten Markt so blitzartig vor dem Ruin stehen kann. Das zeigt wie fragil der Markt ist und führt sicher auch zu weiterer Unsicherheit am Aktienmarkt für neue Energien. Kommt jetzt ein Investor der den Rest in der Notlage günstig erwirbt und die Alt-Aktionäre zahlen die Zeche?